1. Home
  2. Body & Health
  3. Health
  4. Abnehmen: Die 10 schlimmsten Essfehler im Sommer

Richtig geniessen

Die 10 schlimmsten Essfehler im Sommer

Leider nimmt man im Sommer eher zu als im Winter. Dank ein paar Tricks kann man unnötige Kalorienfallen umgehen und die letzten warmen Tage vor dem Herbst nochmals richtig geniessen.

Zwei Hände mit Smoothies vor einem Pool

Smoothies sind verlockend, sollten aber wegen des hohen Zuckergehalts in Massen genossen werden. 

Getty Images

Die meisten Menschen nehmen im Sommer zu und nicht im Winter. Die Gründe sind zum Beispiel mangelnde Bewegung während der Ferien, Glaces zwischendurch oder gesellige Grillabende. Dabei ist es gar nicht so kompliziert, das Gewicht zu halten: einfach zwei, drei Tricks anwenden, ein paar Lebensmittel austauschen – und vor allem die folgenden zehn Fehler vermeiden.

1. Ein deftiges Frühstück

Die Frühstücksbuffets in den Ferien sind oft eine Katastrophe: Weissbrot, Butter und Honig, Backwaren, Würste und Speck, gesüsste Joghurts, Säfte und Müesli. Es geht auch leichter: mit Brot aus faserreichen Getreidesorten, Salaten und Gemüse, ganzen Früchten statt Säften, magerem Fleisch, einem Ei oder einem selbst zusammengestellten Müesli.

Mehr für dich

2. Ein trendiger Kaffee

Schwarz getrunken hat Kaffee keine Kalorien. Mit einem Latte macchiato oder einem Frappuccino hat man jedoch aufs Mal 400 oder mehr Kalorien intus, so viel wie mit einer Hauptmahlzeit. Etwas Milch oder ein Rähmli sind okay. Zucker besser bleiben lassen.

3. Ein verführerischer Smoothie

Smoothies enthalten Unmengen an Fruchtzucker und täuschen das Sättigungsgefühl. Man konsumiert sie so leicht zwischendurch, obwohl es sich hinsichtlich Nährwert und Kalorien viel eher um eine Mahlzeit handelt. Besser sind: ganzes Obst, Gemüse, Salate und Kräuter.

4. Ein leckeres Glace

Glaces sind nicht generell verboten, grosse Portionen mit Rahm, warmer Schokolade etc. bringen es jedoch auf 400 bis 500 Kilokalorien. Geniesst deshalb lieber ab und zu eine kleine Kugel Sorbet – ohne Waffel. Oder macht selber ein Frozen Joghurt mit Beeren.

5. Eine feisse Pizza

Eine Pizza bringt es auf 50 Gramm Fett und 1000 Kilokalorien. Sie gehört zu den schlimmsten Dickmachern. Ganz darauf verzichten müssen wir nicht, wenn wir auf einen dünnen Boden achten und auf fette Beläge wie Salami oder Unmengen von Käse verzichten, die Pizza mit jemandem teilen oder eine Kinderportion bestellen. Noch besser: Pizza mit Vollkorn- oder Dinkelmehl und viel Gemüse, Pilzen und Kräutern selber machen.

6. Ein pfundiger Salat

Selbst ein Salat wird zum Diätkiller, wenn wir falsche Saucen oder Beilagen wählen. In manchen Fertigdressings stecken pro Deziliter 300 Kilokalorien und mehr. Auch wer die Salatsauce selber zubereitet, tappt leicht in die Falle. Pro Person reicht ein Teelöffel. Vorsicht mit Toppings wie Parmesan, Fetakäse, Speckstreifen oder paniertem Poulet. Der Klassiker Tomaten-Mozzarella-Salat bringt es auf stolze 600 bis 700 Kilokalorien. Auch Kartoffelsalat mit Mayonnaise ist eine Kalorienbombe.

7. Ein lukullisches Buffet

Verwenden Sie am Buffet kleine Teller, bevorzugen Sie Speisen mit geringer Kaloriendichte, meiden Sie Kohlenhydrate und helles Brot, machen Sie einen grossen Bogen um Frittiertes und Paniertes, und achten Sie auf Ihre Sättigung.

8. Ein alter Zopf

Dreimal essen am Tag und womöglich noch Zwischenmahlzeiten, diese Regeln sind Unfug. Je öfter man isst, desto mehr schwanken die Zucker- und Insulinspiegel, besonders, wenn man sich mehrmals am Tag Kohlenhydrate zuführt. Wer Übergewicht und Diabetes vorbeugen und abnehmen will, beschränkt sich auf zwei Mahlzeiten am Tag und achtet auf möglichst lange nüchterne Phasen.

9. Ein Glas zu viel

Mit sieben Kilokalorien pro Gramm liefert Alkohol fast doppelt so viel Energie wie ein Gramm Kohlenhydrate. Weil Alkohol im Körper nicht gespeichert werden kann, wird er nur sehr langsam abgebaut. Die Verbrennung von Fett und von Kohlenhydraten muss zurückstehen. Kein Wunder, macht reger Alkoholkonsum dick. Es geht auch anders. Zum Beispiel mit selbst gemachtem Eistee.

10. Eine öde Glotze

Wer sich langweilt, greift zu ungesunden Nahrungsmitteln. Besonders gross ist diese Gefahr, wenn man stundenlang vor dem Fernseher sitzt. Hoher Medienkonsum ist einer der grössten Bewegungskiller. Schlanke Menschen sind im Mittel jeden Tag 150 Minuten länger in Bewegung als übergewichtige. Der Alltag bietet genügend Bewegungschancen. Hier unsere besten Motivationstipps!

Von Dr. Samuel Stutz am 26.08.2021
Mehr für dich
© 2021 Schweizer Illustrierte
© 2021 Schweizer Illustrierte
Logo von Ringier Axel Springer