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Keine Schwarzmalerei

Warum wir jetzt zum Dark Mode switchen sollten

Kennt ihr die Menschen, die an ihrem Handy den Dark Mode aktiviert haben? Und habt ihr euch bisher auch immer gefragt, was mit deren ästhetischem Empfinden eigentlich nicht stimmt? Nun, vielleicht geben sie einfach Acht auf ihre Gesundheit. Und das solltet ihr auch.

PARIS, FRANCE - MARCH 02: Camille Charriere is seen outside the Miu Miu show during Paris Fashion week Womenswear Fall/Winter 2020/2021 Day Eight on March 02, 2020 in Paris, France. (Photo by Jeremy Moeller/Getty Images)

Selbst unterwegs ist unser Smartphone immer mit dabei und stellt sicher, dass wir unsere tägliche Dosis an blauem Licht nicht unterschreiten. 

Getty Images

Durchschnittlich zwei Stunden verbringen die Schweizer pro Tag am Smartphone. Dazu kommt bei vielen von uns noch die tägliche Zeit am Schreibtisch inklusive Computer, allenfalls ein Fernseher zu Hause, vielleicht eine Spielkonsole oder ein anderes Gerät, auf dessen Bildschirm man den Tag hinweg so starren kann. Ihr denkt es euch vermutlich schon: Gesund ist das nicht. Schuld daran ist das blaue Licht, dass uns Tag für Tag gut und gerne mal zehn Stunden direkt gegenüber leuchtet. Er lässt unsere Haut erwiesenermassen schneller altern und beansprucht unsere Augen so stark, dass sie über den Tag anfangen können, zu brennen. Ausserdem hält es uns am Abend so wach wie ein doppelter Espresso. Natürlich genau dann, wenn wir eigentlich schlafen sollten. Nur – wie kommen wir aus der Situation heraus, ohne den Job zu kündigen und zum Aussteiger in der freien Wildnis zu werden?

Der Trick mit der Dunkelheit

Nun, man könnte sich diverse Blue-Light-Filter-Folien bestellen und sämtliche Bildschirme, auf die man den Tag hinweg so starrt, damit bekleben. Oder man schafft sich eine spezielle Brille an, die das schädliche Licht einfach herausfiltert. Wer nicht ganz so wahnsinnig wirken möchte, fällt mir der dritten Option deutlich weniger auf: wir stellen einfach auf den Dark Mode um. Der ersetzt die hellen Bereiche unseres Bildschirms – also die, die das meiste blaue Licht ausstrahlen – mit dunklen Tönen und minimiert so die schädliche Strahlung. Unsere Augen können sich mehr entspannen, potentielle Falten lassen sich mehr Zeit damit, in unserem Gesicht aufzutauchen, unser Leben hat wieder einen Sinn. Und so gehts – in den meisten Bildschirm-belasteten Bereichen des Lebens:

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Am Mac, iPhone und iPad:

Wer an einem Mac schafft, braucht mindestens das Betriebssystem Mojave, um den Dark Mode nutzen zu können. Dann geht es aber ganz einfach: Unter den Systemeinstellungen und dem Punkt «Allgemein» könnt ihr oben das Erscheinungsbild von hell auf dunkel umstellen. Und schwupps: Sämtliche Leisten, Ordner und interne Programme dunkeln ab. 

Für Google Chrome:

Ohne Add-On geht es hier noch nicht. Das könnt ihr euch aber ganz einfach hier herunterladen und dann im gesamten Web im Dark Mode herumsurfen. Keine Angst, mit dem Darknet hat das nichts zu tun. Es erscheint lediglich ein kleiner Schalter bei euch am oberen Bildschirmrand, mit dem ihr das «Licht» an- und ausknipsen könnt. 

Auf Youtube:

Ein Klick aufs Profil-Icon und ein kleiner Scroll nach unten – hier könnt ihr das dunkle Design aktivieren oder deaktivieren. Easy. 

Auf Facebook Messenger:

Facebook selbst hat die Option für den Dark Mode noch nicht eingeführt (mit der Chrome Extension umgeht ihr das Problem), beim Messenger macht man es euch einfach: Oben links findet ihr euer Profil-Icon. Mit einem Klick darauf, erscheint die Option, den Nachtmodus zu aktivieren. 

Von Malin Mueller am 07.03.2020
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