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  4. Grösster Vollmond des Jahres, Mondphasen und Vollmond: Einfluss auf Schlaf, Haut und Laune

Super-Vollmond

So beeinflusst der Mond unseren Körper

In der Nacht vom 13. Juli erscheint der Mond so gross, wie schon Jahre nicht mehr. Ein sogenannter Super-Vollmond. 14 Prozent grösser wirkt er. Falls ihr also das Gefühl habt, besonders schlecht zu schlafen oder in den letzten Wochen überdurchschnittlich motiviert wart, – dann gibt es einen Grund dafür. Denn: So wirken sich Mondphasen auf uns und unseren Körper aus.

Photo Taken In Thailand, Bangkok

Wer hat hier wen in der Hand?

Getty Images/EyeEm

Am 13. Juli erscheint der Mond besonders gross und hell. Das liegt daran, dass er in dieser Nacht nicht nur als Vollmond erscheint. Er befindet sich zusätzlich auch an seinem erdnächsten Punkt für das Jahr 2022. Dem sogenannten Perigäum. Dadurch erscheint er um sieben Prozent grösser und rund 14 Prozent heller als in der kleinsten Vollmond-Variante. So nah wird er der Welt erst wieder 2034 sein. Während der Mond sonst durchschnittlich 384 400 km von der Erde entfernt ist, sind es an diesem Abend knapp 30 000 km weniger. Genauer gesagt liegen dann nur noch 357 264 km zwischen uns und dem Erdtrabanten. Beim letzten Super-Vollmond vor einem Monat waren es 357 435 Kilometer.

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Wer also in dieser Nacht schlecht schläft, weiss weshalb. Denn wir haben gute Nachrichten: Endlich gibt es einen Sündenbock für (fast) all unsere Probleme. Neeee, nicht der Boyfriend ist schuld, – beschwert euch beim Mond.

Die Mondphasen als Stimmungsbarometer

Schlechte Laune, Müdigkeit, unreine Haut, … Wie es aussieht, ist das nämlich alles weder Zufall noch ausschliesslich unserem Zyklus oder dem (manchmal nervigen) Boyfriend zu verdanken. Nein, der Mond hat in seinen verschiedenen Phasen mehr Einfluss auf unseren Körper, als wir bisher dachten. Business- und Erfolgscoach Alison Callan erklärt in einem Artikel der «Glamour»: «Genau wie der Mond die Gezeiten beeinflusst, macht es nur Sinn, dass er sich auch auf den Menschen auswirkt, der schliesslich zu ca. 70% aus Wasser besteht.»

Der zunehmende Mond

Die schmale Sichel, die sich ganz langsam zu einem runden Vollmond hocharbeitet, ist euer bester Motivator. In der zunehmenden Mondphase verspüren wir meist «unerklärlichen» Tatendrang, haken unsere To-Do-Liste ab, als gäbe es keinen Morgen mehr und können uns erstaunlich gut konzentrieren. Klingt schon mal gut, oder? Es wird aber noch besser: Auch unser Schlaf ist in dieser Phase besonders ruhig und erholsam. Zunehmender Mond for the Win!

Der Vollmond

Wir kennen doch alle das Phänomen der unruhigen Nacht bei Vollmond. Jap und das ist tatsächlich keine Einbildung! Ein leichter Schlaf und lebhafte Träume plagen während des Vollmonds die meisten von uns. Und dann? Sind wir unausgeschlafen, empfindlich und laufen Gefahr, schon wegen Kleinigkeiten gereizt zu reagieren oder an Konzentration einzubüssen. Klingt mühsam, lässt sich aber meistern. Macht euch einfach bewusst, woher euer strapaziertes Gemüt rührt, atmet ein paar mal tief durch und türmt euch nicht zu viel Arbeit und Termine auf. Piano, piano.

Der abnehmende Mond

… ist wohl der, der uns am wenigsten beeinflusst. Solltet ihr aber merken, dass ihr etwas nachdenklicher seid als sonst, Pläne schmiedet und etwas mehr auf eure Intuition vertraut als üblich, dann – ihr ahnt es schon, – liegt es an ihm.

Der Neumond

Man muss kein Wissenschaftler sein, um die Connection zwischen dem Neumond und unserem Wunsch, die Reset-Taste zu drücken, zu ziehen. Mit dem Neumond beginnt immerhin ein ganz – wie sollte es anders sein – neuer Zyklus und alle Zeichen stehen auf Beginn oder Neuanfang. Sich mal wieder aufs Wesentliche besinnen? Den Schrank ausmisten? Die gesetzten Ziele wieder in den Fokus rücken? Genau jetzt fühlen wir uns dazu berufen. Go for it!

Von Style am 13. Juli 2022 - 16:00 Uhr
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