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Krallen einfahren

Die Gelnägel sollen weg – und jetzt?

In Zeiten von #StayHome liegt ein Besuch im Nagelstudio nicht drin, das ist klar. Mit langsam herauswachsenden Gelkrallen möchte sich trotzdem niemand herumschlagen. Wir verraten euch, wie ihr Shellac und Gel auch zu Hause wieder loswerdet.

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Grüner Ansatz, Baggy Klamotten – und laaaange Nägel. Wie Billie Eilish Letztere in Quarantäne händelt? Wir schätzen mal so …

Gareth Cattermole/Getty Images

Zuerst einmal möchten wir sagen: Egal, ob ihr üblicherweise euren Ansatz nachfärbt oder gleich die ganze Haarpracht aufblondiert, eure Wimpern auffüllt oder die Nägel mit Glitzer und Strass verzieren lasst – you do you. Saoirse Ronan ist eurer Beauty-Vorbild? Cool. Ihr seid eher Typ Cardi B? Wieso nicht? Doch egal, ob ihr eher natürlich oder kreativ unterwegs seid: Die Beauty-Studios haben ihre Türen geschlossen. Und nun wachsen unsere Nägel fröhlich vor sich hin.

Natürlich gibt es Schlimmeres. Was es aber auch gibt, sind Lösungen. Wie ihr dem leidigen Rauswachsen der Krallen ein Ende setzen könnt? Ganz einfach, ihr entfernt sie. Und zwar so:

Holt die Feile raus

Ganz wichtig: Nehmt das wörtlich. Wenn ihr nicht selbst Nail-Artist seid (dann würdet ihr diesen Artikel vermutlich ohnehin nicht lesen) sind Nagelfräsen oder andere Spielereien NICHT eure Freunde. Deswegen: Mit einer herkömmlichen Papierfeile arbeiten und die oberste Schicht Shellac oder Gel abnehmen. Generell gilt: Ihr solltet zwar so viel wie möglich abfeilen, aber unter keinen Umständen so weit, dass der natürliche Nagel zum Vorschein kommt. Wenn ihr unsicher seid, lasst lieber etwas mehr auf euren Nägeln. Sonst ist die Verletzungsgefahr plötzlich sehr real.

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Denkt an die Nagelhaut 

Bevor es ans Eingemachte geht, ist Zeit für den Schutz der Unbeteiligten. Eure Nagelhaut zum Beispiel. Die sollte mittels Kokosöl oder Vaseline sicher versiegelt sein, denn jetzt …

Nutzt den Folien-Trick

… kommt der Nagellackentferner. Sorry, aber ohne Aceton wird die feste Gelschicht auf euren Nägeln nicht weichen. Durch das vorherige Anrauen mit der Feile kann das Mittel gut in den Kunstnagel eindringen und diesen auflösen. Am besten geht das, wenn ihr Wattepads vorher in kleine Quadrate schneidet. So belastet ihr eure empfindlichen Hände nicht mehr als nötig mit dem scharfen Zeug. Anschliessend werden sie mit acetonhaltigem Nagellackentferner getränkt, auf den Gelnagel gelegt und mit Alufolie umwickelt, damit nichts verrutscht.

Wartet ab 

15 Minuten sollte alles einwirken, dann könnt ihr den Lack auf den Nägeln mit den Wattepadzuschnitten leicht reibend abnehmen. Geht nicht alles ab, könnt ihr mit einem Rosenholzstäbchen nachhelfen und die Lackschicht abheben. Hartnäckige Reste können auch vorsichtig weggefeilt werden. 

Gebt etwas Liebe

Wenig überraschend ist die Prozedur mit Reiben, Feilen und starkem Aceton nicht gerade eine Wellness-Behandlung für eure Nägel und Hände. Deswegen haben sie Extra-Streicheleinheiten verdient. Mit einer Polierfeile könnt ihr die oberste, raue Schicht eurer Nägel vorsichtig wieder verschliesen. Kokosöl pflegt die trockenen Nagelbetten. Für die nächsten Wochen heisst es jetzt: Vorsichtig sein, Handcreme und Kokosöl zur Gewohnheit machen und den Nägeln etwas Freizeit gönnen.

Von Malin Mueller am 02.04.2020
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