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Saubere Szene

Influencer für den Haushalt: Cleanfluencer

Säubern und ordnen? Die Begeisterung hält sich manchmal in Grenzen. Also zapfen wir Euphorie und Motivation bei denen ab, die sie freudig mit uns teilen. Bei den Cleanfluencern auf Instagram.

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Spülen, wischen, saugen: Der Instagram-Feed sogenannter Cleanfluencer ist gefüllt mit Aufräum- und Putz-Hacks. 

Getty Images

Marie Kondo? Bei diesem Namen will irgendetwas in uns unmittelbar die Schere, die an der falschen Stelle liegt, wieder an ihren eigentlichen Ort platzieren. Oder verhindern, dass der Kleiderstapel weiter stillschweigend in die Höhe wächst. Marie Kondo gilt beinahe schon als Synonym für Chaosbekämpfung. Steht als Sinnbild für Ordnung.

Die kleine, zierliche Japanerin, die ihre Leidenschaft fürs Entrümpeln mit der ganzen Welt teilt, predigt mit ihrer KonMarie-Methode eine anscheinend sehr effiziente Form des Ausmistens. Bei jedem Gegenstand der potenziell weg muss, stellt man sich die Frage aller Tidy-Up-Fragen: «Does it spark joy?» Lautet die Antwort «nein», trennt man sich davon. Ein Weg zum glücklichen Lifestyle. Bezeugen einige zumindest. Kondo ist für euphorische Aufräumer*innen das, was Scandi-Girl Pernille Teisbaek für Modeinteressierte ist. Eine Influencerin für Ordnung und Sauberkeit. Eine Cleanfluencerin. Und nicht die einzige. Streckt mal bitte – ganz corona-konform – die Ellbogen aus. Wir machen euch mit einigen Cleanfluencern bekannt:  

Marie Kondo

Sie kennen wir ja – spätestens seit den letzten beiden Abschnitten. Wahrscheinlich aber schon vorher wegen ihres Bestsellers «Magic Cleaning» (Rowohlt) oder der Netflix-Serie «Aufräumen mit Marie Kondo». Kondo hat im Aufräumen ihre Berufung gefunden. Als Ordnungs-Expertin hilft sie Menschen, denen dieses Metier weniger liegt. Oder gar nicht. Sie darf sich zu Recht zu den bekanntesten Cleanfluencerinnen zählen. 2015 kürte das Time Magazine sie zu den 100-Einflussreichsten der Welt. 

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Clean Mama

Auf ihrem Blog Clean Mama begrüsst Becky Rapinchuk ihre Leserschaft mit «Are you ready for a new way of cleaning?». Sind wir. Deshalb folgen wir der Amerikanerin gleich auf Instagram. Dort weiht sie uns in einige Cleaning-Geheimnisse ein. Zum Beispiel wie wir eine sinnvolle Putzroutine in den Alltag integrieren. Oder wie sich ein DIY-Cleaning-Spray aus natürlichen Inhaltsstoffen mischen lässt. Keine Lust das Handy auch noch fürs Putzen in die Hand zu nehmen? Von Becky Rapinchuk gibts vier Bücher: «Clean Mama's Guide to a Healthy Home» (HarperCollins), «Simply Clean» (Narayana Verlag), «The Organically Clean Home» (Simon & Schuster) und «Clean Mama's Guide to a Peaceful Home» (HarperCollins). 

Clean My Space

Melissa Maker ist selbsternannte Cleaning Princess und zählt auf Youtube 1,58 Millionen Abonnenten. Jede Woche folgt auf ihrem Kanal Clean My Space ein weiteres Video. Mittlerweile gibt es über 500 davon. Was die Prinzessin uns damit beweist? Putzen will gelernt sein und zu lernen gibt es viel. Wie putzt man Kinderautositze am ringsten? Wie oft müssen Matratzen gesäubert werden? Und welcher Putzlumpen eignet sich für welche Oberfläche? Vielleicht ersetzt Clean My Space kurzeitig unsere aktuelle Netflix-Serie. Die wir uns im Anschluss im blitzblanken Wohnzimmer gönnen. 

Simple Joy 

Reinigungsmittel drauf und abschrubben. Ein bisschen mehr Putz-Wissen wäre vielleicht nicht schlecht. Schliesslich ist es auch wichtig zu verstehen, welche Substanz bei welchem Flecken-Drama hilft. Auf Simple Joy führt uns Silvia durch die Basics. Kleider falten, Socken verstauen, Lichterkette entwirren, Metallgegenstände reinigen. Da klicken wir uns mal durch. 

Kennt ihr noch weitere Cleanfluencer? Verratet sie uns in den Kommentaren.

Von Vanessa Vodermayer am 03.09.2020
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