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C-konformes Herbst-Hobby

Wo es sich in der Schweiz am schönsten spaziert

Argumente eine Runde zu gehen, gibts genug. Sonnenlicht füllt die Vitamin-D-Reserven auf, frische Luft fördert unsere Konzentration, Bewegung belohnt uns mit Glückshormonen. Und: Die Ansteckungsgefahr unter freiem Himmel ist geringer, als jene in geschlossenen Räumen. Warum wir sonst noch Spazieren sollten? Wegen folgenden fünf Parkanlagen.

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Links und Rechts. Unten und Oben. Überall sehen wir Herbst.

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Marroni aus der Tüte, bunte Blätter am Baum, Kürbis in allen Formen und Grössen – Dinge, die das Gefühl dieser Jahreszeit wiederspiegeln. Dinge, die womöglich als kursive Bemerkung im Drehbuch einer klassischen Herbstszene stehen. Was Protagonist*innen an einem Herbsttag so treiben? Sie spazieren durch den Park. In Big-Apple-Geschichten: durch den Central Park. Carrie Bradshaw (Sarah Jessica Parker) schlendert in «Sex and the City» irgendwo auf der 460-Fussballfeld grossen Fläche umher.

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Auch in «Gossip Girl» dient New Yorks grünster Innenstadtteil als Herbstkulisse. Zum Beispiel in der zehnten Folge von Staffel Drei. Leighton Meester und Ed Westwick folgen als Blair-Chuck-Couple dem Betonweg zwischen Bäumen und Wiesen. Laufen über Laub. Reden über Themen, über die die junge Upper East Side halt so redet. Blair: über den Plan, ihren Namen mit Paramount Pictures in Verbindung zu bringen. Chuck: über die Pflege seiner Businesskontakte.

Über was wir uns gerade unterhalten? Über die steigenden C-Zahlen. Und darüber, dass wegen C momentan kein Spaziergang durch den Central Park möglich ist, weil die Einreisebestimmungen der USA es so vorschreiben. Aber! Schön ist der Herbst auch in der Schweiz. Besonders in folgenden fünf Parkanlagen:

Basel: Park im Grünen Münchenstein

Die Anreise erfolgt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln? Aussteigen bei der Tramhaltestelle Neue Welt. Das klingt nach einer fiktiven Station, ist aber real. Weniger real war dafür der über 40 Meter lange Beton-Dino, der bis 2005 auf dem Parkgelände stand. Dieser wurde im Rahmen der Schweizerischen Garten- und Landschaftsbauausstellung Grün 80 1980 errichtet. Der Dino ist weg. Was noch da ist: ein Weiher mit Springbrunnen, eine Minigolfanlage, zahlreiche Pflanzen und ein Karussell.

Zürich: Rieterpark

Mit 70'000 Quadratmetern ist der Rieterpark der grösste Landschaftspark in der Limmatstadt. Bei wolkenlosem Wetter sehen wir von dort aus bis zu den Glarner Alpen. Und bei wolkenschwerem Wetter? Besuchen wir die Villa auf dem Gelände, die heute ein Museum mit Kunst aus aller Welt ist. 

Bern: Botanischer Garten

Der Botanische Garten liegt auf der Sonnenseite des Aarehangs. Über 5500 verschiedene Pflanzenarten lassen sich dort bestaunen. Darunter Palmen, Kakteen, Orchideen und Steppenpflanzen. Wo wir uns vor, nach oder zwischen dem Spaziergang mit Tee und Kaffee stärken: auf der Terrasse beim Sukkulentenhaus im Café Fleuri

Tessin: Isole di Brissago

Zweieinhalb Kilometer von Brissago entfernt befinden sich auf dem Lago Maggiore die beiden Brissago Inseln. Auf der grösseren liegt ein botanischer Garten. Insgesamt kommen dort 1700 verschiedene Pflanzenarten zusammen – aus den Subtroben Asiens, Amerika, Ozeanien und dem Mittelmeerraum. Schiffe dorthin fahren ab Locarno, Ascona und Brissago.

Solothurn: Bally-Park Schönenwerd

Was haben ein Sumpfgebiet und ein Schuhlabel gemeinsam? Den Bally-Gründer Carl Franz Bally. Dieser liess einst einen Ruheort für seine Mitarbeiter*innen und die Öffentlichkeit schaffen. Im Stil eines englischen Gartens. Teiche, Kanäle, Pagoden, Grotten, Pfahlbauten: Entspannen gelingt an diesem Fleck nach wie vor.

Ob irgendwelche Drehbuchautor*innen in diesem Moment wohl eine C-Herbstszene ins Word-Dokument tippen? Nach der Antwort suchen wir beim nächsten Spaziergang. 

Welche C-Themen treiben euch gerade um? 

Von Vanessa Vodermayer am 13.10.2020
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