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Goldene Mitte

Dieses Piercing bringt sexy back

Mit den immer tiefer sitzenden Hosen rutscht eine Körperstelle zurück in unser Sichtfeld, die lange ein Dasein im Dunkeln fristete. Und siehe da, mit ihr kommt auch ein Relikt vergangener Zeiten wieder zum Vorschein.

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Sie wusste 2000 genau, wo der Hammer hängt: Britney Spears machte das Nabelpiercing zum Star. 

Getty Images

Es gab eine Zeit, in der war unser Bauchnabel weit mehr als nur die Stelle, an der vor unserer Geburt mal unsere Nabelschnur hing. Erinnert ihr euch noch? Während wir MTV-verschlingend vor dem Fernsehbildschirm sassen, bewiesen uns Britney Spears, Christina Aguilera und Destiny's Child, dass der Bauchnabel ein Zeichen war. Eines, des Erwachsenwerdens, der sexuellen Befreiung und dafür, dass Strasssteinchen nie begehrter waren. Die gehörten damals nämlich in den Nabel wie heute die Avocado auf unseren Toast. Das Bauchnabelpiercing war DAS Must-Have der Stunde. 

Anders als für Avocados musste man für ein Piercing allerdings die elterliche Erlaubnis haben, wenn man selbst noch nicht volljährig war. Jede Menge Mütter können heute deshalb ein Lied von bettelnden Töchtern singen, die sich um jeden Preis ein Stück Metall in eine Stelle stechen lassen wollten, die so etwas wie das Dekolleté der 2000er war. Die erfolgreichen unter ihnen präsentierten ihre Trophäe folglich wann immer möglich. Mit den tiefen Hüfthosen und bauchfreien Tops damals ein Leichtes. Und dann rückte die Taille ins Rampenlicht – und verschluckte Piercings und Nabel gleichermassen. Bis jetzt.

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Denn auch wenn die Liebe für Taillenhosen, hohe Röcke und Beinschlitze statt Bauchnabel noch nicht ganz verschwunden ist, ist ihr die Konkurrenz dicht auf den Fersen. Die Hüfthose feiert bereits jetzt ihr Comeback, der rausblitzende Tanga ist kein peinliches Versehen mehr – und ja, auch das Bauchnabelpiercing glitzert uns langsam aber sicher wieder von immer mehr Körpermitten aus entgegen. Ihr habt schon jetzt ein wenig Bammel davor, eure Mütter um Erlaubnis zu fragen? Hier kommt die gute Nachricht, für den Fall, dass ihr es bei all den Throwbacks schon vergessen haben solltet: Diejenigen von uns, die Anfangs der 2000er schon Britney und Christina bewundert haben, können sich diesen Schritt heute sparen. 

Von Malin Mueller am 19.08.2019
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