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Tief einatmen …

5 Tipps für achtsame Weihnachten

Ruhe und Besinnlichkeit an Weihnachten kennt ihr nur vom Hörensagen und nur schon beim Gedanken an die Feiertage steigt euer Stresslevel in astronomische Höhen? Ruhig Blut, das geht auch anders. So rettet euch Achtsamkeit das Fest.

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Me-Time hat auch in der Weihnachtszeit ihre Daseinsberichtigung.

Getty Images/iStockphoto

Das Ganze Jahr über praktizieren wir Self-Love auf höchstem Level: Wir nehmen uns Zeit für uns selbst, treiben Sport, ernähren uns gesund, umgeben uns nur mit Menschen, die uns guttun  … und dann kommt Weihnachten. Statt Stille und Besinnlichkeit, wie es die traditionellen Lieder suggerieren, herrscht plötzlich Stress vor. Wir bemerken, dass das Geschenk für den Grossonkel mütterlicherseits bisher vergessen wurde. Wann kommen die Verwandten überhaupt an? Ist alles für das Dinner vorbereitet? Oh Gott, hat irgendjemand an den Wein gedacht? Kommen euch solche Szenarien bekannt vor? Dann wird es Zeit für etwas mehr Achtsamkeit, gerade in diesen stressigen Zeiten. So bekommen wir die auch noch auf der To-Do-Liste unter: 

Optimistisch an die Sache gehen

Habt ihr schon mal darüber nachgedacht, dass eure Erfolgsquote dabei, durch harte Tage zu kommen, aktuell bei 100 Prozent liegt? Die Chancen, dass ihr auch Weihnachten übersteht, stehen dementsprechend ziemlich gut. Kein Grund, sich schon jetzt die schlimmsten Szenarien und Familien-Katastrophen auszumalen. Besser wäre es, mal über die Best-Case-Optionen nachzudenken. Wer im Kopf durchgeht, wie das wohl oder übel kommende Streitgespräch mit der Schwester im besten Fall ausgehen könnte, geht direkt mit einer anderen Einstellung an die Sache. 

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Das Dinner als Problemlöser sehen

Wie viele Familiendinner stehen euch in den kommenden Tagen so bevor? Und bei vielen davon seht ihr Konfliktpotential? Bevor ihr wortlos aufsteht oder aus dem Affekt ein echtes Streitgespräch vom Zaun brecht, versucht Folgendes: Fokussiert euch voll und ganz aufs Essen. Welche Gewürze sind daran, wie ist die Textur, die Temperatur? Wie schmeckt der Wein dazu? Atmet ganz ruhig und gleichmässig ein und aus. Denkt über euren nächsten Zug nach (nach Möglichkeit einen, der die Situation nicht eskalieren lässt). Okay soweit? JETZT könnt ihr antworten. 

Umarmungen verteilen

Dass sich Umarmungen so gut anfühlen, kommt nicht von irgendwo. Das Gefühl, beschützt und geliebt zu werden, aber auch die physische Nähe zueinander wirken sich positiv auf unsere Stimmung aus. Wir fühlen uns lebendig, verbunden und präsent – und das ist ziemlich genau das, worauf es bei Achtsamkeit ankommt. Statt für Yoga und Meditation planen wir diese Weihnachten also lieber etwas Extra-Zeit für Umarmungen an. So machen wir nicht nur uns, sondern auch unsere Mitmenschen glücklich. 

Pausen erlauben

Nur weil Weihnachten ist, heisst das nicht, dass euer Recht auf Me-Time eine Pause einlegen muss. Nehmt euch Zeit, wenn ihr etwas Ruhe braucht – und das ganz bewusst. Kocht eine Tasse von eurem liebsten Tee (weil Weihnachten ist, lassen wir ausnahmsweise auch Eierpunsch, Glühwein oder Kakao mit Schuss durchgehen), legt euer Handy weg und zieht euch an einen Ort zurück, an dem ihr allein sein könnt. Ja, euer Bett ist absolut okay dafür. Jetzt heisst es: Einfach atmen und sein. Nur für euch, für einen Moment. Stellt einen Timer, wenn ihr euch dann besser fallen lassen könnt – und kehrt mit neuer Energie ins Familien-Chaos zurück. 

Dankbarkeit empfinden

Das Wichtigste an Weihnachten (und eigentlich auch sonst im Leben): Dankbarkeit. Denn ganz egal wie stressig die Festtage effektiv werden – es gibt garantiert etwas, für dass ihr in dieser Zeit dankbar sein könntet. Und das auch solltet. Ob ihr einen alten Freund wieder getroffen habt, euch ein Fremder auf der Strasse angelächelt hat oder euer Grosi für euch endlich eine vegetarische Version des Weihnachts-Dinners gekocht hat: Entscheidet euch selbst dafür, diese positiven Gedanken mehr zu gewichten als die negativen. So geniesst ihr Weihnachten garantiert am schönsten. 

Von Malin Mueller am 19.12.2019
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