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  4. Nackte Beine im Winter: So funktionieren Minis und Shorts ohne Strumpfhose – ganz ohne frieren

Die nackte Wahrheit

Wie bleiben unsere Beine im Winter ausgezogen?

Manches sieht nackt einfach besser aus. Schnecken nicht unbedingt. Katzen auch nicht. Beine in Shorts und Miniröcken aber schon. Nun ist es draussen kalt. Wer schön sein will, muss leiden und einer absurden Trend-Illusion hinterherstöckeln? Wir heizen euch ein und machen euch die Blasentzündung erträglicher. Scherz.

PARIS, FRANCE - OCTOBER 04: Caro Daur wearing black pullover, black jacket and short trousers and black white bag outside Giambattista Valli Show on October 04, 2021 in Paris, France. (Photo by Jeremy Moeller/Getty Images)

Caro Daur, sag mal, hast du Socken an...??? Immerhin einen dicken Anorak.

Getty Images

Auf Fashion Weeks und roten Teppichen gibt es sie quasi nicht: Strumpfhosen. Und wenn, dann weil sie zum Look gehören. Aber nie, weil es im Grunde zu kalt für nackte Beine ist. Schliesslich bestritt auch Carrie Bradshaw in «Sex and the City» das Weihnachtsshopping in New York in Pelzmantel und offenen (!) Pumps. Leise rieselt der Schnee und schmerzhaft pieselt das Reh. Das modische. Das mit den offenen Schuhen ohne Socken bei frostigen Temperaturen – das geben wir zu – das funktioniert, wie so oft, nur im Film. Aber nackte Beine: damit kommt man irgendwie durch, ohne sich eine mittelschwere Erkältung einzufangen. Und zwar so:

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Oh Wunder! Die richtigen Schuhe anziehen und die isolieren

Ihr habt doch alle Chunky Boots. Die eignen sich aufgrund der dicken Sohle ganz hervorragend für das Eis-Experiment. Die zu Shorts, Kleid oder Mini – machen schöne Beine, die schönsten eben nackt. Wenns einem richtig kalt wird, gerne mit einer Aluminium-Einlegesohle nachhelfen. Das funktioniert bei flachen Schuhe ebenso wie bei hochhackigen Stiefeln. Sind die Füsse warm, friert der Rest deutlich weniger.

Fragt mal bei Oma nach und leiht euch Unterhosen aus Kaschmir

Ja, die gibt es, Unterhosen aus Strick. Stringtanga aus Spitze vs. flächendeckende Wolle? Ihr kennt die Antwort.

Obenrum so richtig einen draufsetzen

Ein übergrosser Blazer aus Wolle mit dickem Strickpulli und Angora-Unterhemd drunter, ein langer Mantel oder mollige Daune – je weniger untenrum los ist, umso mehr muss oben geschichtet werden. Auch ein schmückendes Mützli ist ideal, denn die Temperaturregulierung des Körpers läuft grösstenteils über den Kopf. Wer am Torso so richtig zulegt, schafft zudem eine spannende Silhouette und lässt die Beine ellenlang erscheinen.

Klingt komisch, ist aber so: Macht ein Fussbad und peelt euch brav!

Oh Wunder! Wer nackt vor die Tür geht, wird krank, erkältet sich vielleicht. Ein heisses Fussbad kann nachhaltig schützen. Warum? Es regt die Durchblutung an (sogar in den Nasenschleimhäuten!) und unterstützt so das Immunsystem. Duftende Badezusätze wie Rosmarin wirken zudem aktivierend. Ausserdem nicht zu verachten: Peelings machen der Durchblutung ebenso Beine. Das wärmt und macht eine schöne Haut.

Der VIP-Trick: Prosecco & Uber

Ein dubioser Rat, wir wissen schon. Mit einem Schuss Alkohol von innen aufwärmen. Das darf man kaum empfehlen, hilft aber. Für den Moment. Besser und etwas kostspieliger: Um nicht mit nackten Beinen an der Bushaltestelle zittern oder lange durch die Nacht spazieren zu müssen, mit Uber oder Taxi vorfahren und sich direkt vor dem Sehnsuchtsort absetzen lassen. Cheers!

Von lei am 4. November 2021 - 12:09 Uhr
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