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  4. Mittagsschlaf: So gesund ist der Powernap am Arbeitsplatz

Powernap olé!

Wieso es sich lohnt, mittags zu schlafen

Nachmittagstief? Dann empfiehlt sich ein kurzes Schläfchen! Der Powernap am Nachmittag ist nämlich alles andere als eine Angewohnheit fauler Hallodris. Wir verraten euch, warum wir alle viel öfter wegnicken sollen.

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Der Mittagsschlaf ist nichts für Faulenzer. Er gibt uns neue Energie und macht produktiver.

Getty Images

Beim mittäglichen Besuch in der Badi sieht man sie aktuell überall: Horden von Kleinkindern, eins neben dem anderen auf einem Badetuch gebettet und friedlich schlummernd. Mittagsschlaf – was für ein schönes Relikt vergangener Zeiten. Doch halt, Wehmut ist gar nicht nötig! Wir alle sollten viel öfter mal einen Powernap einlegen. Wieso? Wir haben gleich fünf gute Gründe.

Fünf gute Gründe für den Powernap:

  1. Wir sind produktiver
    Nach 20 Minuten Napping steigt unsere Produktivität (die sich vorher gern im Keller versteckt hielt) rapide an. Wir sind aufmerksamer und unsere psychische Leistungsfähigkeit steigt um bis zu 35 Prozent.

  • Wir sind physisch stärker
    Ein Powernap hilft nicht nur beim Denken. Viele Sportler schwören auf den Mittagsschlaf, da sie im Anschluss mehr Leistung bringen können. Nach dem Schlafen sollte man allerdings eine kurze Aufwärmphase einlegen und nicht gleich voll durchstarten.

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  • Wir nehmen leichter ab
    Dass Schlafmangel gerne mal zu Übergewicht führt, ist kein Geheimnis. Um die fehlende Energie auszugleichen, greifen wir häufiger zu Snacks – auf Dauer nicht gerade die figurfreundlichste Option. Das Nachmittagstief statt mit einem Schokoriegel mit einem kleinen Nickerchen zu bekämpfen, ist hingegen garantiert kalorienfrei. 

  • Wir leben gesünder
    Mal abgesehen von den Schoggistängeli: Wer mittags schläft, bleibt auch sonst gesünder. In einer gemeinsamen Studie der University of Athens Medical School und der Harvard School of Public Health konnten die Wissenschaftler nachweisen, dass das Herzinfarktrisiko von Personen, die regelmässig einen Mittagsschlaf einlegen, um 37 Prozent abnimmt.

  • Wir sind glücklicher
    Okay, dass wir nach einem kurzen Schläfchen glücklicher sind, ist nichts Neues. Wahr ist es trotzdem: Die Tagschlafphase steigert die Konzentration des Glückshormons Serotonin in unserem Blut – und verwandelt die schlechte Laune am Nachmittag in die Happy Hour.  

  • Wo ist der Haken?

    Bevor wir jetzt alle seelenruhig wegnicken, müssen wir leider noch eine klitzekleines Detail erwähnen, das uns von den schlummernden Badi-Babys unterscheidet: Die positiven Eigenschaften des Mittagsschlafs nehmen wir nur mit, wenn wir es nicht übertreiben. Die ideale Dauer des Powernaps sollte mehr als 10 aber weniger als 30 Minuten betragen. Nach dieser Zeit setzt die Tiefschlafphase ein – und wir sind hinterher matter als vorher. Wer sich aber brav einen Wecker stellt, der darf sich am Mittag ab sofort ins Traumland verabschieden. Happy Napping!

    Von Malin Mueller am 19.07.2019
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