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#SUPPORTYOURLOCALBUSINESS

The New New in Zürich

Selten war Shoppen ein Akt der Nächstenliebe. Mit #SupportYourLocalBusiness möchten wir denen helfen, die ihre Tore vorerst schliessen mussten. Täglich stellen wir euch einen Shop oder Brand vor, zeigen, was Unterstützung heute bedeutet, und machen so gemeinsam einen Schritt in Richtung Zukunft. Heute lernen wir bei The New New, was modische Wiedergeburt bedeutet.

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Aus alt mach neu – The New New in Zürich. 

facebook.com/thenewnew

«Für deinen Heisshunger nach Mode mit Gewissen» – das Motto des Zürcher Stores The New New könnte nicht treffender ausfallen. Immerhin finden wir dort statt im Rekordtempo produziertem Einheitsbrei liebevoll kuratierte Secondhand-Stücke. Neben Designermode tummeln sich günstige Teile sowie Männer-, Kinderkleidung und Interior-Fundstücke in den Regalen des stylischen Shops Nähe Schaffhauserplatz. Und wer clever ist, der bringt beim nächsten Besuch gleich eigene aussortierte, zur Saison passende Ware mit. Dafür hagelt es entweder Bares direkt auf die Kralle oder man tauscht – gegen etwas neues Altes, versteht sich.
Doch wir lieben The New New nicht nur wegen des nachhaltiges Konzepts – auch die freundlichen Inhaberinnen sind immer einen Ausflug zum knallviolett gestrichenen Laden wert. Macht Corona den beiden (und uns) jetzt einen Strich durch die Vintage-Rechnung? Wir haben nachgefragt. Kleiner Spoiler: Wer den New-New-Girls auf Instagram folgt, kann weitershoppen, indem man geschmeidig in ihre DMs slidet.

Style: Michèle, Covid-19 ist wie ein Blitz eingeschlagen. Kann man für sowas überhaupt auch nur im Ansatz gewappnet sein?
Michèle Roten: Uns wurde gegen Mitte der Woche vor dem Lockdown so richtig bewusst, wie ernst die Lage ist und dass es wohl auf eine Schliessung hinauslaufen würde. Psychologisch gewappnet waren wir also einigermassen, trotzdem war es total surreal, die Heizung abzuschalten und den Laden dicht zu machen.

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Was macht dieser Ausnahmezustand mit euch? Wie verkraftet man die plötzliche Schliessung?
Es ist schon sehr seltsam, am leeren Laden vorbeizulaufen. Und auch plötzlich so viel Zeit zu haben. Irgendwann sind ja dann mal alle Fenster geputzt und der Keller aufgeräumt, da kriegt man schon Lust, wieder etwas zu reissen. 

Muss jetzt ein Umdenken stattfinden? Wie geht man kreativ mit der Situation um?
Wir haben uns wie viele andere Shops dazu entschlossen, online zu verkaufen – etwas, das wir vorher sehr bewusst nicht gemacht haben. Aber in dieser Situation ist es der einzige Weg, den Laden am Laufen zu halten. Angenehmer Nebeneffekt ist, dass wir so unseren bewegungshungrigen Üse beschäftigen, der jetzt in der Stadt Zürich die Auslieferung per Velo macht.

Ein Blick in die Glaskugel: Was wird die Krise mit der Wirtschaft und somit mit euch machen?
Wir sind gekommen, um zu bleiben – und glauben, dass die Menschen danach umso mehr Lust haben, lokal und physisch einzukaufen. Ausserdem dürften jetzt extrem viele ihren Kleiderschrank ausgemistet haben, da gibt es also wohl genug für uns zu tun. 

Schöne Momente sind derzeit selten. Gibt es die dennoch?
Ja, durchaus. Zu sehen, wie gross die Loyalität unserer MitarbeiterInnen ist, ist zum Beispiel extrem schön. Und generell die Solidarität, die sich in der Gesellschaft zeigt.

Wie kann man euch unterstützen?
Indem ihr von unseren shoppable Posts auf Instagram Gebrauch macht und mit uns aufs Leben anstossen kommt, wenn das Gröbste vorbei ist!

Das machen wir sehr gerne! Danke, Michèle 💜

Braucht auch euer Business Support?
Dann schickt eine Nachricht an styleonline@ringieraxelspringer.ch

Von Style am 08.04.2020
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