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Tschüssi Plastik!

3 Labels, die aus Müll richtig schöne Mode machen

Mit der Kampagne «Take The First Step» setzen sich Zalando und Adidas für mehr Nachhaltigkeit ein. Ihre Mission? Plastikmüll in coole Fashion verwandeln. Dieses Ziel verfolgen sie allerdings nicht alleine.

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Die ikonischen «Adidas Originals» Sneaker sind jetzt mit der Clean Classics Kollektion auch in einer nachhaltigen Version erhältlich. 

Zalando

Zugegeben, die Modewelt muss manchmal (zu recht) so einiges an Kritik einstecken. Gerade im Bereich von Fast Fashion werden jede Saison unzählige Tonnen Kleidung in Höchstgeschwindigkeit zu Billigpreisen produziert. Dass das alles andere als gut für unseren Planeten ist, ist mittlerweile allen klar. Doch Moralapostel spielen wollen wir hier nicht. Denn bei all der Kritik sollte man auch mal denjenigen ein Kränzchen binden, die schon vieles richtig machen und mit gutem Beispiel voranschreiten. So gibt es beispielsweise immer mehr Labels, die ihre Mode aus Abfällen wie Plastik herstellen. 

Die Clean Classics sind die neuen «Superstars»

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Aushängeschild der neuen Kampagne ist unter anderem die deutsche Rollschuh-Sensation Oumi Janta.

Zalando
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Zu den Moderiesen, die nun ebenfalls auf den Umwelts-Zug aufgesprungen sind, gehört auch Adidas. Gemeinsam mit Zalando hat das Label die «Take The First Step»-Kampagne ins Leben gerufen und die berühmten Adidas Originals Modelle «Superstar», «Supercourt» und «Stan Smith» aus innovativen, recycelten Materialien hergestellt. Deren Sohlen werden nämlich zu 90% aus natürlichem und zu 10% aus recyceltem Gummi hergestellt. Auch das Obermaterial besteht aus 70% wiederverwendeten Materialien. Das Resultat? Vegane Sneaker, die nicht nur cool aussehen, sondern auch der Umwelt guttun. Die Adidas Clean Classics Kollektion und die Clean Classics Styles sind ab sofort auf zalando.ch erhältlich. 

Round Rivers – Bikinis aus der Limmat

Weit schweifen muss man für nachhaltige Labels aber eigentlich nicht. Gewisse findet man sogar praktisch vor der eigenen Haustür. Eines davon ist Round Rivers. Der Schweizer Brand sammelt nämlich Plastik aus der Zürcher Limmat und verarbeitet es zu Badebekleidung. Jeder Schritt ihrer Produktion findet im Umkreis von 140 km statt. Klingt ziemlich klimaneutral? Darüber kann das Schweizer Label nur lachen. Denn ihre Bikinis sind sogar CO2-positiv. Mit jedem verkauften Outfit bindet das Team 5 kg CO2 aus der Atmosphäre. Damit konnten Round Rivers mit ihrer diesjährigen Kollektion das CO2 in der Atmosphäre um 7,5 Tonnen verringern – das nennt man dann wohl aktive Nachhaltigkeit!

Nachhaltigkeit für alle Yogis

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Nachhaltige Yogakleidung findet man beim Schweizer Label Lola Studio.

Lola Studio

Für alle Yogis unter uns ist eins klar: Bei Sonnengruss und Baum sollte unsere Sportkleidung wie eine zweite Haut sitzen. Das findet auch das Team des Schweizer Labels Lola Studio. Sie haben sich zum Ziel gesetzt, ihre Produkte frei von Chemikalien und ohne Umweltbelastung herzustellen. Von den Yogapants bis zum Sport-BH sind alle Stoffe aus biologischem Anbau oder recycelten Materialien hergestellt. 

Von Nadine Schrick am 12.09.2020
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