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Waschen, Trocknen, Lagern

Tipps, mit denen eure Jeans-Liebe für immer hält

Geht es euch wie der Autorin dieses Textes, dann könnt ihr ohne Jeans nicht leben. Und damit ihr nicht irgendwann unten ohne dasteht, folgen hier fünf Denim-Tipps, die dafür sorgen, dass eure Lieblingshose möglichst lang möglichst schön bleibt.

Jeans richtig reinigen

Die Jeans, unser Freund und Helfer. Damit die Beziehung möglichst lange halt, lest ihr hier am besten aufmerksam mit.

Getty Images

Jeans (die; Plural) sind Hosen, die gewöhnlich aus einem robusten, blauen köperbindigen Baumwollstoff, dem Denim, hergestellt werden, …

… weiss Wikipedia. Und, dass die Denim Jeans ursprünglich als robuste Arbeitskleidung für Goldgräber gefertigt wurde.
Robust. Robust? Wir finden, die ist eigentlich ein ganz schönes Sensibelchen, die Jeans. Schliesslich mag sie keine Waschmaschinen – vom Tumbler ganz zu schweigen – läuft entweder dramatisch ein oder leiert irreparabel aus, bekommt unschöne «Farb-Falten» und sitzt sowieso erst dann richtig, nachdem man sie wochenlang (mit angehaltener Luft) eingetragen hat.
Weil sie aber nunmal trotzdem zu unseren Kleiderschrank-Favoriten gehört, und niemals aus der Mode zu kommen scheint, folgen hier 5 Faustregeln, damit eure Liebe ewig hält.

1. Muss man Jeans waschen – und wenn ja: wie oft?

Es kostet uns Überwindung, aber nö, eigentlich sollte man seine Jeans nicht waschen. Jedenfalls nicht oft. Erst recht nicht nach jedem Tragen. So gehen nämlich nicht nur die Baumwollfasern kaputt, auch die Färbung der Hose wird strapaziert und bleicht aus. 
Wenn sie nicht sichtbar dreckig ist, lüftet eure Jeans lieber, hängt sie über eine warme Heizung oder legt sie mal über Nacht, in eine Tüte gehüllt, in euer Gefrierfach. Auf diese Weise werdet ihr Geruch und Keime los, ohne Stoff, Farbe und Passform zu schaden.

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2. Wie wäscht man Jeans richtig?

Ist dann doch mal was vom Lunch auf der Hose gelandet, oder hat sich das Picknick mit einem Grasfleck auf dem Hinterteil verewigt, ist ein Waschgang natürlich erlaubt. Wenn ihr a) möglichst kaltes Wasser durch die Trommel wirbeln lasst und b) ganz auf Waschmittel verzichtet, oder ein besonders sanftes Spezial- oder Wollwaschmittel verwendet. 
Wichtig: Weichspüler ist böse (warum lest ihr hier >) und hat in Jeans-Nähe nichts zu suchen. Auch der Tumbler steht auf der schwarzen Liste, wenn euch eure Hose liebt ist. Stattdessen …

3. Wie trocknet man ’ne Jeans?

… kommt die Hose nach der Wäsche auf die Leine. Am besten mit drei, vier guten, alten Wäscheklammern an Bund oder Saum befestigt, damit keine unschönen Knicke entstehen. 

4. Wie lagert man Jeans am besten?

Apropos Knicke: Wenn ihr eure Jeans feinsäuberlich faltet und in den Schrank räumt, … bilden sich mit der Zeit fiese Linien in der Färbung. Eben genau dort, wo gefaltet wurde. Wer den Platz hat, hängt seine Jeans darum besser ganz oldschool an einem Hosenbügel auf und lässt sie einfach baumeln. 

5. Kann man die Farbe der Jeans bewahren?

Ein kleiner Extra-Hack zum Abschluss: Besonders, wenn die Jeans noch neu in eurer Obhut ist, und ihr um ihre schöne Färbung bangt, lohnt es sich, sie vor der ersten Wäsche in einer Essig-Wasser-Mischung einzulegen. Für etwa 30 Minuten. So wird die Farbe fixiert und in der Trommel nicht gleich davon gespült.

Haben wir einen wichtigen Tipp vergessen? Helft uns in den Kommentaren auf die Sprünge.

Von sll am 03.09.2020
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