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  4. Weniger Schwitzen – gegen Schweiss und für einen Frischekick: Wassermelonen, Gurken, Tomaten, Zitrusfrüche und Minze kühlen uns ab

Eine Erfrischung gefällig?

Diese 5 Lebensmittel kühlen uns ab

Mit den steigenden Temperaturen haben wir zwar weniger Appetit, lechzen dafür aber nach etwas Kühlem wie Glacé. Da wir uns allerdings nicht ausschliesslich von der kalten Zuckerbombe ernähren können, greifen wir stattdessen zu einem dieser 5 coolen Nahrungsmitteln.

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Kalt erwischt? Mitnichten. Wassermelone sorgt an heissen Tagen für einen angenehmen Frischekick.

IMAGO/YAY Images

Der Sommer ist endlich da: HURRA! Vor lauter Dolce Vita – sprich: Sonnenbaden und Freund*innen in Cafés oder Bars treffen – essen wir automatisch weniger. Einerseits, weil wir so busy sind, unser Leben zu geniessen, und andererseits, weil die hohen Temperaturen schlichtweg unseren Appetit hemmen.

Der Grund dafür ist, dass unser Körper an heissen Tagen weniger Energie benötigt als an kühlen. Und da wir unserem Organismus Energie in Form von Nahrung zufügen, essen wir bei Hitze automatisch weniger. Dafür haben wir umso mehr Gluscht auf Glacé. Um aber nicht konstant nur Zucker zu futtern, greifen wir stattdessen zu gesunden Alternativen, die mit einem hohen Wassergehalt punkten und unseren Organismus beim Essen zusätzlich mit Feuchtigkeit versorgen.

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Wassermelone

Der Name ist hier Programm. Mit einem Wassergehalt von bis zu 95 Prozent gehört das Kürbisgewächs – das nämlich gar keine Frucht ist – zu den ultimativen Feuchtigkeitsspendern unter den Nahrungsmitteln. Ihr erfrischendes Aroma und ihr hoher Wassergehalt sorgen an Hitzetagen für einen ultimativen Feuchtigkeitskick. Das süsse Fruchtfleisch der Wassermelone ist ausserdem kalorien- und zuckerarm und darum das perfekte Gegenprogramm zu Raketen und Cornets. Was zudem dafür spricht: Das darin enthaltene Vitamin A schützt uns von innen vor UV-Strahlen – auf eine Sonnencreme verzichten wir selbstverständlich trotzdem nicht – und sorgt auch für schöne Haut. Nach einem Tag in der Badi können wir das gut gebrauchen, oder?

Gurke

Habt ihr gewusst, dass das grüne Gewächs mit der Wassermelone verwandt ist? Das macht die Gurke ebenfalls zu einem perfekten Durstlöscher. Laut der Traditionellen Chinesischen Medizin soll sie nicht nur kühlen, sondern auch die Lunge befeuchten und unsere Haut reinigen. Ausserdem ist das Fruchtgemüse reich an essenziellen Vitaminen und Mineralstoffen, wie etwa Kalium. Aber Achtung: Weil die meisten Vitalstoffe in der Schale stecken, sollte die Gurke am besten ungeschält gegessen werden. Zum Beispiel in Form einer erfrischenden Salatzutat, eines knackigen Snacks für zwischendurch oder als leckeren Dip. Hierfür einfach die Gurke in einen Quark raffeln und nach Belieben mit Gewürzen und Kräutern abschmecken.

Tomate

Neben Salaten können auch Suppen bei Hitze eine Wohltat sein. Spanier*innen verarbeiten an heissen Sommermonaten Tomaten zu einer ungekochten Gemüsesuppe, die kalt serviert wird. Die Gazpacho. Das rote Nachtschattengewächs ist sowohl erfrischend als auch reich an Vitamin C, Kalium und Ballaststoffen. Hinzu kommt ihre antioxidative Eigenschaft. Sprich: Sie schützt uns vor freien Radikalen, die durch äussere Einflüsse wie unter anderem die UV-Strahlung der Sonne entstehen können. Wer nicht lange in der Küche stehen mag, um eine Gazpacho zuzubereiten, macht sich stattdessen rasch einen Insalata Caprese – Mozzarella und Ferien-Feeling inklusive.

Grapefruit

Sauer macht lustig… und erfrischt – besonders als Frühstück oder Znüni. Denn Zitrusfrüchte sollten wir am besten auf nüchternen Magen und solo essen. Tun wir das nicht, kann das zu Verdauungsstörungen oder Blähungen führen. Ihr mögt Grapefruits nicht, dann greift stattdessen zu Orangen oder Zitronen – zum Beispiel in Form von Infused Water. Neben dem kühlenden Effekt stärkt das in den Zitrusfrüchten enthaltene Vitamin C unser Immunsystem, das durch langes Sonnenbaden – respektive durch UV-Strahlen geschwächt wird. Ein Grund mehr, fleissig ins Saure zu beissen.

Pfefferminze

Was Gemüse und Früchte können, können Kräuter schon lange: Sie kühlen uns von innen ab. Das beste Beispiel: Minze. Das darin enthaltene Menthol gilt im Ayurveda als besonders kühlend für unseren Organismus. Kein Wunder, dass die Minze in warmen Ländern für ihre kühlenden Eigenschaften geschätzt wird. Dort wird sie nicht etwa als kalter, sondern als warmer Tee konsumiert. Warum? Unser Organismus muss ein kühles Getränk zuerst auf Körpertemperatur erwärmen, um es verdauen zu können. Die Folge: Er heizt auf, weil er für diesen Prozess Energie aufbringen muss. Darum schwitzen wir dann auch stärker als sonst. Wer sich dennoch weigert, etwas Warmes zu trinken, reichert mit dem erfrischenden Heilkraut einfach Salate oder Dips an.
 

Von kiv am 16. Juni 2022 - 15:06 Uhr
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