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Nylon auf Eis

So übersteht eure Strumpfhose die Party-Saison

Können Kleidungsstücke eigentlich Bindungsangst haben? Die Strumpfhose lässt es vermuten. Statt auf lebenslange Partnerschaften steht sie ausschliesslich auf kurze, wilde Intermezzi. Wie ihr sie überlisten und länger an euch binden könnt? Na so.

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Ihr seid schon durch? Eure Nylons noch lange nicht.

Instagram /theattico

Gerade brettern wir mit vollem Karacho auf die Festtage zu, können sämtliche Weihnachtsfeiern, Apéros und Guetzli-Back-Termine ohne Smartphone gar nicht mehr koordinieren. Auf der Kleider-Tagesordnung? Neben Power Suits und chicen Hosen vor allem Paillettenkleider, Slipskirts und … – ihr wisst schon. Komisch eigentlich, dass wir uns ausgerechnet im Winter gerne in so knappe Stöffchen hüllen. Da muss natürlich einer als Plus Eins immer mit: die Strumpfhose. Sonst wirds frisch untenrum. Nun ist die Strumpfhose an sich zwar Retter in der Not, aber nicht gerade ein Fels in der Brandung. Die empfindliche Diva will mit Samtpfötchen und generell so wenig wie möglich angefasst werden. Sonst wirft sie gleich die Flinte ins Korn, reisst sich selber eine Kluft ins Gewebe und uns ein Loch ins Outfit-Herz. Das kann schon mal ins Geld und an die Nylon-Vorräte gehen. Schliesslich wollen wir nicht vor jedem Reinschlüpfen unsere Nägel ungefährlich stumpf feilen oder um jeden glitzernd behängten Tannenbaum einen Riesenbogen machen. Nö, wir wollen ausgelassen feiern. Und das im intakten Beinkleid. 

Strumpfhosen länger haltbar machen

Ist zum Glück alles möglich. Es gibt nämlich einen kleinen Trick, der macht eure Strumpfhosen zwar nicht unsterblich, aber immerhin so viel langlebiger, dass sie garantiert mit euch die Party-Saison überstehen: Legt sie ins Eisfach. 

Genau. Dieser kleine frostige Teil des Kühlschranks, der schon unsere Sneaker vom Käsefuss-Aroma befreit und unsere Wollpullis ohne Wäsche frisch macht, verlängert tatsächlich auch das Leben eurer Nylons. Und zwar so: Feuchtet eure Strumpfhosen vor dem ersten Tragen grosszügig an, wringt sie gut aus und verstaut sie über Nacht in einer Plastiktüte im Gefrierschrank. Durch die Minusgrade ziehen sich die Fasern zusammen und werden strapazierfähiger. Am nächsten Tag nur noch bei Zimmertemperatur auftauen lassen, anziehen, fertig. 

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Von Laura Scholz am 29.11.2019
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