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  4. Rezept Holundersaft: Wirkt gegen Erkältung

Kalt oder warm

Warum wir jetzt Holundersaft trinken

Zweimal im Jahr können wir uns freuen und zweimal können wir ernten – vom Holunderbaum. Momentan sind die Beeren reif und bereit, verarbeitet zu werden. Am besten greift ihr schnell zu, denn Schwarze Holunderbeeren sind reich an Nährstoffen.

Holunderbeerensaft

Kann man heiss oder kalt trinken: Holunderbeerensaft.

imago images/Madeleine Steinbach

Beim Waldspaziergang einmal den Arm heben, Dolde abzupfen und schon kann man in der Küche eine kleine Gesundheitsbombe zünden. Oder genauer: sich mit den dunkelvioletten Beeren einen Saft brauen. Warum wir das tun sollten? Einerseits schmeckt dieser wunderbar und andererseits stecken die Beeren voller Nährstoffe. Wir beginnen mal mit dem Aufzählen: Superstar ist sicher das Vitamin C, welches reichlich vorhanden ist. Dann folgen wichtigen Spurenelemente wie Eisen, Folsäure und Kalium. Ausserdem sind da die Anthocyane, welche entzündungshemmend wirken und gemäss Naturheilkunde auch Viren binden. Alles gute Argumente, um sich gleich an den Herd zu stellen. Denn bevor man den Trank geniessen kann, müssen die Beeren gekocht werden. Delia von @leberachtsamkeit sagt, wies geht:

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Hier die Zusammenfassung des Rezepts (für etwa 500 Gramm Holunderbeeren):

  • Grüne Beeren ablesen und die restlichen Beeren mit Hilfe einer Gabel vom Strunk direkt in den Kochtopf abstreifen.
  • Etwa 200 Milliliter Wasser hinzufügen und zwei bis drei Minuten aufkochen.
  • Den Topf vom Herd nehmen und den Saft einer halben Zitrone hinzufügen, umrühren und etwa 20 Minuten ziehen und abkühlen lassen.
  • Saft durch ein Passiertuch laufen lassen und in sterile Flaschen abfüllen.

Tipp: Am besten pflückt man die Früchte des Schwarzen Holunders, wenn sie dunkelviolett oder fast schwarz geworden sind und verarbeitet sie schnell, da sie empfindlich sind. Ausserdem ist es wichtig, sie vor dem Verzehr zu erhitzen. Vorsicht Nummer 1: Die Blätter darf man nicht verarbeiten, weil sie giftig sind. Vorsicht Nummer 2: Der Schwarze Holunder wird oft mit dem Zwergholunder verwechselt, dessen Beeren giftig sind. Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal: Die Dolden des Schwarzen Holunders hängen nach unten, die giftigen hingegen, sind nach oben gerichtet. Ausserdem haben die Zwergholunder-Beeren eine kleine Delle und riechen unangenehm. Vorsicht Nummer 3: Die Beeren färben stark. Wer keine Flecken möchte, zieht sich bei der Verarbeitung brav eine Schürze an.

Von lm am 19.09.2021
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