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  4. Coronavirus: Selber Haare färben und pflegen

Platin zu Zeiten der Selbstisolation

So pflegen wir unser Blond ohne Hilfe vom Coiffeur

Wer (dank Nachhilfe) platinblond durchs Leben läuft, weiss: Dahinter stecken viel harte Arbeit und stundenlange Sitzungen beim Coiffeur. Doch aktuell hat der geschlossen – und wir schieben Panik. Uns hat ein Experte verraten, wie wir trotzdem einen Mental Breakdown vermeiden.

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Pixie Lott gibt es nur in aufblondiert. Wie sie wohl ohne regelmässige Coiffeurbesuche über die Runden kommt? Wir haben Rat bei einem Experten geholt.

Mike Marsland/WireImage

Der Weg zur weissblonden Mähne ist nicht nur ein ziemlich langer und beschwerlicher, sondern auch einer, der viel Pflege und regelmässige Besuche beim Coiffeur erfordert. Und: Auch wenn man es einmal geschafft hat, ist der Struggle längst nicht vorbei. Zwischen Unmengen von Silbershampoo und Haarkuren bleibt der Friseur bis auf Weiteres ein enger Verbündeter, der mit uns gegen trockene Spitzen und den lästigen Gelbstich ankämpft. Ein Desaster, wäre er unerreichbar – und genau das ist jetzt der Fall. Vorerst bleiben die Salontüren zu. Alarm! Was nun? Wir haben schnell gehandelt und Hilfe an Bord geholt. Benjamin Zuber, Hairstylist und Inhaber des Coiffeursalons 2B for Hair in Zürich, verrät uns, was zu tun ist.

Wie vertusche ich, wer ich eigentlich bin?

Das wohl grösste Problem aller Wahl-Blondinen: Die Haare wachsen nicht von allein hell nach. Und auch eine Wunderpille, die unsere Mähne dauerhaft verändert, wurde bisher noch nicht erfunden. «Zu Hause Blond nachzufärben ist trotzdem ein absolutes No-Go», warnt Benjamin Zuber. «Wenn, dann geht das nur unter genauer Anleitung eines Coiffeurs und mit den entsprechenden Produkten.» Wir fassen zusammen: Tut es nicht! Trotzdem steht ihr mit eurem Ansatz nicht ganz alleingelassen da. Der Profi verrät: «Es gibt spezielle Touch-Up-Sprays für den Ansatz, die auch für Blondinen geeignet sind. Oder man versucht sich an Haar-Mascaras, die beim Kaschieren helfen.» 
Wir verraten schon mal: Platinblond werdet ihr mit den Produkten nicht. Dafür wird der Kontrast aber ein wenig abgeschwächt. Baby Steps.

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Kampf dem Gelbstich!

Weg vom Ansatz und hin zum Gelbstich: Hier kommt unser Freund das Silbershampoo ins Spiel. Das wirkt nämlich oft entweder gar nicht oder extrem austrocknend. Der Rat vom Hairstylist: «Man sollte unbedingt auf eine Top-Qualität achten und dafür lieber etwas mehr investieren. Dann stimmen am Ende Farbergebnis und Haarstruktur. Ein gutes Silbershampoo kann das Haar veredeln.» 

Pflege ist das A und O

Trotz Qualität, allein dabei belassen sollte man es nicht. Für jede Haarfarbe – aber Blondinen ganz speziell – ist richtige und regelmässige Pflege wichtig. «Gerade jetzt, wo man etwas mehr Zeit hat, kann man reichhaltige Conditioner und Masken ruhigen Gewissens länger einwirken lassen. Aber auch Leave-In-Produkte eignen sich gut zur Pflege strapazierter Haare. Die beste Methode, um Spliss gar nicht erst entstehen zu lassen, ist und bleibt aber der regelmässige Besuch beim Coiffeur», so Zuber. 

Der Notfallplan

Der Spliss ist schon da? Dann gilt es, sich besser doch in Geduld zu üben. Pannen beim Eigenversuch, so warnt der Experte, können unter Umständen nicht so einfach wieder elegant korrigiert werden. Um die Zeit bis zum nächsten Besuch erträglicher zu machen, rät der Experte zur Sorge: «Regelmässiges Waschen und Pflegen ist ein Muss. Hitze durch Trockner oder Lockenstäbe können dafür gut ein paar Wochen pausieren. Und wenn es mit dem Ansatz gar nicht mehr geht, ist der Hut ein treuer Begleiter.

Von Malin Mueller am 07.04.2020
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