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Fürstin am Strahlen

Charlène verrät, weshalb sie endlich wieder lachen kann

Am Wochenende überraschte Fürstin Charlène von Monaco mit einem Foto, auf dem sie bis über beide Ohren strahlt. Dabei liegt ihrer Zufriedenheit ein wirklich simpler Umstand zugrunde.

Fürstin Charlène von Monaco

Strahlt auf dem neuesten Foto die Gesundheits-Sorgen weg: Fürstin Charlène.

Corbis via Getty Images

Zugegeben: wirklich zahlreich sind sie nicht, die Fotos, auf denen Fürstin Charlène, 43, richtig herzhaft lacht. In den vergangenen Jahren hat sich die Ehefrau von Fürst Albert, 63, eher als streng wirkender Royal denn als Grinsebacke einen Namen gemacht.

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Doch auf dem neuesten Bild nun strahlt die ehemalige Profischwimmerin wie ein Honigkuchenpferd. Sie sitzt an einem Tisch und hat vor sich ein dickes Buch liegen – womöglich ist es die Bibel –, dazu der simple Kommentar: «Gott behüte». Die Fans freut es ungemein, die Fürstin wieder einmal so zufrieden zu Gesicht zu bekommen. «So schön, dich strahlen zu sehen!», schwärmen sie. «Top, dieses schöne Lachen zu sehen!»

Charlène hat eine schwierige Zeit hinter sich

Denn dass die Fürstin wieder so breit grinsen kann, ist nicht selbstverständlich: Sie hat eine schwierige Zeit hinter sich. Im Mai dieses Jahres war sie nach Südafrika gereist, um sich dort während knapp zwei Wochen gegen Nashornwilderei einzusetzen. Mittlerweile ist Oktober geworden – doch die Fürstin ist noch immer am anderen Ende der Welt.

Eine Entzündung im Hals-Nasen-Ohren-Bereich setzt der Fürstin so zu, dass sie sich in Südafrika bereits mehrfach unters Messer legen musste. Immer wieder traten Komplikationen auf nach ihrer verschleppten Infektion; Tiefpunkt war ein Zusammenbruch, der die Fürstin schnurstracks und unter falschem Namen ins Spital brachte.

Fürstin Charlène Fürst Albert von Monaco

So kennen wir sie: Oft wirkt Fürstin Charlène etwas bedrückt, wie hier an der Seite ihres Ehemannes Fürst Albert.

Corbis via Getty Images

Wie es ihr mittlerweile geht, ist nicht bekannt. Sie selbst hatte schon im Juli davon gesprochen, wohl erst Ende Oktober nach Monaco zurückkehren zu können. Ihr Ehemann machte im September dann Hoffnung darauf, dass es womöglich sogar früher möglich sein würde, seine Gattin nach Hause zu holen. Doch dann kam der Zusammenbruch – den sie zwar gut weggesteckt haben soll, der aber ein grosses Fragezeichen hinter eine mögliche Rückkehr in diesem Monat stellt. 

Entsprechend hart war die Zeit für Charlène. Denn auch sie hatte lange keine Gewissheit, beklagte sich, dass sie die Heilung nicht erzwingen könne. Besonders schwer fällt ihr die lange Trennung von ihrer Familie. Den zehnten Hochzeitstag mit ihrem Ehemann? Verpasste sie. Die Einschulung an einer neuen Lernstätte ihrer Zwillinge Prinz Jacques und Prinzessin Gabriella, 6? Da war sie nicht dabei. Der Unfall ihrer Tochter, der sie in den Rollstuhl brachte? Vor Ort konnte sie Gabriella nicht beistehen. Es sei der längste Zeitraum, «den ich weg von Europa und meinen Kindern verbrachte habe», hatte Charlène schon im Juli im Gespräch mit «South Africa Radio 702» gesagt. Ein Umstand, der ihr sehr zusetzt, wie sie wenig später bei «Channel24» erläuterte. «Ich vermisse meinen Mann und meine Kinder sehr.»

Glücklich in der Heimat

Unter diesen Umständen überrascht das strahlende Foto der Fürstin gleich noch mehr. Vielleicht steht es dafür, wie glücklich Charlène darüber ist, dass es ihr ganz offensichtlich besser geht. Dass sie sich freut, damit bald wieder zu ihren Kindern zurückkehren zu können. Oder vielleicht überwiegt auch einfach die Dankbarkeit, wieder einmal ein halbes Jahr in ihrer alten Heimat verbracht haben zu können. Denn genau die wenige Zeit in Südafrika war es, die die Fürstin in den Jahren zuvor immer wieder in tiefe Betrübtheit gestürzt hatte. Und entsprechend dürfte der Grund für ihr Strahlen genau darin liegen, endlich wieder zuhause zu sein – an dem Ort also, den sie so sehr vermisst hatte. 

Dass die Trennung von ihrer Familie und ihren früheren Freunden der gebürtigen Südafrikanerin alles andere als leichtfällt, hatte sie bereits Ende 2019 in einem Interview mit der Zeitschrift «Huisgenoot» berichtet. «Ich habe das Privileg, dieses Leben zu leben, aber ich vermisse meine Familie und Freunde in Südafrika», sagte sie damals. «Ich bin traurig, dass ich nicht immer für sie da sein kann.» Nun, da die mögliche Heimreise wohl immer näher rücken dürfte, scheint Charlène also auch das Positive an ihren Zwangsferien in der Heimat zu sehen – auch wenn sie deswegen in den vergangenen Wochen auf vieles andere hatte verzichten müssen. 

Nicht immer glücklich in Monaco

Doch das Vermissen ihres Umfelds ist nicht das Einzige, das Charlène immer wieder einen bedrückten Ausdruck aufs Gesicht zaubert. Auch das viele Gerede über ihre scheinbare Bekümmertheit setzt ihr sehr zu, wie sie im Interview ebenfalls verraten hatte. «Die Leute sagen so leicht: ‹Oh, warum lächelt sie nicht auf den Fotos?›», erklärte sie. «Manchmal ist es schwer, zu lächeln.»

«Die Leute wissen nicht, was sich hinter den Kulissen abspielt»

Fürstin Charlène

Denn wie Charlène weiter ausführte, gibt es bisweilen durchaus gute Gründe dafür, dass ihr partout kein Lächeln über die Lippen huschen mag. «Die Leute wissen nicht, was sich hinter den Kulissen abspielt.»

Von rhi am 04.10.2021
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