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  4. Trend Chanel-Strumpfhose: Logo-Tights sind das neue Must-Have

Beinkleid statt It-Bag

Die Logostrumpfhose macht uns finanziell stabil

Achtung, Achtung, wir melden uns heute mit der endgültigen Lösung für all eure finanziellen Probleme. Der neueste Trend in der Fashionwelt erspart euch nämlich nicht nur die himmelhohen Ausgaben für die neueste It-Bag, sondern gleich die für das gesamte Outfit.

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Was uns hier von den Beinen der Models entgegenstrahlt, sind die Logo-Tights, die bald ganz Instagram sein Eigen nennen wird. 

Getty Images

Wer in den vergangenen Wochen Instagram aufmerksam verfolgt hat, dem ist vermutlich aufgefallen, dass die Beine der Influencer, Topmodels und Reality-TV-Sternchen plötzlich angezogener sind als üblich. Sie strahlen uns in ihrer Perfektion nicht mehr komplett entblösst entgegen, sondern von Zehenspitze bis Schritt mit Logos überzogen. Wen man dabei genau repräsentiert, spielte bisher keine grosse Rolle: Balenciaga, Gucci, Fendi – erlaubt war, was gefällt. 

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Wir schreiben «war» und «bisher», weil an der Fashion Week in Paris nun auch Chanel auf den Trend des Beinkleid-Brandings aufgesprungen ist. Vermutlich ist es also nur noch eine Frage der Zeit, bis unser kompletter Instagram-Feed mit zwei ineinander verschlungenen «Cs» überzogen ist. 

Sparen mit Designer Logos

Was dafür gleich bleiben dürfte, ist das enorme Sparpotenzial dieses Trends. Ja, wirklich, wir scherzen nicht – lasst uns euch erleuchten. Instagram liefert schliesslich wie üblich nicht nur den Trend selber, sondern auch direkt die perfekten Kombinationspartner dazu. Und die sind … nun ja, sagen wir überschaubar. Designer-Handtasche? Braucht es nicht. Teures Schuhwerk? Optional, aber nicht notwendig. Kleider oder Röcke? Wo denkt ihr hin! Das Haus verlässt man in den Strumpfhosen nämlich allerhöchstens für ein schnelles Foto auf dem Balkon.

Genau genommen braucht es ausser einem grossen, weissen Baumwollhemd (idealerweise vom Vater, Freund oder aus einem anderen Schrank eurer Wahl gestohlen, weil kostenlos) nämlich: gar nichts. Abgesehen vom Smartphone natürlich, um das vorhin schon erwähnte Foto des Ensembles im Anschluss auf Instagram zu posten. Das begrenzt die Kosten des gesamten Outfits auf den Preis der Strumpfhose – ungefähr 10 bis 20 Prozent von dem, was ansonsten allein die Tasche des jeweiligen Designers gekostet hätte. Ein echtes Schnäppchen also! Schön, man muss sich komplett umziehen, sobald das reale Leben wieder ruft. Aber wie sagt man so schön: Instagram, or it didn’t happen. 

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Von Malin Mueller am 11.03.2020
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