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Schlaf, Haut, Laune

So beeinflusst der Mond unseren Körper

Wir haben gute Nachrichten: Endlich gibt es einen Sündenbock für (fast) all unsere Probleme. Neeee, nicht der Boyfriend ist schuld – beschwert euch beim Mond.

Photo Taken In Thailand, Bangkok

Wer hat hier wen in der Hand?

Getty Images/EyeEm

In unzähligen Liedern wurde er besungen, ganze Gedichtbände drehen sich um ihn, die ersten Schritte auf seiner Oberfläche sind die vielleicht wichtigsten der Menschheitsgeschichte und sogar die Gezeiten stehen unter seiner Fuchtel: der kann was, der Mond. Ganz schön einfältig also zu denken, dass seine Power uns persönlich bei all dem Trara einfach kalt lässt. 

Die Mondphasen als Stimmungsbarometer

Schlechte Laune, Müdigkeit, unreine Haut, … Wie es aussieht ist das nämlich alles weder Zufall, noch ausschliesslich unserem Zyklus oder dem (manchmal nervigen) Boyfriend zu verdanken. Nein, der Mond hat in seinen verschiedenen Phasen mehr Einfluss auf unseren Körper, als wir bisher dachten.

«Ausgeprägte Emotionen, Stimmungsschwankungen und Schlafprobleme treten 2019 vermehrt auf und werden mehr und mehr mit den aussergewöhnlichen Mondphasen in Verbindung gebracht, die wir beobachten»,

erklärt Business- und Erfolgscoach Alison Callan der Glamour. Noch skeptisch? Sie fügt hinzu: «Genau wie der Mond die Gezeiten beeinflusst, macht es nur Sinn, dass er sich auch auf den Menschen auswirkt, der schliesslich zu ca. 70% aus Wasser besteht.»

Der zunehmende Mond

Die schmale Sichel, die sich ganz langsam zu einem runden Vollmond hocharbeitet, ist euer bester Motivator. In der zunehmenden Mondphase verspüren wir meist «unerklärlichen» Tatendrang, haken unsere To-Do-Liste ab, als gäbe es kein Morgen mehr, und können uns erstaunlich gut konzentrieren. Klingt schon mal gut, oder? Es wird aber noch besser: Auch unser Schlaf ist in dieser Phase besonders ruhig und erholsam. Zunehmender Mond for the Win!

Der Vollmond

Wir kennen doch alle das Phänomen der unruhigen Nacht bei Vollmond. Jap und das ist tatsächlich keine Einbildung! Ein leichter Schlaf und lebhafte Träume plagen während des Vollmonds die meisten von uns. Und dann? Sind wir unausgeschlafen, empfindlich und laufen Gefahr schon wegen Kleinigkeiten gereizt zu reagieren oder an Konzentration einzubüssen. Klingt mühsam, lässt sich aber meistern. Macht euch einfach bewusst, woher euer strapaziertes Gemüt rührt, atmet ein paar mal tief durch und türmt euch nicht zu viel Arbeit und Termine auf. Piano, piano.

Der abnehmende Mond

… ist wohl der, der uns am wenigsten beeinflusst. Solltet ihr aber merken, dass ihr etwas nachdenklicher seid als sonst, Pläne schmiedet und etwas mehr auf eure Intuition vertraut als üblich, dann – ihr ahnt es schon – liegt es an ihm.

Der Neumond

Man muss kein Wissenschaftler sein, um die Connection zwischen dem Neumond und unserem Wunsch, die Reset-Taste zu drücken, zu ziehen. Mit dem Neumond beginnt immerhin ein ganz – wie sollte es anders sein – neuer Zyklus und alle Zeichen stehen auf Beginn oder Neuanfang. Sich mal wieder aufs Wesentliche besinnen? Den Schrank ausmisten? Die gesetzten Ziele wieder in den Fokus rücken? Genau jetzt fühlen wir uns dazu berufen. Go for it!

Von Style am 6. August 2019