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Klein und knackig

7 wichtige Nüsse und ihre besonderen Stärken

Sie sind alle gesund und liefern viele Nährstoffe. Aber was steckt eigentlich genau in welcher Nuss und was macht jede einzelne so speziell? Unsere Liste mit den wichtigsten Sorten verschafft euch einen guten Überblick.

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Was macht all diese Nüsse so gesund?

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Fun Fact: Viele Nüsse sind eigentlich gar keine Nüsse! Eine «echte» Nuss hat eine Fruchtwand, eine «unechte» Nuss hat keine. Die meisten Nüsse sind (wenn man es ganz genau nimmt) Samen von Stein- oder Kernfrüchten. Wir sehen das jetzt aber etwas lockerer und verraten euch, was die verschiedenen Sorten, echt oder unecht, so drauf haben: 

1. Mandeln helfen bei Heisshunger

... und gehören zu den Steinfrüchten. Was aber noch viel wichtiger ist als ihre korrekte Bezeichnung: ihr hoher Gehalt an Eiweiss! Der macht sie zum idealen Snack für zwischendurch, weil sie sättigen und Heisshungerattacken vorbeugen.

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Mandeln zählten bei den Ägyptern als Delikatesse.

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2. Haselnüsse bekämpfen Falten

Sie enthalten mehr Vitamin E als jede andere Nusssorte. Darüber freut sich besonders unsere Haut: Vitamin E ist ein wichtiges Antioxidans, das die Zellen schützt und so für ein junges, faltenfreies Aussehen sorgt.  

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Etwa 90% der im Supermarkt verkauften Haselnüsse kommen aus der Türkei. 

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3. Cashewnüsse stärken die Muskeln

Wer viel Sport macht, sollte auch ganz viel Cashewkerne essen! Sie versorgen den Körper mit Eisen, wichtigen Kohlenhydraten und Magnesium. Letzteres hilft beim Aufbau der Muskeln und schützt diese nach einer besonders intensiven Gym-Session vor Krämpfen.  

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Die Schale der Cashewnuss ist sehr giftig!

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4. Baumnüsse sind gut fürs Gehirn

Diese Eigenschaft kann man sich gut merken – schliesslich sehen Baumnüsse dem furchigen Organ sehr ähnlich. Dank ihrem hohen Gehalt an Vitamin B und ungesättigten Fettsäuren verbessern sie die Konzentrations- und Denkfähigkeit. Ausserdem sind sie (speziell für Vegis und Veganer) wichtige Omega-3- und Omega-6-Lieferanten!

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Die Baumnuss ist noch älter als die Mandel und galt bereits 7000 v.Chr. als sehr gesund.

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5. Macadamianüsse senken den Cholesterinspiegel

Wegen ihres süssen, cremigen Geschmacks gelten sie als die «Queen» unter den Nüssen. Ja, sie enthalten sehr viel, aber sehr gesundes Fett! Genauer gesagt einfach ungesättigte Fettsäuren, die einen zu hohen Cholesterinspiegel senken können. 

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Die Macadamia war lange Zeit ein wohlbehüteter Schatz der Aborigines.

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6. Erdnüsse machen glücklich

Neben wichtigen Mineralstoffen steckt in Erdnüssen die Aminosäure Tryptophan. Im Körper wird sie zu Serotonin umgewandelt, einem Hormon, das unsere Stimmung beeinflusst und gute Laune macht.  

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Beim Gedeihen wächst der Erdnussstrauch in den Boden hinein, weshalb seine Samen Erdnüsse genannt werden!

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7. Paranüsse wirken als Aphrodisiakum

Wie alle Nüsse sind auch Paranüsse eine wertvolle Eiweiss-Quelle. Doch was bei dieser – vergleichsweise – sehr grossen Nuss heraussticht, ist ihr hoher Gehalt an Zink und Selen. Die beiden Spurenelemente beeinflussen unser Testosteron und erhöhen die Libido!  

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Die Paranuss wird auch «brasilianische Nuss» genannt, weil sie in den tropischen Regenwäldern Südamerikas wächst.

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Von Jana Giger am 14.02.2020
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