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  4. Fashion Week: Über Trends und Schweizerinnen auf dem Laufsteg

Resümée der Fashion Week

Welche Zürcherin für Chanel lief und von kommenden Trends

Stellen Sie sich vor, es ist Fashion Week und keine geht hin. So geschehen gerade in New York, Mailand, London, Paris. Wie jede Menge Farbe und zwei Schweizerinnen trotzdem für Zuversicht sorgen.

Frau mit Maske an der Fashion Week

Der Menschenauflauf war natürlich kleiner als sonst, aber die Fashion Weeks haben (mit ein paar Ausnahmen wie zum Beispiel Saint Laurent) statt gefunden.

Getty Images

Dicht gedrängelte Front Rows, zuckendes Blitzlichtgewitter, gierig zoomende Smartphone-Kameras – die Fashion Weeks leben normalerweise genau von diesem kunterbunten Drumherum: dem Glamour, den Gästen, dem Gossip. Für die Herbst/Winter-Saison 2021 sieht das Szenario etwas anders aus. Models flanieren durch leere Locations oder spektakuläre Open-Air-Schauplätze, manch ein Designer beschränkt sich gar auf das Produzieren eines digitalen Lookbooks. Niederschmetternd? Wer wird denn gleich so negativ sein?

Das kleine Einmaleins der Farben

Wer genau hinsieht, bekommt von Labels wie Prada und Balmain eine positive Zukunft prophezeit. Auf einer Welle aus sattem Gelb lassen wir uns aus der schwierigen Gegenwart Richtung Heiterkeit und Zuversicht spülen. Unterwegs beruhigt Flieder in hellen und dunklen Nuancen die noch erhitzten Corona-Gemüter. Wir können uns auf grosse Krägen und voluminöse Ärmel freuen, auf betonte Taillen und blitzende Haut.

Ja, der nächste Winter verspricht spannende Silhouetten und bedeutungsschwangere Farben. Weil wir den grauen Einheitsbrei, der uns nun seit einem Jahr begleitet, längst satt haben, schauen wir vielleicht schon jetzt ein bisschen was ab von der bunten Zukunftsvision. Optimismus schadet schliesslich auch im Frühling nicht. Vor allem nicht in so einem.

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Von Schwarz, Weiss und Grau, gedeckten oder -erdigen Tönen möchte im nächsten Winter niemand etwas wissen. So viel machten die Schauen des vergangenen Mode-Monats deutlich. Stattdessen senden satte Farben deutliche Signale. So steht Gelb zum Beispiel für Heiterkeit, Optimismus und Kreativität, Grün für Harmonie, Neuanfänge und Hoffnung. Das viele Flieder und Violett versprechen uns Ruhe und Souveränität.

Auch eine Zürcherin läuft für Chanel

Bei den Models aufgefallen ist Meadow, die 22-jährige Tochter des verstorbenen Hollywood-Stars Paul Walker. Und zwei Schweiz-Exporte: Die Baslerin Veronika Kunz, 28, befindet sich trotz ihrem – im Business – hohen Alter auf dem Höhepunkt ihrer Karriere. Vivienne Rohner, 23, aus Zürich ist seit ihrer Teilnahme beim Elite Model Look Switzerland 2013 von New York bis Paris gefragt und lief für den Moderiesen Chanel.

Von Laura Scholz am 17.03.2021
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