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Schönheit in allen Farben

5 Black-Owned Beauty Brands, die wir kennen sollten

Bisher lief es so: Ging es um den neuesten Beauty-Hype aus Korea, rasteten alle aus. Brands, die von Schwarzen gegründet wurden? Seltsamerweise weniger interessant. Deshalb haben wir so einiges verpasst. Denn, oh Wunder, Expertise in Sachen Schönheit ist keine Frage der Herkunft.

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Auf der Suche nach dem neuesten Beauty-Schatz? Versucht es doch mal bei einem dieser Brands, die allesamt von BIPoC gegründet wurden. 

Instagram/eyeattracti0n

Achtung, wir starten heute mit einer grossen Überraschung in den Tag: Ihr alle macht einen riesigen Fehler, wenn ihr bei Instagram einfach die ganze Zeit über die Black Owned Beauty-Brands hinwegscrollt, die es jetzt zu kennen gilt. Denn die mussten, anders als viele Giganten in der Branche, nicht erst lernen, dass es Menschen mit verschiedenen Hautfarben gibt. Sie haben das schon immer bedacht und designen von jeher Produkte für Menschen mit dunkler, hellerer und weisser Haut. Kurz: Produkte für alle. Höchste Zeit also, dass wir den coolen, unabhängigen Labels eine Chance geben. Damit unterstützen wir nicht nur diejenigen, die gerade mehr denn je Repräsentation brauchen. Wir erweitern ausserdem unseren Schönheits-Horizont um das eine oder andere Lieblingsprodukt. Und wer nicht weiss, wo er anfangen soll: Wir präsentieren euch gerne fünf Kandidaten, die es sich zu kennen lohnt.

Unsun Cosmetics

Schon gemerkt? Es ist Sommer. Sonnencreme im Gesicht ist also obligatorisch für alle, egal welche Hautfarbe sie haben. Und «Unsun Cosmetics» hat es sich zur Aufgabe gemacht, dieses Bedürfnis abzudecken – besser als bisher. Gründerin Katonya Breaux stellt mineralische, getönte Sonnencreme fürs Gesicht her, die endlich Schluss mit dem weissen Schleier macht, den der Schutz sonst so gern hinterlässt. 

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Beneath Your Mask

Gründerin Dana entwickelte «Beneath Your Mask», nachdem bei ihr Lupus diagnostiziert wurde und sie einen lang Kampf gegen die Krankheit hinter sich hatte. Die Beauty-Produkte, die ihrer Haut mit rein natürlichen Inhaltsstoffen dabei helfen sollten, wieder zu ihrem Normalzustand zurückzufinden, hatte sie eigentlich nur für sich selbst entwickelt. Dass wir sie heute in edlen Glas-Tiegeln oder Aluminium-Verpackungen kaufen können (Danas Brand verzichtet auf Plastik) haben wir Freunden der Gründerin zu verdanken, die selbst überzeugt von der positiven Wirkung waren. Was für ein Glück!

Hanahana Beauty

Das geht an alle, die schon seit Jahren auf der Suche nach der perfekten Shea Butter für ihre trockene Haut sind – denn genau auf die hat sich Hanahana spezialisiert. Gründerin Abena Boamah-Acheampong ist mit der Butter, die aus den Früchten des Karitébaums gemacht wird, aufgewachsen und hat sie als Allheilmittel kennengelernt. Mit ihrem Label will sie all dessen Vorteile nun an uns weitergeben. Natürlich wird ohne Tierversuche und giftige Chemikalien produziert – und das Doppelte der vorgeschriebenen Fairtrade-Preise an die Produzenten in Ghana gezahlt. Nehmen wir gern!

The Crayon Case

Statt um schwarz oder weiss geht es hier um bunt! Gründerin und Instagram-Star Supa Cent (eigentlich heisst sie Raynell Steward) zeigte ursprünglich in Insta-Live-Videos, wie sie sich schminkt. Heute hat sie daraus ein Imperium gemacht, das Make-up-Produkte im Buntstift-Look vertreibt. Dafür ziemlich erwachsen: Alle Produkte sind Peta-zertifiziert.

Uoma

«For all who’ve been left out» steht in der Beschreibung von Uoma. Gemeint sind damit alle, die sich angesprochen fühlen. Denn das Label von Sharon Chuter kennt nur eine Rasse: den Menschen. Deshalb hat sich Uoma mit der «Black Lives Matter»-Bewegung zusammengetan, um Spenden zu sammeln, teilt öffentlich, wie ihr Leaderboard aufgeteilt ist (75% der Führungspositionen sind mit People of Color besetzt) und macht sich für die LGBTQ+-Community stark. Und die Produkte? Haben mittlerweile schon fast 100’000 Follower gesammelt. Das spricht für sich. 

Von Malin Mueller am 10.06.2020
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