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Corona-Liebe

So geht Sex trotz Social Distancing

Die Fallzahlen werden höher, die Lust wird grösser. Social Distancing ist angesagt, ganz zum Übel unserer sexuellen Bedürfnisse. Aber keine Panik: Das kriegen wir zum Glück auch c-konform hin.

Social Distancing Sex

Sexy time trotz Pandemie? Ist möglich!

Getty Images

Social Distancing. Zwei Wörter, die sich im Verlaufe dieses Jahres so tief in unsere Hirne eingebrannt haben, dass wir sie schon nicht mehr hören können (und möchten). Glücklicherweise wissen wir mittlerweile, dass Social Distancing nicht wirklich soziale, sondern vielmehr physische Distanz bedeutet. Heisst: Wir können einander zwar nicht berühren, zusammen telefonieren und videochatten geht aber problemlos. Dank der Digitalisierung holen wir uns deshalb tiefgründige Gespräche, trostspendende Worte, freundschaftliche Ratschläge und lustige Bierabende direkt aus der Webcam in die Stube. Und natürlich dürfen da einige heisse Minuten nicht vergessen gehen.

Ja, ist schon klar. Die körperliche Nähe, die fehlt. Aber komplett auf die Höhepunkte (ha ha) des Lebens verzichten? Wollen wir nicht. Schliesslich ist Sex stressreduzierend. Also, ab vor die Bildschirme.

Zeit für … Solosex

In Zeiten wie diesen lernt man Selbstbefriedigung ganz neu schätzen. Denn wenn uns andere schon nicht anfassen dürfen, dann machen wir das eben selbst. Da kommt man nicht nur (ziemlich) zuverlässig zum Höhepunkt, sondern stärkt auch noch das körperliche Wohlbefinden. Deshalb solltet ihr Selbstbefriedigung nicht nur als Sex-Alternative abstempeln, sondern euch dabei auch tatsächlich besser kennenlernen. Gestaltet den Ablauf neu, gönnt euch ein neues Spielzeug und tut, was auch immer ihr schon probieren wolltet.

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Zeit für … laute Ruhe

Die meisten von uns sind derzeit viel und oft daheim. In den eigenen vier Wänden. Alleine. Ein Ort der ungestörten Ruhe. Es sei denn, man hört ab und zu ein Stöhnen aus den Lautsprechern eurer Geräte. Statt also innerhalb von kürzester Zeit und im totalen Stress dem Orgasmus nachzujagen, könnt ihr euch nun ordentlich Zeit lassen. Durchstöbert das Internet (oder ganz old-school: Magazine) nach allem, was die Lust begehrt. So könnt ihr euer Sexleben auch alleine aufregend gestalten.

Zeit für … Hemmungslosigkeit

Wenn die Welle der Lust kommt, ist ein echtes, interagierendes Wesen auf dem Bildschirm doch wortwörtlich – sorry not sorry für den Ausdruck – geiler, als Pornos. Also treiben wir (es und damit) unsere Bildschirmzeit in die Höhe und nehmen uns die Zeit, Neues zu entdecken. Wir wärs mal mit Sexting? Facetime- und Skype-Sex? Oder dem guten, alten Telefonsex? Dank der Technologie sind die Möglichkeiten fast grenzenlos. Ausserdem könnt ihr eure Hemmungen dank der digitale Barriere loswerden. Werdet locker, lasst bisherige Zurückhaltungen fallen und nutzt die Chance, um euch mal anders darzustellen. Solange ihr euch nicht bedrängt fühlt, könnt ihr auch mit Unbekannten Sexuelles austauschen. Versucht einfach mal was Neues.

Übersteht ihr die sinnlichen Stunden in der Pandemie alleine oder zu zweit? Erzählt es uns in den Kommentaren.

Von Style am 07.11.2020
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