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  4. Alte Väter: Warum Richard Gere und Co. im Trend liegen

Der Opa? – Nein, der Papa!

Späte Vaterschaft ist in und hat auch noch Vorteile

Erst noch freuten wir uns über Baby-News aus dem Hause Gere – und nun soll es beim 70-Jährigen und seiner Frau bald wieder so weit sein! Spätes Vaterglück ist unter Stars nicht selten – aber auch immer mehr Schweizer werden mit weit über 40 noch oder nochmals Vater. Und das hat durchaus seine Vorteile.

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Sollen schon bald ihr zweites gemeinsames Kind bekommen: Richard Gere und seine Ehefrau Alejandra Silva.

Getty Images

Erst im Februar haben Richard Gere und seine Frau Alejandra Silva, 36, ihr erstes gemeinsames Kind bekommen. Und schon soll das zweite gemeinsame Baby des 70-Jährigen, der schon einen erwachsenen Sohn hat, und seiner spanischen Frau unterwegs sein. Unter den Stars ist der Schauspieler mit seinem späten Vaterglück keine Ausnahme.

Gere ist in guter Gesellschaft

Action-Star Bruce Willis, 64, etwa bekam nach seinen erwachsenen drei Töchtern aus der Ehe mit Demi Moore, 57, im Alter von 56 und 58 Jahren nochmals je eine Tochter mit seiner Ehefrau Emma. Elton John, 72, liess zusammen mit seinem Mann David Furnish ein Baby von einer Leihmutter austragen, als er 63 Jahre alt war. Gut zwei Jahre später kam dessen Brüderchen auf die Welt. Und «The Rolling Stones»-Frontmann Mick Jagger, 76, freute sich übers ganze Leben verteilt ganze achtmal über Nachwuchs, zuletzt 2016 im Alter von 73 Jahren, als ihm die damals 29 Jahre alte amerikanische Balletttänzerin Melanie Hamrick Söhnchen Deveraux Octavian Basil schenkte.

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Weitere Stars, die sich über spätes Vaterglück freuten, seht ihr in unserer Galerie:

Jeder fünfte Schweizer wird mit 40 oder später Vater

Aber auch Schweizer Promis erfreuen sich noch in späten Jahren über Nachwuchs. «Züri West»-Frontmann Kuno Lauener wurde erst mit über 50 zweimal Vater. Und Hanspeter Danuser, 72, ehemaliger Tourismus-Direktor von St. Moritz, durfte sich nach zwei erwachsenen Kindern im Alter von 67 Jahren nochmals über ein Baby freuen.

Auch bei den «Normalos» gibt es immer häufiger ältere Väter. Bei der Mehrheit der Schweizer Babys sind die Väter zwischen 30 und 39 Jahre alt. Mittlerweile ist aber schon jeder fünfte Neo-Papa 40-jährig oder älter. Manche von ihnen sind Spätzünder, andere haben bereits Kinder und gründen mit ihrer zweiten oder dritten Partnerin eine weitere Familie.

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«Züri West»-Frontmann Kuno Lauener wurde erst mit über 50 zweimal Papa.

Keystone

Ältere Väter haben Vorteile

Erst spät Vater zu werden, birgt gesundheitliche Risiken – aber es hat auch Vorteile:

  • Ältere Väter sind beruflich etabliert und stehen oft fester im Leben, als junge.
  • Sie haben die finanziellen Mittel, sich um ihr Kind kümmern zu können.
  • Die Sturm und Drang Zeit ist vorbei, sie müssen nicht mehr an jeder Hundsverlochete dabei sein.
  • Sie können sich sehr gut auf ihren Nachwuchs konzentrieren, da sie nicht mehr an Tausend Orten gleichzeitig sein müssen – «FOMO» ist ihnen fremd.
  • In vielen Fällen überlegen sich ältere Väter ganz genau, ob sie Nachwuchs möchten. Das hört sich sehr nach Wunschkind an – we like!
  • Älter werden entspannt. Und gute Nerven kann man beim Zusammenleben mit kleinen Kindern besonders gut brauchen.

Das scheint auch bei Richard Gere zuzutreffen. Sein erstes gemeinsames Kind bekam das Paar ja erst Anfang dieses Jahres. Offenbar machen den beiden aber stetiges Wickeln, Wiegeln und durchwachte Nächte kaum zu schaffen – wie mehrere Medien berichten, soll das Geschwisterchen nämlich bereits Anfang nächsten Jahres auf die Welt kommen. Das Paar hat die Gerüchte bisher weder bestätigt noch dementiert.

Von am 26.11.2019
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