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Null ist nicht gleich Nichts

Was zur Hölle ist eigentlich «Zero Training»?

Einmal mehr soll uns eine asiatische Methode in null Komma nichts einen straffen Körper herbeizaubern. Obendrauf noch soll das sogenannte «Zero Training» den Körper in seine natürliche Ausrichtung zurückbringen. Wir klären auf.

Man wearing leather jacket and virtual reality glasses looking forward and touches the glasses

Zero Training ist leider nicht wirklich «zero» Training.

Getty Images

Obwohl die Fitnessstudios nun wieder ihre Türen öffnen durften, hat sich unsere Sportroutine langsam ziemlich an die Youtube-Tutorials und Home-Workouts gewöhnt. Und jetzt, wo sich die warmen Tage häufen und sich der Sommer immer mehr gegen den Winter durchsetzt, schenken wir unserem Körper extra viel Aufmerksamkeit. Schliesslich könnte es sein, dass wir bald unseren ganzen Bikinis, die wir aus lauter Quarantäne-Frust online geshoppt haben, endlich ausführen dürfen. Heisst: Wir wollen uns wohl fühlen und gesund und fit in den Hot Girl Summer starten – und deshalb versuchen wir es jetzt auf die asiatische Art.

Natürliche Bewegungen aus Japan

Die japanische Methode «Zero Training» soll unser Wohlbefinden und den Körper stärken. Die Idee stammt von der Japanerin Tomomi Ishimura: Man macht täglich nur fünf Minuten lang unterschiedliche Dehn- und Atemübungen, bringt so den Körper in eine gesunde Haltung zurück – und strafft damit die Haut. Das ist zwar nicht «zero» Aufwand, aber diese fünf Minütchen pro Tag machen wir gerne für die Bikinifigur locker. Der Name der Methode deutet übrigens darauf an, dass der Körper so in seine natürliche Null-Position – also, zur gesunden und fitten Haltung – zurückfinden soll. Und das beste: Jede*r kann das Zero Training machen, egal, auf welchem sportlichen Level man sich bewegt.

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Bye bye Kreislaufstörungen

Zero Training eignet sich ideal fürs Home-Workout: Die Übungen konzentrieren sich auf Nacken, Schulter, Rücken, Hüfte und die Füsse. Wir machen dabei eine Zeitreise zurück zu unserer eigentlichen Körperstruktur, drücken quasi den Reset-Knopf. Warum? Weil durch die alltägliche Bewegung wir über die Jahre immer mehr aus unserer ursprünglichen Körperhaltung geraten und das kann Kreislauf und Stoffwechsel beinträchtigen – und das wiederum zu Gewichtszunahme und Unwohlsein. Oder, wie es die Schöpferin Tomomi Ishimura sagt: Unsere schlechte Körperhaltung führt zu einem schlaffen Körper – und dagegen kann Zero Training helfen.

Also: Let's go!

Das Zero Training ist eine Kombination von Entspannung und Kontraktion (Zusammenziehen der Muskeln). Die Übungen werden liegend auf dem Boden gemacht, ihr könnt euch also gerne eine Matte oder ein Kissen herbeiholen. Und dann am besten einfach dem ruhigen Flow von Instruktorin Tomomi Ishimura folgen:

Habt ihr die japanische Trainingsmethode bereits getestet? Schreibt uns eure Erfahrungen in die Kommentare.

Von zhl am 21.04.2021
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