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  4. Suppen-Diät: Wie effektiv und gesund ist der Abnehm-Trend?

Abnehm-Trend

Wie sinnvoll ist eine Suppendiät?

Schnell überschüssige Kilos verlieren, ganz ohne zu hungern. Das klingt fast zu gut, um wahr zu sein. Model Bonnie Strange und andere Influencer*innen lösen genau damit gerade einen regelrechten Hype aus. Wirklich effektiv oder total ungesund? Wir sind der berühmten Suppendiät auf den Grund gegangen.

suppe

Ausschliesslich Flüssiges zu sich nehmen: laut Influencer*innen wie Bonnie Strange ziemlich effektiv – aber auch gesund?

Getty Images

Eine Woche lang auf feste Nahrung verzichten. Klingt hart. Soll, anders als bei Saftkuren, mit einer Suppendiät aber gut auszuhalten sein. Das zumindest teilte Bonnie Strange gerade mit ihren Follower*innen. Nach einer Woche Brühe schlürfen purzelten bei der 35-Jährigen ganze fünf Kilo.

Die Regeln dazu sind einfach: Sieben Tage lang werden morgens, mittags und abends Suppen gespeist. Als Snack für zwischendurch dienen kleine Mengen Obst wie Äpfel, Birnen, Kiwis, Orangen oder Beeren. Dazu viel Wasser trinken. Das wars. Klingt öde, lässt sich aber ziemlich abwechslungsreich gestalten. Von Kohl bis Brokkoli, über Kartoffeln, Kürbis oder Karotten ist so ziemlich jedes Gemüse erlaubt. Zudem eignen sich proteinreiche Lebensmittel wie Linsen oder Erbsen. Die liefern Energie und halten lange satt. Tabu sind klassische Kalorienbomben wie Rahm und Crème fraîche.

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Heisshunger? Laut Bonnie Strange Fehlanzeige. Während ihrer Diät zeigte sich das Model durchweg positiv gestimmt, fühlte sich satt. Einen Effekt, den auch die Wissenschaft bestätigt: Während Flüssigkeit in purer Form direkt durch den Verdauungstrakt läuft, bleibt sie im Gemüse deutlich länger im Magen. Und je länger etwas im Magen verweilt, desto weniger Ghrelin, ein Botenstoff, der im Gehirn ein Hungergefühl erzeugt, wird ausgeschüttet. Etwas, das nicht nur Strange für sich entdeckt hat. Mit ihr «fasteten» noch zahlreiche andere Influencer*innen, wie etwa Valentina Belleza. Alle mit dem Erfolg, nach sieben Tagen mehrere Kilo verloren zu haben.

Die Suppendiät funktioniert also. Aber ist sie auch gesund? Im Vergleich zu einigen anderen Fastenkuren schon. Zwar nimmt man in der Woche wenig Kohlenhydrate und Fette zu sich, dafür landen eine Vielzahl an Vitaminen auf dem Teller. Trotz geringer Kalorienzufuhr wird der Körper also weiterhin mit wichtigen Nährstoffen versorgt. Doch gibt es auch bei der Suppendiät Grenzen: Nach einer Woche sollte damit wieder Schluss sein. 

Von ken am 25. Februar 2022 - 09:00 Uhr
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