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  4. So trägt man schwarze Klamotten auch im Sommer : Weit, Naturfasern, praktische Details

Weil wir Gewohnheitstiere sind

Schwarze Klamotten auch im Sommer tragen? So gehts

Wie wir an heissen Tagen cool bleiben? Indem wir Schwarz tragen. Die (Nicht-)Farbe ist nämlich gar nicht so schlecht wie ihr Ruf. Wir müssen beim Styling bloss einige Dinge berücksichtigen.

Instagram/aylin_koenig

Influencerin und Unternehmerin Aylin König trifft an heissen Sommertagen mitten ins Schwarze.

Instagram/aylin_koenig

Viele Modekenner*innen schätzen schwarze Teile, da sie vielseitig einsetzbar sind und jedem Outfit im Nu eine lässige Note verleihen. In Sachen Sommergarderobe ist die (Nicht-)Farbe allerdings nicht immer die erste Wahl. Zu Unrecht: Dunkle Kleidung ist wider Erwarten auch in den heissen Monaten durchaus tragbar.

Zugegeben: Im Gegensatz zu weissen Kleidungsstücken, die das Sonnenlicht reflektieren, absorbieren schwarze das Licht. Dafür sind sie dazu fähig, unsere Körperwärme besser wieder nach aussen zu leiten. Sprich: Wenn wir in warmen Räumen aufgrund hoher Temperaturen – und nicht wegen direkter Sonneneinstrahlung – schwitzen, ist Schwarz die bessere Wahl. Allerdings nur, wenn wir diese Styling-Tricks beherzigen:

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Bequem machen

Während also die Farbwahl an Hitzetagen fast schon Nebensache ist, ist es viel wichtiger, dass wir zu den richtigen Kleidungsstücken greifen. Indem wir es weit treiben und dementsprechend zu lockeren Schnitten greifen, kann die Luft unter dem Stoff besser zirkulieren. Der feine Luftstrom wirkt dadurch wie eine eingebaute Klimaanlage. Diese bringt uns im Gegensatz zu engen Schnitten, bei denen das Textil unmittelbar auf der Haut liegt, viel weniger schnell ins Schwitzen. Der Praxistest zeigt: Wer beispielsweise zu einem Kleid einen engen Gürtel kombiniert, um die Taille zu betonen, wird im Bereich des Bauches viel mehr schwitzen als ohne Gürtel.

Natur pur

Mindestens genauso wichtig wie der Schnitt ist das richtige Material. Hier lohnen sich qualitativ hochwertige Stoffe aus Naturmaterialien wie Seide, Baumwolle oder Leinen. Letzteres ist aufgrund seiner Webart und der natürlichen Eigenschaften besonders atmungsaktiv. Will heissen, dass die Luft zwischen den Fasern zirkulieren kann. Dadurch bewahren wir trotz Hitze einen kühlen Kopf. Ausserdem sorgt die Gewebestruktur dafür, dass sie sich sanft vom Körper wegwölbt, anstatt daran zu kleben. Noch Fragen?

Haut zeigen

Klein, aber fein. Wie häufig im Leben sind es die kleinen Dinge im Leben, die einen grossen Unterschied machen. Im Falle von Schwarz sind es hübsche Details, die ein Outfit nicht nur aufwerten, sondern gleichzeitig unsere Haut besser atmen lassen. Wir denken da an lässige Cut-Outs, Ausschnitte am Rücken, Carmen-Ärmel, halbtransparente Mesh-Einsätze, Bindebänder oder Häkeldetails, die die (Nicht-)Farbe weniger hart und etwas verspielter aussehen lassen. Und uns so bei brütender Hitze Luft zum Atmen gehen.

Welche Accessoires?

Entweder ganz oder gar nicht, lautet das Credo bei Schwarz. Am schönsten sieht Schwarz nämlich zu Schwarz aus. Diese Kombination ist schick und lässig zugleich. Ausserdem können wir damit beim Styling so gut wie nichts falsch machen. Besonders Sonnenbrillen wirken im farblichen Doppel cool. Wem das zu hart ist, greift stattdessen zu einem Modell aus Schildpatt mit dunkelbraunen Gläsern. Der Effekt ist etwas softer, aber mindestens genauso stylish. 

Wem die (Nicht-)Farbe allgemein zu wenig sommerlich ist, kombiniert schwarze Klamotten mit Taschen und Schuhen aus Naturmaterialien wie Bast oder Raffia. Wer jetzt noch behauptet, dass das nicht sommerlich aussieht, die oder der irrt. Ferien-Feeling inklusive.

So, genug geschrieben … hier etwas Styling-Inspo:
 

Von kiv am 12. Juli 2022 - 18:00 Uhr
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