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  4. Sonnenbrand: Hautpflege im Sommer

Wenn der Badespass vorbei ist

Das braucht die Haut nach der Sonne wirklich

Irgendwann geht auch der schönste Tag am See/Fluss/Strand oder in der Badi zu Ende. Dann gilt es, sich seiner Haut zu widmen. Und die braucht nach dem vielen Vitamin D vor allem eins: TLC (ja, wir mussten das auch googeln. Es steht für «tender loving care»),

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Sonnenbaden ist euer liebster Sport im Sommer? Dann solltet ihr wissen, was eure Haut im Anschluss braucht. 

Getty Images

Seitdem sich die Aussentemperatur der aktuellen Jahreszeit angepasst hat, verbringen wir unsere Wochenenden und Feierabende am liebsten draussen. Wenn wir es uns aussuchen können, dann da, wo wir neben Drinks und Sonnenstrahlen auch noch etwas Wasser abbekommen. Zu Hause reicht es dann meist gerade noch für die obligatorische kalte Dusche, bevor wir uns Bett fallen. Sonne macht schliesslich müde. 

Das alles stimmt schon. Nur würden wir diesen Artikel nicht schreiben, gäbe es nicht einen guten Grund dafür, die Augen noch ein Stückchen länger offenzuhalten. Unsere Haut dürstet es nämlich. Nach Liebe und Feuchtigkeit. Gebt sie ihr – und zwar so:

Nachkippen

Eine unangenehme Wahrheit: Egal, ob wir uns nun zart gebräunt oder effektiv verbrannt haben; nach einem Tag an der Sonne ist unsere Haut trocken. Salz- oder Chlorwasser, Schweiss, Hitze – das alles saugt so ziemlich jeden Tropfen Feuchtigkeit aus uns heraus, den es zu holen gibt. Das Wichtigste ist deshalb erst mal, eben diese wieder ins Spiel zu bringen. Und das am besten von innen, in Form von Wasser. Viel davon. Besonders wenn vorher Alkohol im Spiel war, gilt es, ein Extra-Glas nach dem Sonnenbad einzuplanen. Cheers!

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Zu Altbewährtem greifen

Die «After Sun Lotion» heisst nicht einfach zum Spass so. Sie lässt sich bei strapazierter Haut angenehmer auftragen als eine Creme und kühlt zusätzlich von aussen, weil sie durch die Hitze, die unsere Haut ausstrahlt, wieder verdunstet. Experten raten mit grosser Vorliebe zu Aloe Vera – ob nun als Inhaltsstoff der Lotion oder gleich als pures Gel aus der Pflanze. Besonders, wenn uns trotz Schutz ein Sonnenbrand erwischt hat, macht das Sinn: Das Hausmittel kühlt nicht nur, sondern wirkt auch entzündungshemmend. 

Wissen, was gar nicht geht

Auch, wenn wir scheinbar schadenfrei aus der Sonne zurückgekehrt sind: Wie gewohnt mit unserer Skincare weiterzumachen, ist keine gute Idee. Zuallererst sollten wir die Finger von Peelings lassen. Wirklich. Auch ohne Sonnenbrand ist unsere Haut jetzt besonders empfindlich und will nicht – wir wiederholen, NICHT – mit scharfen kleinen Körnchen abgerubbelt werden. Aus gleichem Grund gilt es, alles zu vermeiden, was chemisch peelt: Retinol, AHA, Salicylsäure und Mittel, die Akne bekämpfen, gehören nach dem Sonnenbad nicht aus unsere Haut. Letztes No-Go: Vaseline. Die dicke Schicht würde die Hitze unter unserer Haut einschliessen und gerade bei einem Sonnenbrand eher für Schmerzen als für Linderung sorgen. 

Nicht zu früh aufhören

After Sun direkt nach dem Sonnenbaden ist schön und gut – aber damit ist es noch nicht ganz getan. Gerade am Abend ist es wichtig, das Gesicht ausgiebig zu waschen, am besten gleich zweimal. Ja, auch, wenn wir gar nicht geschminkt sind und auch, wenn wir längst geduscht haben. Rest-Sonnencreme und After-Sun-Produkte wollen schliesslich komplett entfernt werden, bevor wir nachts noch eine Lage auftragen. Sonst drohen verstopfte Poren und – ihr kennt das – Pickel. Mit der kühlen Schicht auf dem sauberen Gesicht können wir dann beruhigt einschlafen und Kraft für den nächsten Tag in der Sonne sammeln. 

Von uea am 07.07.2020
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