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Achtung bei der Tagesplanung

Darum solltet ihr zu dieser Zeit niemals Sport treiben

Jobbedingt schaffen wir es meist nur vor oder nach der Arbeit ins Gym. Aber Vorsicht! Folgender Zeitpunkt eignet sich zum Trainieren überhaupt nicht.

Workout Zeit
Getty Images

Klar, Sport ist super für unsere Gesundheit. Das steht ausser Frage. Aber ist euch auch schon mal aufgefallen, dass es sich teilweise unmittelbar nach dem Workout gar nicht so gut schlafen lässt, wie man eigentlich meinen sollte?

Diesen Zeitpunkt für ein Workout lieber meiden

Kein Wunder. Studien fanden nämlich heraus, dass Sport am Abend Schlafstörungen verursachen kann. Um genau zu sein, wenn er drei Stunden vor dem Zubettgehen ausgeübt wird. Denn: Workouts erhöhen den Puls. Als Folge fliesst mehr Blut in unsere Muskeln und das Gehirn. Das Problem dabei? Umso mehr Blut durch das Gehirn fliesst, desto mehr Energie erhalten wir und werden wacher. Und genau das ist vor dem Schlafengehen natürlich eher kontraproduktiv. 

Weitere Sündenböcke für die Schlaflosigkeit nach dem Sport sind unsere Hormone. Während wir uns beim Sport verausgaben produziert der Körper Stress. Um diesen bewältigen zu können, schüttet der Körper die Hormone Adrenalin und Noradrenalin aus. Für die Meisterung des physischen Stresses beim Training ist das super, um einzuschlafen eher weniger. Durch die Hormone wird nämlich nicht nur der Puls erhöht, sondern zudem auch der Stoffwechsel angeregt. 

Ist Sport am Abend nun völlig Tabu?

Bedeutet das jetzt also, dass wir abends gar keinen Sport mehr machen dürfen? Nein. Experten raten lediglich dazu, ab drei Stunden vor dem Schlafengehen darauf zu verzichten. Wer also straight vom Büro ins Gym geht, muss nicht mit Schlafproblemen rechnen. Falls der Arbeitstag aber mal wieder länger ging als geplant, ist auch das kein Weltuntergang. Am späten Abend sollten einfach keine extremeren Sportarten mehr ausgeübt werden. Leichte Yoga- oder Stretching-Einheiten lassen sich auch dann noch ohne Weiteres durchführen, ohne eine erholsame Nacht zu gefährden. 

Von Denise Kühn am 04.03.2019