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Sisyphus lässt grüssen

Isabell Horn verzweifelt an Chaos in Familienhaushalt

«Auf der einen Seite das Schönste der Welt, auf der anderen Seite so anstrengend wie nichts sonst»: Isabell Horn äussert auf Instagram ehrliche Worte über das Leben mit kleinen Kindern. Vor allem das «uferlose Chaos» scheint ihr zuzusetzen. Deshalb fragt sie die Community nach Ideen, wie sie ihre Wohnung sauber halten kann – und bekommt ganz viele hilfreiche und kreative, aber auch witzige Tipps.

Isabell Horn nachdenklich im April 2016

Auch Strahlefrau Isabell Horn ist nicht immer zum Lachen zumute: Das Chaos in ihrem Familienhaushalt bringt die Schauspielerin manchmal zum Verzweifeln.

Getty Images

Die wunderschönen Bilder und liebevollen Beiträge auf Instagram zeigen es deutlich: Isabell Horn, 37, liebt ihre zwei Kinder Ella, bald 4, und Fritz, eineinhalb, und das Leben mit ihnen und ihrem Partner Jens Ackermann, 35, über alles. Doch auch sie kommt nervlich einmal an ihre Grenzen, wie sie in ihrem neuesten Beitrag offen zugibt. Da sie das «uferlose Chaos», das so süsse kleine Goldschätze so mit sich bringen, manchmal zur Verzweiflung bringt, fragt die Schauspielerin ihre Follower, ob sie es schafften, ihre Wohnung sauber zu halten. Und vor allem: wie.

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In der Kommentarspalte bekommt Isabell Horn Zuspruch und Aufmunterung, ganz viele Follower erzählen von ähnlichen Erfahrungen und Momenten der Verzweiflung. Und da kommt auch eine ganze Menge an Ideen zusammen, wie es etwas einfacher gelingen kann, Ordnung zu halten – und wie es sogar noch Spass machen kann. Die besten Tipps listen wir euch nachfolgend auf.

  • Zu Musik aufräumen: So macht es zumindest eine Followerin von Isabell Horn, wie sie in den Kommentaren zu deren Beitrag schreibt: «Das Kinderzimmer räumen wir jeweils zusammen auf. Machen die Musik an und dann macht das Ganze auch Spass.»
     
  • Hilfe holen: Bei manchen von Isabell Horns Followerinnen putzen die Grosseltern mit, wie sie in den Kommentaren schreiben, andere engagieren eine professionelle Putzhilfe.
     
  • Einen Staubsaugroboter anschaffen: Das empfehlen ganz viele Kommentatorinnen. Eine schreibt: «Wir haben einen Staubsaugroboter – der erledigt die Arbeit, wenn wir draussen sind. Nie wieder ohne.»
     
  • Die Kleinen mitmachen lassen: Gerade kleinen Kindern macht es Spass, wenn sie «mithelfen» dürfen – und es hindert sie daran, neue Unordnung zu machen, während die Eltern anderswo putzen und aufräumen. Eine Followerin schreibt: «Sie bekommt ein Tuch und dann geht sie überall lang wo sie grad vorbei kommt, und mit ihrem Putzwagen hilft sie auch mit. Natürlich ist das mehr hin und her schieben, aber sie macht mit und hat Spass dabei». Welche Ämtli sich auch schon für kleine Kinder eignen, erfahrt ihr hier.
  • Abends an die Arbeit gehen: «Meistens mache ich abends Ordnung, wenn der Knirps schläft», schreibt eine Kommentatorin zu Isabell Horns Instagram-Beitrag.
     
  • Für jedes Ding seinen festen Platz abmachen: «Wir haben beschriftete Fächer, darin sortieren die Kinder auch gern ihr Spielzeug weg», schreibt eine Followerin. Und wenn die Kinder noch nicht lesen können, empfiehlt eine andere verschieden farbige Boxen, also zum Beispiel blau für Kuscheltiere, grün für Bausteine, gelb für Puppenzubehör, rot für Bastelmaterial, etc.
Papa und Sohn am Putzen

Mit«helfen» macht vielen Kindern Spass – und hindert sie zumindest daran, schon wieder Unordnung zu machen, während die Eltern sauber machen. (Symbolbild)

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  • Routine pflegen: Tatsächlich scheint es manchen Eltern zu gelingen, eine Grundordnung zu erhalten, wie gleich mehrere Beiträge wie der folgende in Isabell Horns Kommentarspalte zeigen: «Wir haben eigentlich immer eine Grundordnung, dank Putzroutine am Morgen (überall saugen, Betten machen, Waschbecken, Klo putzen, Wäsche anmachen) und abends alles wieder an seinen Platz rücken.»
     
  • Einen Lernturm anschaffen: «So können die Kinder beim Kochen helfen – und in der Zeit nicht woanders Chaos machen», schreibt eine Instagram-Userin.
     
  • Nicht zu viel Spielzeug anschaffen: Damit gar nicht erst Unordnung aufkommt, empfiehlt eine Oma in der Kommentarspalte, für die Kleinen nicht zu viele Dinge zuzulegen: «Sie brauchen nicht alles.» Vielleicht lieber mal etwas in der Ludothek ausleihen – das kann man dann auch wieder zurückbringen, wenn es nur noch herumliegt.
     
  • Locker lassen: Das empfehlen gleich mehrere Userinnen in ihren Kommentaren zu Isabell Horns Beitrag: «Wenn ich jetzt im Lockdown auf die Ordnung von sonst bestehen würde, würde ich irre werden. Denke mir auch teilweise: Für wen soll ich uns denn jetzt noch mehr stressen? Besuch bekommen wir ja eh nicht», schreibt eine, und eine andere: «Kinder erinnern sich ja später nicht daran, ob es sauber oder ordentlich war, sondern daran, ob man für sie da war und was sie erlebt haben. Also lass ich lieber etwas Chaos und die Kids sind glücklich.»

Und für den Fall, dass ihr gerade im Chaos versinkt und spontan Besuch vorbei schaut, weiss eine weitere von Isabell Horns kreativen Followerinnen einen guten Rat. Deren Hebamme habe ihr gesagt, sie solle einfach den Staubsauger Richtung Tür hinstellen, und wenn Besuch komme, sagen: «Oh hi, komm rein. Ich wollte eigentlich gerade aufräumen, aber das mach ich dann später»

Na dann, lasst uns schon mal den Staubsauger neben dem Eingang parat machen!

Auch bei Isabell Horn hat sich übrigens zumindest ein Teil der Familie einen Tipp ihrer Follower rund ums Thema Ordnung schon mal zu Herzen genommen: Das Chaos locker zu nehmen. Die kleine Ella und ihr Papa haben das drauf, wie das Bild ihres Wellness-Moments zeigt:

Noch mehr Ideen für bessere Ordnung gefällig? Unsere besten Tipps fürs ordentliche Kinderzimmer findet ihr hier... und auch hier.

Von Christa Hürlimann am 11.02.2021
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