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Kamm denn das wahr sein?

Haarige Typsache: Wer braucht welche Bürste?

Der Knoten auf dem Kopf macht oft auch einen innen drin: Welche Borsten tun mir gut? Sollte ich eher einen Kamm benutzen? Es gibt Regeln. Auf die Bürste, fertig, los!

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UNITED STATES - CIRCA 1950s:  Woman brushing hair.

Diese Frau ist augenscheinlich sehr zufrieden mit ihrer Bürste.

Getty Images

Es gibt da diese eine Kollegin im Büro, die machen Bürsten glücklich. Die bürstet ihr Haar vor jedem Foto, nach jedem Foto und zur Entspannung. Statt eines Autogramms wünscht sie sich von Popstars, dass sie ihren Pony kämmen. Vermutlich achtet sie ganz genau darauf, welche Borsten butterweich durch ihre erlesene Mähne gleiten, um ihr ewigen Glanz zu schenken. Menschen mit einem weniger ausgeprägtem Haar-Fetisch verstehen da oft nur Bahnhof: rund, flach, Natur, in Muschelform ... Gut, Letzteres tut nichts zur Sache. Wie auch immer: Folgt jetzt unserem grossen, neu verföhnten und total ernstgemeinten Bürsten-Guide.

Fein raus mit Volumen ...

... ist der eher spärlich behaarte Mensch mit einer Keramik-Rundbürste. Feines Haar profitiert von den kleinen Löchern im Tool, durch die die heisse Luft des Föhns hindurchzischen und so alle Haare aufblasen kann. Die Keramikbeschichtung sorgt zudem für eine gleichmässige Wärmeverteilung. Kleiner Tipp: Es lohnt sich, ein bisschen Zeit zu investieren, und jede Strähne auf der Rundbürste abkühlen zu lassen. So bliebt das Volumen auch wirklich erhalten.

Kurz gesagt ...

... braucht eine geringe Länge auch nur eine kleine Bürste. Wer dennoch Volumen wünscht, föhnt die Kurzhaarfrisur einfach über eine kleine Rundbürste. So kommt Schwung in die Sache.

Wenn alles glatt laufen soll ...

... und die Haare lang sind, kommt eine flächige Paddle Brush zum Einsatz. Ihre gerade und breite Oberfläche lässt die Haare schneller trocknen, massiert die Kopfhaut, peelt ganz leicht und sorgt selbst bei Frizz für einen glossy Glanz.

 

Abgestumpft muss niemand sein, ...

... denn mattes Haar wird durch Bürsten mit Naturborsten wieder aufgemöbelt. Klingt komisch, ist aber so: Wildschweinborsten schaffen es, den Talg der Kopfhaut in Glanz im Haar zu verwandeln, indem sie ihn dort gleichmässig verteilen.

Wenn Locken locken, ...

... müssen aufplusternde Bürsten zurückstecken. Wer Locken hat, verteufelt das viele Volumen meist. Ein grobzinkiger Kamm entwirrt das Chaos auf dem Kopf und sorgt dafür, dass sie nicht ausser Rand und Band geraten. 

Dick auftragen ...

... muss mit dem Tangle Teezer keiner. Der ist nämlich wunderbar kompakt und passt ins kleinste Necessaire. Wer viele Haare hat, kämmt mit der stiellosen Variante mit den vielen kleinen Borsten wie durch Zauberhand hindurch – ohne sie anzugreifen.

Der begossene Pudel ...

... ist kein Haartyp. Trotzdem bürstet so mancher sein Haar gern im feuchten Zustand. Deswegen gibt es Wet Brushes. Deren Borsten sind extrem flexibel und entwirren, ohne das durch die Nässe geschwächte Haar zu beschädigen.

Von Style am 4. Dezember 2019 - 07:09 Uhr