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Hello straffes Bindegewebe!

Diese Lebensmittel sagen Cellulite den Kampf an

Der Sommer steht vor der Tür. Zeit, sich in unsere neu erstandenen Kleidchen und Shorts zu werfen. Die kleinen Dellen an euren Beinen verunsichern euch aber noch ein wenig? Keine Sorge, wir verraten euch sieben Lebensmittel, die euch dabei helfen, das Bindegewebe zu stärken.

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Zitronen sind nur eins von vielen Lebensmitteln, die unsere Haut straffen können. 

imago images/Addictive Stock

Erst mal vorweg: Cellulite kennen wir alle und die kleinen Dellen sind auch keine Tragödie – und schon gar kein Grund, bei heissen Temperaturen auf hübsche Sommerkleidchen oder luftige Shorts zu verzichten. Zu einem gesunden und festen Bindegewebe sagen wir andererseits natürlich auch nicht nein. Dazu beitragen könnt ihr unter anderem mit eurer Ernährung und den richtigen Lebensmitteln.

Aber erst mal eine kleine Anatomie-Lektion: Das netzartige Bindegewebe besteht aus sogenannten Kollagen- und Elastinfasern. Sie sind sozusagen das Stützkorsett unserer Beine und Pos. Aufgrund von Fettgewebe, Nährstoffmangel oder Störungen im Lymphfluss können sich zwischen den einzelnen Netzmaschen Einlagerungen bilden. Verantwortlich für das Entstehen der Orangenhaut können neben der individuellen Veranlagung und Lebensweise auch die Hormone oder die im Alter abnehmende Kollagenproduktion sein. So verlieren die Faserstränge des Bindegewebes an Elastizität und erschlaffen. Die Folge? Eine geringere Festigkeit der Haut und eben Cellulite. Sport sowie die richtige Ernährung können den Dellen an Beinen und Po aber effektiv entgegenwirken. Auf Letzteres legen wir in diesem Artikel den Fokus – die Sporttipps findet ihr hier >

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1. Zitronen

Essentiell für ein straffes Bindegewebe ist unter anderem Vitamin C. Dieses findet sich beispielsweise reichlich in Zitronen. Ausgepresst in einem Glas Wasser kurbeln sie den Stoffwechsel an, was zusätzlich das Bindegewebe stärkt.

2. Brokkoli

Wisst wir, welches Gemüse die Zitronen toppt? Richtig, Brokkoli! Die kleinen grünen Bäumchen sind eine tolle Vitamin-C-Quelle und gehören deshalb unbedingt auf euren Summer-Body-Speiseplan.

3. Hülsenfrüchte  & Nüsse

Aber nicht nur Vitamin C ist wichtig für ein straffes Bindegewebe. Auch Vitamin B3, das etwa in Erdnüssen, Cashewkernen oder in Hülsenfrüchten wie Linsen vorhanden ist, soll ein wahrer Cellulite-Killer sein.

4. Fisch

Unser Bindegewebe besteht grösstenteils aus Elastin und Kollagen. Damit diese Stoffe auch reichlich vom Körper produziert werden können, braucht er die entsprechenden Lebensmittel – und vor allem ausreichend Proteine. Dazu zählen unter anderem Fische wie Lachs, Hering oder Sardinen. Sie liefern zudem entzündungshemmende Omega-3-Fettsäuren, welche die Haut mit Feuchtigkeit versorgen und ihre Elastizität verbessern. Wer lieber auf Fisch verzichten möchte, kann auch zu pflanzlichen Proteinquellen wie Tofu, Linsen oder roten Bohnen greifen.

5. Avocados

Die exotische Frucht ist längst als Superfood bekannt. Sie liefert dem Körper nicht nur gesunde Fette und Vitamine, sondern auch viel Kalium. Wozu das gut ist? Ganz einfach! Denn durch diesen Nährstoff wird die Entwässerung des Körpers gepusht. So kann der Körper schlechter Wasser einlagern. Aber nicht nur das! Avocados enthalten auch die Aminosäure Glutathion. Sie unterstützt die Strukturen von Körperproteinen, wirkt antioxodativ, hilft beim Transport von Aminosäuren durch die Zellmembranen und sorgt somit für ein super starkes Bindegewebe.

6. Haferflocken

Sie zählen zu den gesündesten Frühstücksvarianten überhaupt: Die guten alten Haferflocken. Sie machen uns nicht nur lange satt, sondern liefern unserem Körper auch jede Menge Vitamin B1, Selen, Mangan, Eisen, Phosphor und L-Arginin. Letzteres ist ein super Kumpel unseres Bindegewebes. Der Stoff verbessert die Durchblutung, unterstützt die Zellerneuerung und stärkt das Bindegewebe. Wie ihr das noch toppen könnt? Streut einfach ein paar Beeren über eure Porridge-Bowl. Denn die enthalten super viele Antioxidantien, die ebenfalls die Entstehung von Cellulite reduzieren können.

7. Gurken und Wassermelone

Auf üppige Mahlzeiten haben wir an warmen Tagen meist nicht so Lust. Zu erfrischenden Lebensmitteln mit einem hohen Wassergehalt greifen wir dafür gerne. Wassermelonen und Gurken löschen aber nicht nur unseren Durst, sondern liefern unserem Körper auch eine Menge Wasser, das ihm hilft, Giftstoffe rauszuspülen. So können die sich nicht in unserem Bindegewebe absetzen. Zusätzliches Plus? Gurken enthalten reichlich Vitamin A, C und K und liefern uns Mineralien wie Magnesium, Calcium, Mangan, Phosphor, Kupfer, Eisen und Zink. Nicht schlecht, oder?

Von Nadine Schrick am 11. Mai 2021 - 09:09 Uhr
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