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Christa Rigozzi im Interview

Über Stil, Selbstbewusstsein und Social Media

Es gibt kaum einen Schuh, den sich Christa Rigozzi nicht anzieht: Sie ist Mama, Moderatorin, Miss, Model – und ganz neu auch noch Markenbotschafterin für Varese by Ochsner Shoes. Ein schöner Anlass, mit der 36-Jährigen mal über Stil zu sprechen.

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Neuster Streich auf dem endlosen Rigozzi CV: Varese-Testimonial.

Ochsner Shoes / Varese

Style: Liebe Christa, bist du im Team Sneaker oder Team Heels?
Christa Rigozzi: Oh, ich bin in beiden. Ich liebe Schuhe, alle Schuhe! Wie jeder weiss, kann mein Stil ja sehr unterschiedlich sein und so kombiniere ich Sneaker zu allem von Jeans über Maxirock bis zu Shorts. Aber manchmal müssen es auch Heels sein – zu Kleidern, zum Smoking, zu schmalen Hosen, … ich könnte mich nicht für ein Team entscheiden.

Es gibt doch das Sprichwort «Urteile über niemanden, in dessen Schuhen du nicht gelaufen bist». In wessen Schuhen würdest du gerne mal stecken?
Hmm … In welchen Schuhen? Ich möchte gerne mal in den von Roger Federer stecken (lacht). Um mich als Tennis-Star Number One zu fühlen und zu sehen, wie das wohl so ist.

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Fühlst du selbst dich oft zu schnell verurteilt?
Ach, eigentlich nicht. Sagen wir mal so, ich arbeite in der Öffentlichkeit und natürlich gibt es Leute, die mich noch nie persönlich getroffen haben und trotzdem eine Meinung über mich oder meine Arbeit äussern. Aber ich lerne jeden Tag so viele Menschen kennen, die sagen «Ich dachte du bist soundso, aber du bist ja in echt ganz natürlich und nett», oder etwas in der Art. Und das passiert ja auch nicht nur mir, sondern allen. Wir alle urteilen immer schnell anhand eines Bildes, das wir sehen oder uns machen. Und dann stellen wir fest, wow, die Person ist eigentlich ganz anders. Vielleicht sollten wir alle etwas vorsichtiger und unvoreingenommener sein.

Bei Instagram geht das besonders schnell, oder? Es wird ein Bild gepostet und schon hat jeder eine Meinung dazu. Wie gehst du mit negativen Kommentaren um?
Ich habe zum Glück ganz viele Fans, aber natürlich gibt es auch immer wieder Hater. Wenn jemand etwas Negatives schreibt – und das kommt im Verhältnis wirklich eher selten vor – schaue ich mir das Profil der Personen an, ich will meine Follower schliesslich kennen und mit ihnen interagieren. Oft sind das Accounts ohne Posts und Abonnenten, die nur angelegt werden, um schlechte Kommentare zu schreiben. Dann denke ich mir «Haters gonna hate» und mache mir keine weiteren Sorgen. 

Immer wieder gibt es auch Spiegel-Selfies von dir, auf denen du deine Outfits zeigst. Wie würdest du deinen persönlichen Stil beschreiben?
Oh, ich habe ganz verschiedene Stile. Ich liebe Mode und verfolge sie sehr bewusst. Aber ich liebe alles, Accessoires, Kleider, Schuhe, Schmuckstücke, … manchmal trage ich einfach Blue Jeans, ein weisses T-Shirt und Sneaker, das habe ich immer gern. Ein anderes Mal zu der Jeans dann lieber einen Blazer und High Heels. Je nach Situation und Anlass variiert das und es macht mir Spass mit verschiedenen Stilen zu spielen – das sieht man auch in meinem Feed, denke ich.

Gibt es ein Outfit oder eine Situation, in der du dich besonders selbstbewusst, stark und sexy fühlst?
Modisch gesehen sicher in High Heels, Hose und Blazer. Darunter ein Hemd, das vielleicht etwas offen ist, sodass man die Spitze des BHs erahnen kann. Als Frau fühle ich mich besonders wegen der Dinge selbstbewusst, die ich bisher erreicht habe. Ich bin Mutter, Ehefrau, Business-Frau, ich arbeite erfolgreich in dem Bereich, den ich wirklich liebe – das gibt mir sehr viel Selbstsicherheit. Aber natürlich habe auch ich Tage, an denen ich mich gar nicht wohl in meiner Haut fühle, an denen nichts passen will und ich mich nur unter der Decke verstecken will.

Hat sich dein Stil verändert, seit du Mama geworden bist?
Alles hat sich verändert (lacht). Mein Stil vielleicht nicht, aber mein ganzes Leben. Gut, wenn ich mit den Kindern unterwegs bin, kann ich mir natürlich keine Clutch unter den Arm klemmen. Da brauche ich riesige Taschen, in die Spielsachen, Puppen und Kleider zum Wechseln passen. Und auf dem Spielplatz zum Beispiel möchte ich natürlich sehr bequem unterwegs sein. Das hat sich verändert, klar. Aber sonst eigentlich nichts.

Zu guter Letzt: Gibt es ein Christa-Rigozzi-Beauty-Secret?
Ich schminke mich immer ab, immer, und reinige mein Gesicht morgens und abends. Das letzte Mal, dass ich mit Make-up ins Bett gegangen bin, war vielleicht mit 15, 16. Ausserdem habe ich natürlich eine Tagescreme, eine Nachtcreme, ein Serum, ab und zu mache ich Masken. Mir ist Pflege sehr wichtig, noch mehr, seit ich die 30 überschritten habe. Und ich trinke sehr, sehr viel Wasser! Mindestens drei Liter pro Tag. 

Danke, liebe Christa ♡

Von Laura Scholz am 31.01.2020
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