1. Home
  2. Family
  3. Alltag
  4. Behandeln Väter Töchter anders als Söhne? David Beckham und Kevin Hart über ihre Prinzessinnen und Kate Hudson über ihren Super-Dad Kurt Russell

Behandeln Väter Töchter anders als Söhne?

David Beckham kann zu Tochter Harper nicht nein sagen

Papa ist nicht gleich Papa: David Beckham und Kevin Hart gestehen, wie leicht «ihre Prinzessinnen» sie um den Finger wickeln, Emily Ratajkowskis Mann freut sich auf bestimmte Dinge mit seinem Sohn, und Kate Hudson erzählt, warum ihr Stiefvater Kurt Russell so ein fantastischer «Mädels-Dad» war.

David Beckham mit Tochter Harper 2019

Papas Prinzessin: David Beckham mit seiner Tochter Harper an der  Fussball-Weltmeisterschaft der Frauen 2019 in Frankreich.

FIFA via Getty Images

Eine kurze, natürlich überhaupt nicht repräsentative Umfrage in unserem Team ergab: Väter lassen sich von Töchtern besonders leicht um den Finger wickeln, und sie raufen mit ihren Söhnen eher mehr und wilder. Ein Blick in die Welt der Stars bestätigt unsere Vermutung, dass Papas Töchter anders behandeln als Söhne: Der Hollywood-Star und vierfache Vater Kevin Hart, 41, zum Beispiel postete soeben ein Bild von sich und seiner «kleinen Prinzessin», wie sie ihn am Bart krault, und er schreibt dazu, sie habe ihn «um ihre verdammten Fingerchen gewickelt»:

Mehr für dich

Auch David Beckham, 45, Vater von drei Söhnen und einer Tochter, ist hin und weg von seiner «Prinzessin», wie immer wieder auf Bildern von den beiden zu sehen ist, die er auf Instagram postet. Letztes Jahr gab er es sogar unumwunden zu, in der Talkshow von Ellen DeGeneres: «Ja, ich kann Harper nichts abschlagen.» Das wüssten auch die drei älteren Brüder der Neunjährigen: «Wenn ich zu ihnen nein sage, schicken sie Harper mit dem gleichen Anliegen einfach nochmals zu mir.» Ein einziges Mal habe er nein zu ihr gesagt. Als er daraufhin ihre Unterlippe zittern sah, habe er gewusst: «Das mache ich nie mehr …»

Die frischgebackenen Eltern Emily Ratajkowski, 29, und ihr Mann Sebastian Bear-McClard, 33, sprachen sogar schon während ihrer Schwangerschaft darüber, was eine Tochter für sie bedeuten würde, oder wie es für ihn wäre, einen Sohn zu bekommen – und dies, obwohl sie ja betonten, dass sie ihr Kind total genderneutral aufziehen wollen. Der werdende Papa schwärmte zum Beispiel einmal, wie schön es wäre, mit einem Sohn Football Matches schauen zu können. Worauf sie sagte: «Auch Mädchen schauen Football!»

Ob ihr Kind dereinst tatsächlich gerne Football schauen wird? Klar ist bis jetzt nur eins: Mit Sylvester Apollo hat es einen männlichen Namen bekommen.

Kate Hudsons Liebeserklärung an ihren Pa

Eine Vater-Tochter-Beziehung aus der Sicht der Tochter beschreibt Kate Hudson, 41, und ihre Ausführungen sind ein regelrechter Liebesbrief an Kurt Russell zu seinem 70. Geburtstag: Die Schauspielerin und Tochter von Goldie Hawn, 75, lobt ihren Stiefvater als total ermutigenden, bestärkenden, liebevollen und enthusiastischen Begleiter. Und speziell für Väter von Mädchen fügt sie an: «Er schenkte mir das Vertrauen, dass ich alles verdiene, wofür ich arbeite, und ich wusste immer, dass er mir bei allen Herausforderungen den Rücken stärken würde. Und wenn dich dein Vater ermutigt, zuversichtlich zu sein, traust du dich, mutig zu sein im Leben.» – Und eben nicht einfach nur «Daddys Prinzessin».

Aber unabhängig davon, was für ein Vater ein Mann ist: Die Schlüsselfaktoren für eine gute Vater-Kind-Beziehung sind – die Mütter. Das sagt Erziehungswissenschafterin Margrit Stamm in unserem Interview zum Thema. Und in weiteren Interviews erklärt sie, was – ob vom Vater oder von der Mutter – Jungs brauchen, um sich optimal zu entfalten, aber auch, warum Mädchen mehr Dreck gut tut.

Denn – auch wenn der Papa David Beckham oder Kevin Hart heisst – welches Mädchen möchte schon nur Vaters Prinzessin sein?

 

Von Christa Hürlimann am 19.03.2021
Mehr für dich
© 2021 Schweizer Illustrierte
© 2021 Schweizer Illustrierte
Logo von Ringier Axel Springer