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Das kann Parfum-Layering

Weshalb wir jetzt mehrere Düfte auf einmal tragen

Habt ihr schon mal von Parfum-Layering gehört? Wie der Name schon vermuten lässt, geht es dabei um das Schichten von verschiedenen Duftnoten. Wie das funktioniert und wie ihr damit euren ganz eigenen Signature-Scent kreiert, lest ihr hier.

Closeup shot of an unrecognizable woman applying perfume to her wrists

Weshalb auf ein Parfum setzen, wenn man mehrere kombinieren kann? Wir verraten euch, welche Duftstoffe besonders gut zusammen harmonieren.

Getty Images

Es gibt Personen, die seit Jahren ihrem Lieblingsduft treu bleiben. Und dann gibt es noch diejenigen, die zehn verschiedene Flacons im Badezimmer stehen haben und immer wieder auf der Suche nach neuen Düften sind. Für die zweite Kategorie Parfumträger gibt es nun einen Beauty-Trend, der ihnen die tägliche Entscheidung, welcher Duft es heute werden soll, vielleicht schon bald abnehmen kann. Wie? Na, indem man sie einfach kombiniert. 

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Und so funktioniert's

Den Begriff «Layering» kennt ihr nur aus der Mode? Wir bisher auch. Die Bedeutung ist in der Welt der Parfumeure aber eine ähnliche. Statt verschiede Kleidungsstücke werden hier mehrere Düfte miteinander kombiniert. Ihr seid skeptisch? Waren wir zu Beginn auch. Durch das Mixen sollen aber harmonische Kompositionen entstehen. Immer noch skeptisch? Dann lest mal weiter.

Für Vorsichtige
Wer noch etwas Bammel davor hat, nach dem Layering wie eine ganze Parfumerie zu riechen, der kann zunächst Produkte aus der gleichen Linie, sprich Duschgel, Bodylotion und Deo des gleichen Duftes miteinander kombinieren. Durch das Schichten der verschiedenen Produkte wird der Duft verstärkt und hält länger an. Damit das Ganze aber nicht zu intensiv wird, solltet ihr hier auf das eigentliche Parfum verzichten.

Für Mutige
Wer sich an die Kombination von verschiedenen Düften herantraut, sollte ein paar Regeln beachten: Schwere oder intensive Duftnoten werden nämlich immer als Basis verwendet. Das bedeutet, dass diese Duftnoten als erstes aufgesprüht werden. Zu dieser Kategorie gehören beispielsweise Moschus-, Patchouli- oder Holznuancen. Wer mag, kann auch zu Männerparfüms als Basis greifen. Lasst diesen Duft dann erst mal trocknen. Danach setzt ihr mit einem leichteren Eau de Toilette, bestenfalls mit einer zitrischen, fruchtigen oder blumigen Note Akzente. Diese Kombos sind ebenfalls unschlagbar:

  • Süsse Blumendüfte und Leder
  • Zitrusnoten und florale Düfte
  • Warme Erd-Nuancen und Vanille
  • Beeren und Oud
  • Moschus und Holz

Und wie werden die verschiedenen Düfte aufgesprüht? Das ist ganz euch überlassen. Entweder können die Parfums übereinander gesprüht werden oder ihr tragt sie an verschiedenen Körperstellen auf. Eine weitere Möglichkeit wäre, dass ihr einen Duft auf euer Dekolleté tupft und einen zweiten auf ein Kleidungsstück oder in die Haare sprüht. Hier lautet das Motto «learning by doing». Denn jeder Duft wirkt auf jeder Haut anders. Wir wünschen viel Spass beim Experimentieren!

 

Von Nadine Schrick am 05.05.2021
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