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  4. Uhrzeit und Nahrungsmittel: Wann man was essen sollte!

Alles zu seiner Zeit

Was unbedingt auf den Zmorgentisch gehört

Am Morgen nur Warmes, am Nachmittag einen Proteinsnack und nach 19 Uhr keine Kohlenhydrate mehr. Essenstechnisch geistern etliche Regeln durch Küchen und Köpfe. Jetzt geben uns Forschende zuverlässige Daten – und sagen uns, zu welcher Uhrzeit was auf den Teller gehört.

Frühstück von oben

Finde den Fehler. Ein paar dieser Lebensmittel sollten wir lieber vom Frühstücksteller streichen. Welche? Weiterlesen!

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Gibt es ihn überhaupt, den perfekten Zeitpunkt? Fürs erste Date, die Kündigung oder ein weiteres Kind? Kann der Moment so entscheidend sein? Wir haben es ehrlich gesagt auch noch nicht herausgefunden. Manchmal scheint man ihn zu erwischen, dann bereut man wieder, nicht doch noch etwas gewartet zu haben.

Die Uhrzeit hat einen Einfluss

Zum Glück bekommen wir jetzt eine Anleitung, zumindest wenn es ums Essen geht. Forschende haben nämlich untersucht, wann man am besten welche Lebensmittel verzehrt. Dazu haben sie 815 Erwachsene mit einem durchschnittlichen Alter von 66 Jahren beobachtet. Die Teilnehmenden mussten an jeweils drei Tagen ein Ernährungsprotokoll ausfüllen und zweimal eine Blutprobe abgeben. Sie fanden heraus, dass verschiedene Lebensmittel wie Gemüse, Früchte, Vollkornprodukte und Fleisch je nach Uhrzeit das Risiko für Stoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduzieren können.

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Am auffälligsten war der Einfluss von Gemüse und Früchte zum Frühstück. Probanden und Probandinnen, welche bereits zum Zmorgen 50 Gramm davon assen, hatten einen niedrigeren Cholesterinspiegel. Zudem wirkte sich die morgendliche Portion Früchte positiv auf den Langzeit-Blutzuckerwert HbA1c aus. Keinen Effekt auf den Cholesterinspiegel machte es hingegen, wenn die Probanden das Gemüse am Mittag oder Abend assen. Allerdings profitierten Gemüse- und Früchtesser am Abend von einer niedrigeren Menge des Entzündungsmarkers CRP.

Fleisch oder Pasta: Gibts einen Unterschied?

Fleisch konnte leider nicht wirklich punkten. Vor allem dann, wenn es rot und verarbeitet war. Wer dieses zum Frühstück oder am Abend auf dem Teller und im Bauch hatte, musste danach mit schlechteren Langzeit-Blutzuckerwerten und erhöhtem Entzündungsmarker rechnen.

Zum Schluss das wohl erfreulichste Ergebnis der Studie: Pastaliebhaber*innen können aufatmen. Denn bei Getreideprodukten aller Art, also auch Vollkornvarianten, machte es in punkto Stoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen keinen Unterschied, zu welcher Tageszeit sie gegessen wurden. Puh! Für Pasta und Brot ist bekanntlich immer der richtige Zeitpunkt: Zum Zmorge, zum Zmittag und zum Znacht.

Von lm am 21. Oktober 2021 - 16:00 Uhr
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