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Inneres Lodern

Sodbrennen: Die Ursachen plus SOS-Hilfe

Wenn es in der Speiseröhre brennt, macht man sich schnell Sorgen. Vor allem, wenn man damit regelmässig zu kämpfen hat. Wir klären auf, was hinter dem Schmerz steckt und wie man ihn schnellstmöglich lindern kann.

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Brennt es in der Speiseröhre, kann man sich oft kaum mehr auf etwas anderes konzentrieren. 

Getty Images/EyeEm

Na, der Rotwein ging euch am Abend mal wieder etwas zu leicht die Kehle herunter und dazu war das Essen auch noch so fein, dass ihr euch nur schwer zügeln konntet? Dann ist die Wahrscheinlichkeit, in der Nacht oder am nächsten Morgen Sodbrennen zu bekommen, ganz schön gross. Für alle, die davon bisher verschont blieben: Für die Betroffenen fühlt es sich so an, als würde die Speiseröhre in Flammen stehen. Oft hält das schmerzhafte Gefühl über Stunden an und geht mit unangenehmem Aufstossen einher.

Gefährlich oder nicht?

Gründe für die gereizte Röhre gibt es viele. Temporäres Sodbrennen geht meist mit einem zu hohen Konsum von Alkohol, Kaffee, Zigaretten oder fettigen und scharfen Speisen einher. Der Speiseröhrenverschlussmuskel (im Fachjargon Reflux) kann sich danach oft nicht mehr genügend zusammenziehen und so fliesst Magensaft ungehindert in unsere Speiseröhre. Wer allerdings regelmässig oder gar chronisch von einem brennenden Gefühl im Hals betroffen ist, der könnte unter einer Refluxkrankheit leiden und sollte unbedingt einen Arzt aufsuchen.

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Bei allen, bei denen es stattdessen nur ab und an (und meist selbstverschuldet) brennt, können ganz alltägliche Lebensmittel helfen, die ihr garantiert eh zu Hause habt.

Mandeln
Gut zerkaute Mandeln helfen eine übersäuerte Magenflüssigkeit zu neutralisieren. Dazu mindestens 20 Stück essen und sich anschliessend etwa 20 Minuten gedulden.

Bananen
Schneller geht es dagegen mit der Banane. Die gelbe Frucht gilt als natürliches Antazidum und hilft den Magen zu besänftigen.

Kaugummi
Das Kauen eines Kaugummis regt die Speichelproduktion an. Der spült wiederum unseren Magen und befreit ihn vom lästigen Brennen. Dabei aber unbedingt darauf achten, dass das Gum kein Menthol enthält – das würde nur zu erneutem Reiz führen.

Ananassaft
Wem wegen des Sodbrennens so gar nicht nach essen zumute ist, der kann den Magen mit einem Glas Ananassaft schwemmen. Das darin enthaltene Bromelin neutralisiert die überschüssige Säure.

Fenchel-, Kamille-, Kümmeltee
Eins der bekanntesten Mittel gegen Sodbrennen ist Kräutertee – nicht zu Unrecht. Die wirken nämlich nicht nur beruhigend auf den Magen, sondern zudem entzündungshemmend und krampflösend.

Von Denise Kühn am 11.03.2020
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