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Späte Vaterschaft

Roger Schawinski konnte die verlorenen Jahre aufholen

Spätes Vaterglück scheint unter Stars beliebt zu sein. So auch bei Roger Schawinksi. Der Medienmogul wurde mit 52 Jahren zum dritten Mal Vater. Rückblickend sieht er klare Unterschiede zur Erziehung seiner ersten beiden Kinder.

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Medienlegende Roger Schawinski, 75, hat drei erwachsene Kinder.

Alexandra Pauli

Roger Schawinksi, 75, steht nicht alleine da. Der Vollblut-Medienmensch wurde mit 52 Jahren noch einmal Vater. Spätes Vaterglück scheint unter Stars beliebt zu sein. Action-Star Bruce Willis, 64, etwa bekam nach seinen erwachsenen drei Töchtern aus der Ehe mit Demi Moore, 57, im Alter von 56 und 58 Jahren nochmals je eine Tochter mit seiner Ehefrau Emma.

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Elton John, 72, liess zusammen mit seinem Mann David Furnish ein Baby von einer Leihmutter austragen, als er 63 Jahre alt war. Gut zwei Jahre später kam dessen Brüderchen auf die Welt. Und «The Rolling Stones»-Frontmann Mick Jagger, 76, freute sich übers ganze Leben verteilt ganze achtmal über Nachwuchs, zuletzt 2016 im Alter von 73 Jahren, als ihm die damals 29 Jahre alte amerikanische Balletttänzerin Melanie Hamrick Söhnchen Deveraux Octavian Basil schenkte.

Späte Vaterschaft hat durchaus Vorteile wie der «Radio 24 und Tele Züri»-Gründer Roger Schawinski im Interview mit der «Coopzeitung» sagt.

«Es konnte mir nicht schnell genug gehen»

Jung ist Schawinski auch bei der Geburt seiner ersten beiden Kinder aus der ersten Ehe nicht. Der Moderator ist 37 Jahre alt, als sein Sohn Kevin, 38, das Licht der Welt erblickt. Zwei Jahre später folgt Tochter Joelle, 36. 15 Jahre später wird er erneut Vater. Tochter Lea, 22, stammt aus der Ehe mit Gabriella Sontheim, 61. Die Unterschiede sind dennoch gross: «Bei Kevin und Joelle konnte es mir nicht schnell genug gehen. Ich wollte wissen, wie es ist, wenn sie grösser sind.»

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Roger Schawinski und Gabriella Sontheim, 61, sind seit 24 Jahren verheiratet und haben eine gemeinsame Tochter.

Lucia Hunziker

«Ich hoffte, dass sie noch länger ein Kind bleibt»

Ganz anders fühlte es bei seinem dritten Kind an: «Bei Lea empfand ich das Gegenteil. Ich hoffte, dass sie noch länger ein Kind bleibt, mit dem ich jede Phase intensiv auskosten kann.» Wenn er auf sein Leben zurückblicke, sei er vor allem auf seine Kinder stolz: «Über ihre Erfolge freue ich mich unendlich viel mehr als über meine eigenen. Und darüber, dass sie das machen, was sie sich immer gewünscht haben.»

Den grössten Schmerz habe er erlebt, als er seine zwei ältesten Kinder nach der Scheidung viel weniger sehen konnte. Heute stünden sie alle an einem anderen Punkt: «Umso glücklicher bin ich, dass ich heute zu allen drei ein hervorragendes Verhältnis habe und ich mit den beiden Älteren die verlorenen Jahre ein Stück weit aufholen konnte.»

Von mar am 03.02.2020
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