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Buntes Abnehmen

Was die No-White-Food-Diät wirklich bringt

Dass Zucker, Mehl und Milchprodukte nicht gerade das Gelbe vom Ei sind, wenn es ums Thema gesunde Ernährung geht, ist klar. Die No-White-Food-Diät streicht aber (fast) alle weissen Lebensmittel vom Speiseplan. Was das wirklich bringt? Wir verraten es euch.

white food

Na, kommt ihr drauf, was das Konzept der No-White-Food-Diät sein könnte?

 

Getty Images/EyeEm

Wer sich für eine Diät interessiert, der hat heute die Qual der Wahl. Bei all den Tipps und Tricks, die wissen wollen, was genau man jetzt noch essen sollte oder eben nicht, kann man schon mal den Überblick verlieren. Ein weiterer Verwirrungsstifter ist Tyler Spellmann, Ernährungsexperte und Autor des Bestsellers «Eat nothing white». Seine Theorie verbannt – wie es der Name schon vermuten lässt – alle weissen Nahrungsmittel von unserem Speiseplan und lässt so angeblich die Kilos purzeln. Doch was bedeutet die Diät genau? Ihr ahnt es wahrscheinlich schon. Und jap, ihr liegt richtig. Denn auch die No-White-Food-Diät ist ein kleiner Spielverderber: Ein leckeres Gipfeli mit Butter zum Frühstück? Einen Latte Macchiato im Büro? Könnt ihr knicken. Pasta zum Lunch und Käse mit Rotwein als Mitternachtssnack? Denkt gar nicht erst daran! Der Grund dafür ist simpel: Typische weisse Lebensmittel wie Milchprodukte, Mehl, Reis, Pasta, Zucker, Salz, tierische Fette und Brot haben einen hohen glykämischen Index. Wenn wir diese Lebensmittel also zu uns nehmen, wird aus unserer Bauchspeicheldrüse vermehrt Insulin freigesetzt, was den Blutzuckerspiegel in die Höhe schiessen lässt. Das Resultat? Fettreserven werden an unseren typischen Problemzonen wie Bauch und Hüften verstärkt angelegt und wir leiden ständig unter fiesen Heisshungerattacken.

Diese Produkte bleiben erlaubt

Aber halt mal, werdet ihr jetzt denken. Was ist denn mit Nüssen, magerem Fisch oder weissem Gemüse? Das gilt doch alles als gesund!? Genau, deshalb sind auch nicht alle weissen Lebensmittel während der Diät verboten. Im Gegenteil. Denn weisse Produkte mit viel Eiweiss regen den Stoffwechsel an und unterstützen den Muskelaufbau. Tierische Proteine wie sie zum Beispiel Kabeljau oder mageres Fleisch liefern sind also völlig okay. Auch Vegis und Veganer kommen in Form von Tofu, Hanfsamen, Sojabohnen oder Nüssen zu ihrem Muscle-Food. Auch in Sachen Gemüse könnt ihr bei weissen Spargeln oder Blumenkohl bedenkenlos zuschlagen. Letzterer reguliert dank seiner Ballaststoffe sogar den Blutzucker- und Cholesterinspiegel, unterstützt die Verdauung und hilft dem Körper zu entgiften. Zudem darf man sich an allem, was bunt ist – also an marktfrischem Gemüse und Obst sowie an Vollkornprodukten – satt essen. Weiterer Vorteil der Diät? Gemäss Spellmann soll der Verzicht von «bösen», weissen Lebensmittel zu einem besseren Hautbild verhelfen. Empfohlen wird die Diät für einen Zeitraum von drei bis vier Wochen. Danach finden wir, ist ein grosser Teller Pasta oder eine Pizza beim Lieblingsitaliener auch längst wieder überfällig – ganz nach dem Motto: It's all about Balance.

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Könnt ihr beim Thema Diät nur noch mit den Augen rollen, oder habt ihr weisse Lebensmittel in diesem Moment von eurem Menü gestrichen?

Von Nadine Schrick am 17.09.2020
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