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Paris Hilton hats mal wieder vorgemacht

Das Lieblingskleid der Stars an den Grammys gesichtet

Es gibt Kleider, die sind einfach nur hübsch anzusehen – und es gibt welche, die werden zu Legenden. Das wohl Beliebteste unter ihnen zerrte 2002 eine gewisse Hotelerbin ins Rampenlicht. Jetzt, 18 Jahre später, haben wir es an der Grammy-Verleihung wiederentdeckt …

Wenn man es genau nimmt, ist Paris Hilton die Erfinderin des Influencens. Das kann man ihr nun positiv oder negativ auslegen. Aber ein bisschen erstaunlich ist es schon. Paris hat Selfies gemacht, bevor es Frontkameras (und Megapixel) gab, sich als Stargast für Partys und Fashion Shows buchen lassen, bevor auch nur irgendjemand daraus einen Social-Media-Profit schlagen konnte und hatte mit «The Simple Life» eine Reality-TV-Show, lange bevor Kim «Keeping Up With The Kardashians» überhaupt buchstabieren konnte. Gut, Letzteres entspricht vermutlich nicht der Wahrheit, aber Fakt ist: Paris hat wirklich alles zuerst gemacht. 

Die Geburtsstunde des It-Kleids

Unser Haupt-Beweisstück? Ein gewisses Kleid: An einer der vielen Partys zu ihrem 21sten Geburtstag trug Paris Hilton 2002 einen ultrakurzen, ultratief ausgeschnittenen Fummel im silbernen Diskokugel-Look. Instagram wäre durchgedreht, wäre es denn schon auf der Welt gewesen. Stattdessen explodierten die Likes erst vierzehn Jahre später. Auftritt Kendall Jenner. Die kopierte das Outfit 2016 nämlich eiskalt für ihren eigenen 21sten Geburtstag. Eine Hommage an die beste Freundin/Feindin ihrer grossen Schwester? Wahrscheinlich. 2017 dann das Paris-Dress 3.0, diesmal getragen von Chiara Ferragni. Die wurde nicht 21, sondern 30, das Kleid machte trotzdem gleich viel Eindruck. Bei Chiara selbst offensichtlich so sehr, dass sie wenig später auch noch eine güldene Version davon mit ihren 15 Millionen Followern teilte.

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Runde 2

Und dann? Dann recycelte Paris Hilton sich einfach selbst (bei wem soll man auch sonst abgucken, wenn man doch der Über-Influencer ist?!). Wir schreiben das Jahr 2017, Fräulein Hilton schwirrt in Marbella um diverse DJ-Pults und sieht aus … na, wie ihr eigenes Ich mit 21 eben. Irgendwie legendär. Unsere Lieblingskopie ist trotzdem eine andere: Nicky Hilton nutzte den «Ich bin 21 und ein glitzerndes Party-Girl»-Look ihrer grossen Schwester 2018 als Vorlage für ein Halloweenkostüm. Gut, dass es inzwischen Social Media gibt und wir Nicky für diesen Spass diverse Herzen zuwerfen können. Apropos Social Media: Ist ja wohl klar, dass Influencerin (oder sollten wir sagen Nachmacherin) Kim Kardashian auch längst auf den Glitzer-Zug aufgesprungen ist. Sie führte das Diskokugel-Dress 2018 an eine Versace-Show in New York aus. Und es geht weiter: Als wäre all das noch nicht genug, tauchte jetzt, 2020, Model Grace Elizabeth in einer Kleid-Kopie an den Grammys auf. Ob sie Paris kopiert? Oder Kendall? Oder Paris? Oder Nicky? Phew … wir haben den Überblick verloren.

Von Laura Scholz am 27.01.2020
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