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Schwanger? Danke für nichts

Diese Übungen helfen gegen den lästigen Blähbauch

Wenn in der Körpermitte ein erbitterter Kampf tobt und Unverträglichkeiten, geschluckte Luft oder ein Food Baby zu viel Raum einnehmen, kann Rotation Abhilfe schaffen. Was man braucht, um die Kugel wegzubewegen: eine Matte, die Lieblings-Hantel und den eigenen Körper.

Instagram/p.e.nation

Na, zwickts?

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Manchmal kann man sich kaum mehr bücken. Wenn der Körper eine ruhige Kugel schieben will und alle Energie in die Mitte verlagert, dann ist das hart. Nicht nur der Bauch, voluminös wie ein Ballon, ist es dann, auch der Kopf leidet. Man fühlt sich unförmig und ist schlichtweg nicht fit. Ob man nun zu viel gegessen hat, empfindlich auf gewisse Inhaltsstoffe reagiert, übermässige Gasbildung stattgefunden hat oder eine Störung der Verdauungsmuskulatur vorliegt – ein Blähbauch ist unangenehm.

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Natürlich muss da in erster Linie untersucht werden, ob das Verdauungssystem gesund ist oder ob einen Nahrungsmittelallergien ärgern. Neben den entsprechenden Massnahmen, kann aber auch Bewegung zum «Entblähen» beitragen. Indem man nämlich seinen Rumpf dreht und rotieren lässt, lassen sich die Darmbewegungen, die sogenannte Peristaltik, imitieren. Was zur Hölle das ist? Der Begriff Peristaltik bezeichnet die von Hohlorganen wie Magen oder Darm ausgeführte Bewegung, bei der durch fortlaufendes Zusammenziehen einzelner Abschnitte der Inhalt des Hohlorgans weitertransportiert wird. Rumpfdrehübungen tragen also dazu bei, die Verdauungsorgane zu massieren und den Darm wieder in Bewegung zu bringen – für gleichmässiges Verdauen und weniger Blähungen. Klingt gut? Na dann los auf die Matte.

1. Hantel-Twists

Etwas breiter als hüftbreit platzieren. Dann mit einer leichten Hantel den Kopf umkreisen, Hantel auf Brusthöhe bringen und zu einer Seite drehen. Ab in die Mitte damit und Bewegung wiederholen! Wer mag, darf beim Schwung zur Seite auch das jeweilige Knie mitnehmen und in Richtung Ellbogen stossen. Diese Drehbewegung verbessert die Durchblutung des Oberkörpers und der Körpermitte und bringt so das Verdauungssystem in Schwung.

2. Der rotierende Holzhacker

Diese Übung ist was für die guten, alten Bauchmuskeln. Gerne wieder hüftbreit platzieren und dann in die Hocke gehen, während die Hantel an der Aussenseite des rechten Oberschenkels startet. Spannt den Po an und zieht den Körper mithilfe des Rumpfes in eine Drehung in die entgegengesetzte Richtung: vom niedrigen Startpunkt über die Schulter in die volle Streckung der Rotation. Die Knie sollten dabei immer leicht gebeugt bleiben. Die Füsse dürfen sich drehen und die hintere Ferse kann sich vom Boden abheben, wenn man sich von ihr wegdreht.

3. Rotierende Twists

Jetzt darf man kurz zu Boden sinken und sich sitzend in einem Winkel zurücklehnen, der die Körpermitte beansprucht. Arme mit oder ohne Hantel ausstrecken und den Oberkörper nach links drehen und den Boden antippen. Zieht dann den Oberkörper mit Hilfe der Abs nach rechts und berührt den Boden. Wiederholen!

4. Zick-Zack Mountain Climber

Oh oh, jetzt müsst ihr stark sein – und in der hohen Planke das Knie zum gegenüberliegenden Ellbogen ziehen. Körpermitte anspannen und Rumpf während der Drehung stark halten! Immer schön abwechseln, das verbessert die Durchblutung und hilft so gegen Blähungen.

5. Vom Hund zum parallel wandernden Bergsteiger

Wir setzen eins drauf und gehen mit den Mountain Climbers ein bisschen weiter: Ausgangspunkt ist wiederum die Plank-Position. Schiebt euch in den herabschauenden Hund, den ihr vom Yoga kennt, also streckt mithilfe der Körpermitte die Hüfte in Richtung Himmel. Beim Absenken in die hohe Planke dann einen Fuss vom Boden abheben und das Knie dieses Mal zum gegenüberliegenden Ellbogen führen. Das Heben und Senken des Körpers inklusive sanfter Drehung massiert die Verdauungsorgane.

Von lei am 17.02.2021
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