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Bakterien in der Tagescreme

Wie probiotische Pflege die Haut schützt

Ihr fragt euch sicher gerade: Was zur Hölle haben Bakterien in einem Beauty-Produkt zu suchen? Verständlich! Aber wir klären euch auf und verraten, wann eine probiotische Creme euer Retter sein kann.

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Probiotika helfen der Haut, wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

Getty Images

Wahrscheinlich haben die meisten von euch schon mal was von Probiotika gehört, oder? Doch bisher habt ihr sie vermutlich nur mit Joghurt oder der Darmflora in Verbindung gebracht. Zugegeben, der Gedanke an kleine Lebewesen in der Tagescreme ist auch etwas merkwürdig. Aber ja, genau das sind Probiotika: lebende Mikroorganismen.

Sie werden vielen Medikamenten und Nahrungsmitteln zugesetzt, weil sie gut für den Darm sind und dessen Barrierefunktion stärken. Das ergibt durchaus auch Sinn, weil in unserem Darm Millionen von Bakterien leben. Gute Bakterien, die wir brauchen, um Krankheiten zu bekämpfen. Aber was bewirken diese Mikroorganismen nun auf unserer Haut?

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Balance der Bakterien

Genau wie im Darm leben auf der Haut zahlreiche Bakterien, die man auch als Mikrobiom bezeichnet. Wie ein Teppich überziehen sie die Haut und bilden dadurch den natürlichen Säureschutzmantel. Der stärkt die Hautzellen im Kampf gegen freie Radikale, Krankheitserreger und andere Umwelteinflüsse. Gleichzeitig macht er die Haut weniger anfällig für Stress und Müdigkeit.

Ihr seht also: Dieser Bakterienteppich hat eine ziemlich wichtige Funktion. Gerät das Ganze aus dem Gleichgewicht, ist die Haut viel schneller irritiert oder gerötet. In diesem Fall kommt die probiotische Pflege zum Zug: Sie unterstützt die guten Bakterien auf der Haut bei ihrer Arbeit und stellt die Balance wieder her. 

Hier könnt ihr Produkte mit den kleinen Helfern nachkaufen:

Von Jana Giger am 15.03.2020
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