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Mit der Taube in den Schlaf segeln

Die beste Yoga-Pose für eine erholsame Nacht

Liegt ihr abends noch lange wach, weil die Schwere vom Tag euch in den Gliedern sitzt und der Kopf einfach nicht richtig abschalten will? Eine Taube wirds richten.

Yoga Taubenpose

Öffnet die Hüfte, löst Spannungen: die Taube.

Getty Images

Wer einen ähnlichen Job hat wie wir, der sitzt tagsüber viel. An Schreibtischen, (einst) in Meetingräumen, in Bus und Bahn. Wer ähnliche Hobbys hat wie wir, der sitzt auch abends viel. An Esstischen, auf Sofas, (einst) an Bartresen oder in Kinosesseln. Das geht erstens auf den Rücken und tut zweitens nichts für unsere Gelenke und Muskeln. Hievt man die eingerostete Kiste dann abends ins Bett, klingt der Tag oft noch nach, drückt uns schwer in die Federn. An Entspannung und erholsamen Schlaf ist da erst mal lange nicht zu denken. Ein Teufelskreis, der uns am nächsten Morgen gerädert in den neuen Tag straucheln lässt. Aber ein Teufelskreis, aus dem wir ausbrechen können, weiss Psychiaterin und Schlafmedizinerin Dr. Nishi Bhopal.

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Die Tauben-Pose

Pada Rajakapotasana oder auch Pigeon Pose oder Tauben-Pose ist eine dehnende Yoga-Übung, die die Hüfte öffnet und die Muskeln entspannt. «Asanas (ruhende Körperstellungen) wie die Pigeon Pose helfen den Hüftbeuger zu dehnen, Steifheit im Körper zu reduzieren und Schmerzen im unteren Rücken zu lindern», erklärt die Expertin der Plattform Mindbodygreen. So können wir nicht nur körperliche, sondern auch mentale Spannungen lösen – und tun dabei gleich noch etwas für unsere Oberschenkel- und Lendenmuskeln, Hüfte, Brust und Schultern.

So gehts

  1. Gestartet wird im Vierfüsslerstand auf der Yogamatte. Hände und Beine sind etwa hüftbreit geöffnet.
  2. Zieht das rechte Bein nach vorne und legt es angewinkelt zwischen euren Händen ab. Das linke Bein wird auf der Matte gerade nach hinten ausgestreckt.
  3. Die Hüfte soll dabei immer gerade nach vorn ausgerichtet bleiben und nicht zu einer Seite kippen. Anfänger dürfen mit einem stützenden Polster nachhelfen.
  4. Streckt den Oberkörper und lasst ihn langsam nach unten Richtung Matte sinken. Die Arme werden nach vorne ausgestreckt, lauft mit den Fingern soweit nach vorne wie ihr könnt, sucht die Länge und Dehnung.
  5. Haltet diese Pose mindestens zwei Minuten, atmet dabei langsam und tief ein und aus. Lauft dann mit den Händen wieder zurück, richtet euch langsam auf und wiederholt alles mit der jeweils anderen Seite.

Dass eine regelmässige Yoga-Routine sich positiv auf unsere Schlafqualität auswirkt, sogar bei Insomnie helfen kann, haben Studien übrigens längst bewiesen. Also geben wir der Taube eine Chance, vielleicht ist sie ja unser sanfter Einstieg in die Welt des Yoga – und herrlich erholsamer Nachtruhe.

Von sll am 11.03.2021
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