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  4. Coronavirus: Mit diesen Tipps sparen wir Geld

Sehen wir das Ganze doch mal positiv

So bringt uns Covid-19 dazu, viel Geld zu sparen

Es stimmt schon, die Zeiten sind gerade nicht die einfachsten. Das beste Mittel, um dennoch gut gelaunt und positiv zu bleiben? Das Gute an der Sache sehen. Ein Beispiel? Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, um etwas Geld auf die Seite zu schaffen. Mit diesen Tipps klappts easy.

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Isoliert, aber sparsam: Wir nutzen die aktuellen Umstände dazu, unser Konto etwas aufzubessern.

Getty Images

Das Coronavirus macht aktuell allen zu schaffen. Zwischen Selbstisolation, Kurzarbeit und Lagerkoller schaut gerne mal die eine oder andere Sorge vorbei und schmeisst uns in ein Stimmungstief. Trotzdem ist es enorm wichtig, dass wir uns an die Sicherheitsvorkehrungen halten. Abstand zu den Mitmenschen, häufiges Händewaschen und nur rausgehen, wenn es unbedingt sein muss, hilft dabei, die Kurve flach zu halten.

Gute Nachricht Nummer eins: Man sieht bereits, dass die Massnahmen Wirkung zeigen. Es kommen zwar immer noch Ansteckungen dazu – allerdings sind es schon jetzt deutlich weniger als bisher. 

Gute Nachricht Nummer zwei: Wir können die Isolation für uns nutzen. Zum Beispiel, um endlich mal effektiv zu sparen. Clubs, Restaurants und Bars haben ohnehin bereits geschlossen. Ein grosser Faktor weniger, für den wir sonst gerne Monat für Monat etliche Franken liegen lassen. Der Anfang ist also gemacht. Wir verraten euch, wie ihr zusätzlich etwas Budget reinholen könnt. 

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1. Das GA hinterlegen

Jetzt mal ehrlich: Wer aktuell nicht unbedingt muss, der sollte auf die ÖVs verzichten. Zu Fuss oder mit dem Velo sind wir sicherer unterwegs und können anderen besser aus dem Weg gehen. Es lohnt sich also, das GA zu hinterlegen – bis zu 30 Tage lang ist das kostenlos möglich. Den gesparten Betrag bekommt man auf sein Konto zurücküberwiesen. Die SBB hat den Ernst der Lage erkannt und bietet den Service aktuell sogar rückwirkend an. Auch jährlich gezahlte Streckenabos und bereits gekaufte Reisetickets können erstattet werden. Hier gibts alle Infos.

2. Altes verkaufen

Klar, das ist immer möglich. Doch mit der aktuellen Extra-Freizeit haben sich viele von uns daran gemacht, ihrem Kleiderschrank und Schuhregal eine Detox-Kur zu verpassen. Stücke, die zu schade zum wegwerfen sind, könnt ihr über Instagram, Ricardo oder Tutti ganz einfach zu etwas Extra-Taschengeld machen. Natürlich unter Einhaltung der aktuellen Sicherheitsbestimmungen. Überwiesen wird mit Paypal oder Twint, abgeholt werden die Teile gesäubert, desinfiziert und gut verpackt vor der Haustür.

3. Beiträge fürs Fitnessstudio sparen

Prinzipiell ist es so: Zahlt man für eine Leistung, die nicht erbracht werden kann, hat man Anspruch auf Rückerstattung des Betrags. Aktuell ist das bei Fitnessstudios der Fall. Wenn ihr in einem kleinen, unabhängigen Studio trainiert, solltet ihr aber gut überlegen, ob ihr die Beiträge zurückfordern wollt. Die Situation ist hart für sie und bedroht die gesamte Existenz. Bei grossen Ketten sieht es etwas besser aus. Telefonisch könnt ihr euch nach Erstattungen erkunden. Ausserdem bieten viele Anbieter aktuell Online-Kurse als Ausgleich an, mit denen ihr euch zu Hause fit halten könnt. 

4. Mehr kochen als bestellen

Auch das ist ein Spar-Tipp, der natürlich mit und ohne Virus funktioniert. Das «Gute» ist aber: Gerade haben wir stark eingeschränkte Möglichkeiten und werden fast zum Kochen gezwungen. Es sei denn, man stellt komplett auf Lieferdienste um. Lasst das öfter mal und tobt euch stattdessen in der eigenen Küche aus! Das ist günstiger und muss nicht eintönig sein: Online findet ihr jede Menge Inspiration. Das Haus Hiltl bietet ausserdem ab sofort jeden Donnerstag um 17.30 einen Live-Kochkurs auf Youtube an, bei dem wir in Echtzeit mitkochen können. Damit keine Zutaten fehlen, werden die Einkaufslisten vorab veröffentlicht. 

5. Über die Bücher gehen

Noch ein Spartipp, der sich immer lohnt, aber jetzt umso leichter umsetzbar ist: Nehmt euch ein paar Stunden Zeit und schaut euch die Kontoauszüge der letzten Monate an. Oft verstecken sich da einige Kosten, die mit ein paar Klicks oder einer Mail eliminiert werden können. Zahlt ihr etwa immer noch den Premium-Account bei Netflix, damit ihr und euer Ex gleichzeitig Serien schauen könnt? Habt ihr den Internet-Anschluss eurer alten Wohnung irgendwie nie gekündigt? Und was sind eigentlich die 50 Franken, die da monatlich an eine unbekannte Kontonummer gehen (ehrlich: Ein Anruf bei der Bank steht an!). Glaubt uns: Wir können nachvollziehen, dass der Blick aufs Konto selten eine Aktivität ist, mit der unser Tag total spassig und um Längen besser wird – mit unseren Tipps und etwas Disziplin könnte sich das aber schon bald ändern. 

Von Malin Mueller am 05.04.2020
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