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  4. Die Superfoods 2020 sind ... Avocado, Matcha, Kurkuma!

Die Avengers der Lebensmittel

Über diese Superfoods werden 2020 alle sprechen

2019 haben wir die Avocado bis auf ihr Öl ausgelaugt, Hanf für uns entdeckt und mit Chiasamen um uns gestreuselt, wann immer sich die Gelegenheit geboten hat. Seid ihr auch schon so gespannt wie wir, welche Lebensmittel 2020 als super gekürt werden? Dann jetzt bitte einfach weiterlesen.

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Der Trend-Frucht Avocado hat seit Jahren keiner das Wasser gereicht. 

Getty Images

Superfoods. Was soll denn das eigentlich sein? Auch wenn die Vorstellung einer fliegenden Avocado mit Cape zu schön ist, haben tatsächliche Superkräfte in echt natürlich herzlich wenig mit diesem Begriff zu tun. Fragt man Wikipedia, ist es «ein Marketingbegriff, der Lebensmittel mit angeblichen Gesundheitsvorteilen beschreibt.» Wie jetzt, «angeblich»? Sind Superfoods denn gar nicht wirklich super? Da scheiden sich eben die Geister. Nehmen wir zum Beispiel mal besagte Avocado. Während die einen sich gar nicht mehr halten können, weil die Frucht so randvoll gepackt ist mit Antioxidantien, Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen, schimpfen die anderen über den kritischen Ressourcenverbrauch beim Anbau und den kostspieligen Transport rund um die Welt. Baumnüsse zum Beispiel enthielten schliesslich ebenfalls viele gesunde, ungesättigte Fettsäuren, wachsen hierzulande und lassen sich problemlos lange lagern. Nehmt das!

Nichtsdestotrotz läuft die Marketingmaschine rund und wenn uns jemand – meist ja gleich ganz Instagram – vorhält, ein Food wäre super, na dann springen wir natürlich drauf auf den Trend-Zug. Und damit ihr 2020 einen Platz ganz vorn in der ersten Klasse bekommt und nicht im letzten Abteil mit den Speise-Spätzündern sitzt, verraten wir euch jetzt schon mal, was nächstes Jahr auf die Teller kommt.

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Avocado
Jap, die grüne «Butterbirne» ist gekommen, um zu bleiben. Auch 2020 pimpen wir damit noch schnöden Toast, schnippeln sie in unseren Salat oder zerhexeln sie zu Smoothies und Pesto oder nutzen sie sogar als Teigzutat für Backwaren.

Microgreens
Was fancy klingt, sind auf deutsch (leider) ganz einfach Gemüse- und Kräuterkeimlinge. Die werden schon ganz früh geerntet, eben wenn sie noch klein, also micro sind, denn dann ist ihr Gehalt an Vitaminen, Proteinen und Spurenelementen noch sehr viel höher und konzentrierter als in ausgewachsenen Pflanzen. Und dann? Streuen wir sie in den Salat, über das Ei auf den Avocado-Toast oder in die Pasta-Sauce.

Kurkuma
… gehört zur Familie der Ingwergewächse, das wird beim blossen Anblick schon klar. Das darin enthaltene Curcumin kann so einiges! Es wirkt entzündungshemmend, krampflösend, antioxidativ und soll das Risiko für Herz-, Hirn- und Krebserkrankungen senken. Schwarzer Pfeffer hilft unserem Körper dabei, Kurkuma aufzunehmen – darum sind die beiden ein unschlagbares Team und werden am liebsten im Doppelpack über Mahlzeiten oder Getränke gemahlen.

Samen
Wer treu ist, hat bei uns schon vom Seed Cycling gelesen. Da bringt man mit Leinsamen, Kürbiskernen, Sonnenblumkernen und Sesam die Hormone während des Zyklus wieder ins Gleichgewicht. Aber auch Chiasamen sind nach wie vor weit vorn im Rennen. Hortet also so viele Samen und Kerne wie möglich und garniert damit euer Granola, Porridge, die nächste Schüssel Salat, 'nen Smoothie oder eure Suppe.

MCTs
Ähm … was? Also: MCTs, das sind medium-chain Triglycerides, auf deutsch mittelkettige Triglyceride, auf Babysprache Fette mit Fettsäuren mittlerer Kettenlänge. Die sind in Kokosöl und einigen Milchprodukten enthalten und werden vom Körper anders verarbeitet und gespeichert als die meisten Fette. Sie setzen sich nämlich weniger als unerwünschte Pölsterchen an und jagen auch nicht den Blutzuckerspiegel in die Höhe, sondern werden ins Lymphsystem transportiert und dienen da als Energiequelle. In Form von Kokosöl oder reinem MCT-Öl in eure Smoothies, Salatsaucen oder Dips rühren, fertig.

Von Style am 19.12.2019
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