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Corona-Shopping-Guide

How to: Sicher Lebensmittel einkaufen gehen

Das aktuell wütende Virus verbreitet Angst und Schrecken – auch im Supermarkt. Um beim Einkaufen auf Nummer sicher zu gehen, haben wir Tipps für euch, mit denen ihr das Risiko einer Ansteckung oder Verbreitung gering haltet.

lebensmittel einkaufen

Sieht nach Spass aus. Aufs Tanzen im Supermarkt derzeit aber vielleicht doch lieber verzichten. 

instagram/pmveltri_

Quarantäne-Life is real. Das einzige Highlight, das uns neben einem ausgiebigen Spaziergang noch bleibt: der Ausflug in den Supermarkt. Und so traurig das auch klingen mag, irgendwie ist das zurzeit ja tatsächlich ein bisschen aufregend. Immerhin fühlt man sich im Supermarkt des Vertrauens gerade wie im falschen Film. Da zählen Menschen, wer reinkommt, und beobachten unser Verhalten. Überall sorgen Schilder und Desinfektionsmittel für richtiges Verhalten. Fühlt man sich deswegen sicher? Eher nicht. Stattdessen fragt man sich permanent: Was darf ich noch und auf was sollte ich beim Lebensmittelshoppen lieber verzichten, um mich und andere nicht in Gefahr zu bringen?

Verhaltensregeln für den Einkauf im Supermarkt

Eine Einkaufsliste erstellen
Auch wenn es das Highlight eurer Corona-Routine ist: Bringt den Einkauf bitte so schnell wie möglich hinter euch. Das verkürzt nicht nur die Wartezeit der anderen Kunden, die draussen in der Schlange stehen, sondern auch die Dauer, der ihr potenzieller Ansteckungsgefahr ausgesetzt seid.

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Einen eigenen Korb mitbringen
Jane Birkin wäre stolz. Ein eigener Bastkorb (okay, eine Tragetasche geht natürlich auch) sieht nicht nur viel schöner aus als die Plastikdinger aus dem Supermarkt, sondern ist zurzeit definitiv viel sicherer. Euren Korb hatte nämlich genau EINE Person in der Hand – ihr selbst.

Schutzmaske tragen?
Das ist so eine Sache … Fakt ist: Eine 08/15-Maske ohne Filter schützt uns nicht vor der Ansteckung. Wer bereits infiziert ist, oder Symptome zeigt, kann das Risiko, das Virus weiterzugeben, mit einer solchen Maske allerdings um bis zu 70% verringern. Jedenfalls so lange sie noch trocken und nicht «feucht geatmet» ist. Besonders dringend benötigt werden Schutzmasken gerade von Krankenhaus- und Pflegepersonal. Wer nicht wirklich eine braucht, sollte also auch keine kaufen. 
Seid ihr aber infiziert oder fühlt euch damit sicherer (immerhin entwickelt nicht jeder Infizierte auch spürbare Symptome), setzt sie im Supermarkt auf, um andere vor einer Ansteckung zu bewahren. 

Hände desinfizieren
Das Gel steht nicht umsonst auf dem Weg in den Markt für euch bereit. Nutzt es. So könnt ihr sicher gehen, dass ihr keine Bakterien auf Lebensmitteln, Regalen, Griffen und Tasten verteilt. Unmittelbar nach der Kasse bitte noch einmal desinfizieren – für den wahrscheinlichen Fall, dass jemand anderes nicht ganz so gründlich war wir ihr.

Hände aus dem Gesicht
Es fällt erstaunlich schwer, das wissen wir, aber lasst die Hände unten. Streicht euch damit nicht die Haare aus dem Gesicht, kratzt euch nicht an der Nase. Das erhöht die Ansteckungsgefahr an einem öffentlichen Ort ungemein.

Zwei Meter Abstand halten
Auch diese Regel wurde nicht zum Spass aufgestellt. Haltet euch daran, macht um andere Einkäufer und Passanten einen möglichst grossen Bogen. Steht schon jemand anderes am Kühlregal, dann wartet einfach kurz bis er weiterzieht. Oder habt ihr noch einen aufregenden Termin, wegen dem die Zeit drängt? Eben.

Gründlich die Hände waschen
So sicher wie Handschuhe und Desinfektionsmittel: 30 Sekunden mit Seife gründlich die Hände waschen. Macht das am besten unmittelbar nach dem Einkauf und wiederholt es gleich nach dem Verräumen eurer Beute noch mal. Mühsam, ja, und unsere Hände sind schon trocken, klar. Geht allen so. Aber Safety first. Reichhaltige Handcreme second. Wir wollen doch alle gesund bleiben.

 

Von Style am 29.03.2020
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