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6 praktische Tipps für Meditations-Anfänger*innen

Der Einstieg in die Meditation muss nicht so schwer sein, wie er von aussen vielleicht wirken mag. Hier findest du 6 Tipps für Meditations-Anfänger*innen.

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Photo taken in Barcelona, Spain

Augen zu und durch.

Getty Images/EyeEm

Wer gerne mit Meditation beginnen würde, sich aber noch nie damit befasst hat, kann schnell einmal vom Einstieg abgeschreckt werden. Was ist Meditieren genau? Wie beginne ich? Welche Übungen kann ich machen? Diese und mehr Fragen können einem dabei im Kopf herumschwirren.

Doch der Einstieg in die Meditation muss nicht schwer sein. Bei der Meditation handelt es sich im Grunde um eine Reihe von Konzentrations- und Achtsamkeitsübungen. Die Aufmerksamkeit soll in einem Punkt gesammelt und so innere Ruhe erreicht werden. So kann dein Fokus während der Meditation beispielsweise auf deinem Atem, einem Geräusch oder aber auf einem externen Punkt liegen. Damit dies auch klappt, gilt es die folgenden Dinge zu beachten.

Gerade als Anfänger*in lässt man sich schnell ablenken. Damit es mit der Meditation klappt, solltet ihr euch einen ruhigen Ort suchen, an dem ihr ungestört seid und möglichst wenig Ablenkung durch Geräusche, Gerüche oder Ähnliches herrscht.
Wenn ihr jeweils am gleichen Ort meditieren wollt, könnt ihr diesen nach Belieben gestalten, sodass ihr euch wohlfühlt.

Während man Dinge wie natürliche Geräusche oder Gerüche nicht zwingend kontrollieren kann, gibt es durchaus externe Faktoren, die zur Ablenkung beitragen und ganz einfach behoben werden können. Stellt beispielsweise während der Meditation das Mobiltelefon aus. So werdet ihr weder vom Aufleuchten des Bildschirms, noch vom Klingeln gestört. Dasselbe gilt für alle weiteren elektronischen Geräte, die einen ablenken könnten.
Damit ihr eure Konzentration besser sammeln könnt, macht es Sinn, sich einen Konzentrationspunkt zu suchen. Dies kann zum Beispiel der Atem, aber auch ein Wort oder Geräusch sein, worauf ihr euch konzentriert und so den Gedankenstrom beruhigt.

Was ebenso für Störung sorgen kann, ist fehlende Entspannung. Wählt deshalb für die Meditation gemütliche Kleidung aus, in der ihr euch wohlfühlt. Eine enge Jeans, die in den Bauch drückt oder ein kratziger Pulli eignen sich dabei eher weniger.

Damit ihr zum Profi werdet, solltet ihr regelmässig – wenn möglich täglich – meditieren. Falls ihr nicht sehr diszipliniert seid, kann es helfen, eine bestimmte Uhrzeit am Tag festzulegen, die für zehn Minuten Meditation reserviert ist.
Besonders eignen sich dafür der frühe Morgen oder der Abend. Morgens startet man mithilfe der Meditation frisch in den Tag und abends geht man voller Ruhe ins Bett. Beginne vorerst mit kurzen Meditationssessions und arbeite dich danach zu längeren vor.

Von einem geraden Rücken bis hin zu der Sitzposition – es kann eine Weile dauern, bis ihr die richtige Sitzposition für euch findet, da die Beine vor allem zu Beginn dazu neigen, schnell einzuschlafen. Probiert verschiedene Positionen, wie den Lotus-, den Schneider- oder den Fersensitz aus und findet so die beste Lösung. Eine Yogamatte, ein Yogakissen oder ein Meditationshocker können für mehr Komfort sorgen.
Bei der allgemeinen Körperhaltung ist eine gerade Wirbelsäule wichtig. Richtet euch dafür auf und neigt das Kinn leicht nach unten. Lasst die Schultern locker nach hinten fallen.

Habt keine Scheu, nach Hilfe zu fragen, wenn ihr merkt, dass es alleine zu Hause mit dem Meditieren nicht klappt. So gibt es verschiedenste Arten von geleiteter Meditation in Form von Kursen, Apps, Audio-Guides, Büchern und vielem mehr.

Mantra Meditation: Bei dieser Form der Meditation fokussiert ihr euren Geist auf ein bestimmtes Mantra, das man im Voraus auswählt. Dies kann ein einzelnes Wort sein, mit dem ihr euch identifiziert, wie zu Beispiel Liebe oder Ruhe. Das Mantra kann jedoch auch ein ganzer Satz, beispielsweise etwas, das man erreichen möchte, sein. Setzt euch, schliesst deine Augen und wiederholt mental euer Mantra bis der Gedankenstrom ruhig und fokussiert wird.

Gehmeditation: Meditation muss nicht immer im Sitzen oder Liegen stattfinden. Bei der Gehmeditation geht es vor allem um Achtsamkeit. Geht langsam und macht jeden Schritt gezielt und bewusst.

Atemmeditation: Bei der Atemmeditation liegt der gesamte Fokus auf dem eigenen Atem. Versucht, euren Geist darauf zu fokussieren, bis ihr zur inneren Ruhe kommt. Hier kann es auch helfen, die einzelnen Atemzüge zu zählen.

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Von Style am 3. April 2022 - 15:00 Uhr