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Anruf aus den Nullerjahren

Die Rückkehr der Handy-Kette

Es gab eine Zeit, in der Mobiltelefone bedenkenlos zu Boden knallen durften. Als das Display keine Zündholzschachtel breit war. Und an der oberen oder unteren Ecke ein Charm baumelte. Mittlerweile sind Handys fragiler und grösser. Schmücken kann man sie dennoch – Model Gigi Hadid machts vor.

Gigi Hadid mit Handy-Kette

Perlenketten zieren Hals und Arme – oder das Handy. 

instagram/gigihadid

Perlenketten sind überall. ÜBERALL. Das Spektrum reicht weit über schimmernde Süsswasserperlen hinaus: Bunte Buchstaben, lächelnde Smileys, Muscheln, Glasperlen, Kunststoffperlen, Holzperlen – allesamt gemischt und aneinandergereiht an einem Faden aufgezogen. 

Auf Instagram scheint es so, als würde Man-Repeller-Gründerin Leandra Cohen ihr New Yorker Appartement ohne Perlenkette nicht verlassen. Harry Styles trägt eine im Videoclip von «Golden». Und auch bei Kamala Harris Stieftochter Ella Emhoff hängen farbige Perlen um den Hals.

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Sie wirken kindlich, sind aber ein ernstzunehmender Trend. Spätestens seit das italienische Modehaus Bottega Veneta eine Variante mit Rocailles-Perlen, aufgefädelt in Form kleiner Blumen, kreierte. Und dafür pro Kette 3'390 US-Dollar verlangte! 

Nostalgie am Telefon

Die Accessoire-Euphorie ist gross, das Bedürfnis nach mehr verständlich. Aber wohin mit all den Perlen, wenn nicht an Hals, Hand- und Fussgelenk? Ans Handy. Dort zieren Perlenketten gerade die Telefone von Gigi Hadid, Kendall Jenner, Chiara Ferragni oder Sonia Lyson. Wie damals Charms die Nokias. Nach Haarspangen, Crop-Tops und tiefsitzenden Hosen geht das Mode-Revival der frühen 2000ern also weiter.

Von Style am 12.07.2021
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