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Royaler Jahresrückblick: Baby, Hochzeit, Ehre

Das waren die drei schönsten Glücksmomente 2020

Das Jahr 2020 hatte nicht nur Negatives. Auch bei den Royals. Hier sorgten Hochzeiten, ein Baby und ein ganz besonderer Wandel für willkommene Abwechslung und schöne Momente.

Erbgrossherzogin Stephanie von Luxemburg mit Prinz Charles

Erbgrossherzogin Stéphanie von Luxemburg mit ihrem ersten Baby Prinz Charles: Eines der royalen Highlights 2020.

Getty Images

Ein Baby für Luxemburg

Auf diesen Glücksmoment mussten die Luxemburgerinnen und Luxemburger lange warten. 2012 heiratete Erbgrossherzog Guillaume, 39, seine grosse Liebe Erbgrossherzogin Stéphanie, 36. Mit dem Nachwuchs aber liessen sie sich Zeit. Bis am 10. Mai 2020. An diesem Tag vermeldete der luxemburgische Hof: «Der Erbgrossherzog und die Erbgrossherzogin freuen sich, die Geburt ihres Sohnes bekannt zu geben.» Am Sonntagmorgen, 5.13 Uhr, sei es so weit gewesen und der Kleine habe im Krankenhaus «Grossherzogin Charlotte» in Luxemburg das Licht der Welt erblickt.

Mit der gleichen Mitteilung gab der Hof auch den Namen des kleinen Prinzen bekannt: Charles Jean Philippe Joseph Marie Guillaume. Und drei Tage später durften sich die Fans über die ersten Bilder des zukünftigen Thronfolgers freuen.

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Die Nachricht der royalen Geburt war aber nicht nur für die Luxemburgerinnen und Luxemburger und zahlreiche Royal-Fans weltweit ein Highlight. Sondern in erster Linie auch für die frisch gebackenen Eltern. Diese teilten fortan fleissig Bilder ihres Baby-Prinzen auf Instagram. Und kamen beim ersten TV-Interview gar nicht mehr aus dem Schwärmen heraus.

Er sei sehr unkompliziert, witzig und lache viel, verriet Stéphanie von Luxemburg etwa über den Baby-Prinzen. Und der stolze Papa ergänzte, das Lachen habe sein Sohn von der Mama. Sie berichteten aber auch von den Monaten nach der Geburt, die – vor allem nachts – nicht einfach gewesen seien. Irgendwie doch auch wohltuend zu wissen, dass manches sich nie ändern wird, finden wir.

 

Eine Hochzeit für Griechenland – und die Schweiz

Bei royalen Hochzeiten 2020 denkt man vor allem an Prinzessin Beatrice, 32, und ihren Edoardo Mapelli Mozzi, 37. Am 17. Juli gaben sie sich in der «Royal All Saints Chapel» in Windsor das Ja-Wort. Im sehr kleinen Kreis. Einzig ein paar Impressionen in Form von Bildern teilte das britische Königshaus mit der Öffentlichkeit. Auf einem davon sieht man auch die stolze Grossmutter, Queen Elizabeth, 94, die ihrer Enkelin übrigens eines ihrer Kleider für den grossen Anlass zur Verfügung gestellt hatte.

Aber eigentlich fast noch überraschender und für die Schweiz noch schöner war eine zweite Hochzeit: Jene von Prinz Philippos von Griechenland und Nina Flohr. Erst im September hatten sie sich verlobt. «Ihre Majestäten König Konstantin und Königin Anne-Marie freuen sich, die Verlobung ihres jüngsten Sohnes HRH Prinz Philippos mit Nina Nastassja Flohr, der Tochter von Thomas Flohr und Katharina Flohr, bekanntzugeben», liess der griechische Hof damals verlauten. Nur vier Monate später folgte das nächste Statement: «Die unmittelbare Familie gratuliert dem glücklichen Paar nach der Zeremonie.»

Zeremonie? Jawohl: Prinz Philippos und Nina Flohr mochten nicht lange warten und heirateten kurzerhand heimlich und im privaten Rahmen noch im Dezember. Genauer gesagt am 12. Dezember um elf Uhr im Rahmen einer standesamtlichen Trauung, bei der einzig die Väter des Brautpaares anwesend waren.

Hochzeit Prinz Philippos und Nina Flohr

In St. Moritz haben sich Prinz Philippos und Nina Flohr die ewige Liebe geschworen.

Marvin Zilm

Das besonders Aussergewöhnliche an dieser royalen Hochzeit: Die Trauung fand in St. Moritz statt. Und Nina Flohr hat ihre Wurzeln in Baar, ist die Tochter des Schweizer Milliardärs Thomas Flohr. Damit hat die Schweiz seit dem 12. Dezember also quasi eine neue Prinzessin. Zugegeben, so ganz offiziell sind die griechischen Royals gar keine Royals mehr, wurde die Monarchie in Griechenland doch 1973 abgeschafft.

Im Privaten verwenden sie ihre Titel aber weiterhin und haben auch verwandschaftliche Beziehungen in die meisten Adelshäuser Europas vorzuweisen. Und deshalb wollen wir mal nicht pingelig sein – und erfreuen uns in erster Linie an der jungen Liebe. Und an unserer neuen Prinzessin. Ein echter Glücksmoment 2020.

Ein Einsatz für Schweden

Eine neue Prinzessin hat auch Schweden. Fast zumindest. Denn, so schien es: 2020 hat sich Prinzessin Sofia, 36, quasi neu erfunden. Sie, die wegen ihrer Vergangenheit lange mit Vorurteilen zu kämpfen hatte und gleichzeitig im Schatten ihrer Schwägerinnen Kronprinzessin Victoria, 43, und Prinzessin Madeleine, 38, von Schweden stand, wurde 2020 zur neuen Heldin von Schweden.

Als im Frühling 2020 Corona die Welt stilllegte, beschloss Sofia von Schweden, nicht einfach zuzusehen. Sondern anzupacken. Kurzerhand machte sie eine dreitägige Ausbildung zur Spitalhelferin und übernahm danach im «Sophiaheim»-Spital in Stockholm unter anderem Putz- und Koch-Schichten oder desinfizierte medizinisches Equipment.

«Ich engagiere mich schon länger für die Gemeinschaft im Sophiaheim. In dieser schwierigen Zeit die Möglichkeit zu haben, helfen zu können, ist äusserst lohnend», meinte sie Mitte April auf Instagram.

Das Engagement von Sofia stiess auf ein riesiges Echo. Bei Patientinnen und Patienten, die von der freundlichen, offenen Prinzessin im blauen Kittel schwärmten. Aber auch in der breiten Öffentlichkeit. Sogar zur «Covid-Heldin des Jahrhunderts» wurde Sofia von Schweden gekürt.

Eine verdiente Ehre. Und unser wohl schönster Glücksmoment 2020. Denn mit ihrem Anpacken versprühte Prinzessin Sofia nicht nur Hoffnung inmitten der Corona-Krise. Sondern lenkte die Aufmerksamkeit vor allem auch auf jene, die in dieser Zeit besonders wichtig waren und es weiterhin sind: Die Mitarbeitenden im Gesundheitswesen weltweit mit ihrem unermüdlichen Einsatz.

Von Thomas Bürgisser am 31.12.2020
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